Fischer zieht von Frankfurt nach Berlin
Frankfurt verliert den nächsten Verlag, Franco A. beschäftigt die Gerichte und der Fernbahntunnel kommt vielleicht nie. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Der Fischer-Verlag zieht nach Berlin, Tarek Al-Wazir sieht den Fernbahntunnel in Frankfurt vor dem Aus und das Wetter sorgt für eine durchwachsene Spargelsaison. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Frankfurt verliert den nächsten Verlag, Franco A. beschäftigt die Gerichte und der Fernbahntunnel kommt vielleicht nie. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Ein schwerer Schlag: Der Fischer-Verlag zieht im Sommer 2027 fast vollständig nach Berlin. Frankfurt verliert einen weiteren Teil seiner Nachkriegsidentität.
Richard Price legt einen weiteren lesenswerten New-York-Roman vor, Michael Idov überzeugt mit einem vertrackten Spionagethriller, und Ken Jaworowski erzählt im Short-Story-Ton von einem abgründigen Kleinstadtkosmos.
Am 19. März werden auf der Leipziger Buchmesse deren Preise für Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzungen verliehen. Jetzt sind die jeweils fünf nominierten Bücher bekanntgegeben worden.
Das Buchgeschäft darbt, die Frankfurter Buchmesse wird umgebaut: Sebastian Guggolz ist neuer Vorsteher des Börsenvereins und will auf das Leseverhalten der Generation Z hören.
Was verschenken Sie zu Weihnachten? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. empfehlen in sechs Kategorien nicht nur Bücher, Platten, Filme und Serien zu Weihnachten.
Ein atheistischer Autor begleitet den Papst auf eine Reise. Sein Roman darüber ist nun umgehend zum Bestseller geworden. Auch, weil der Schriftsteller Franziskus eine Frage seiner Mutter übermittelte.
Geld als Gradmesser für emotionale Zuwendung: Vigdis Hjorth entfachte mit ihrem Roman „Ein falsches Wort“ eine Familienfehde und eine Literaturdebatte.
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Vor einem Jahr kochte die Erregung hoch, als der Schriftsteller Ingo Schulze Kollegin Charlotte Gneuß kritisierte, in ihrem Roman „Gittersee“ die DDR-Wirklichkeit nicht zutreffend beschrieben zu haben. Jetzt söhnen sie sich aus, zumindest indirekt schriftlich.
Zur Geschichte der Versuche, eine historisch-kritische Ausgabe der Werke Sigmund Freuds auf den Weg zu bringen.
Was hat einer erlebt, der bei den Karl-May-Filmen in Jugoslawien mitgespielt und später am selben Ort im Krieg gekämpft hat? Im Gespräch mit Andreas Platthaus stellt Clemens Meyer seinen Roman „Die Projektoren“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Er glaubte, dass Benjamin ihm auch nach dessen Tod noch auf die Finger schaute: Eine Erinnerung an den Suhrkamp-Lektor und Schriftsteller Friedrich Podszus.
„Es war lange schick, nicht gut über ihn zu reden“: Michael Krüger würdigt seinen legendären Verleger-Kollegen Siegfried Unseld, der am 28. September vor hundert Jahren geboren wurde.
Darum einfach „Walter“. Aber der ist gar nicht die Hauptfigur in dem zauberhaft illustrierten Kinderbuch „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“, das Sibylle Berg geschrieben hat. Der einzige Wermutstropfen: zu wenig Comic-Elemente.
Die Shortlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis ist vor Überraschungen weitgehend gefeit. Sie verheißt aber ein dramatisches Duell, wenn es in vier Wochen um den Titel geht.
Im August kreiste das Literaturrätsel von Jürgen Kaube um die Frage: Was ist europäische Literatur? Hier kommen die Einzelantworten für Neugierige.
Für den Deutschen Buchpreis 2024 sind dreizehn Frauen und sieben Männer nominiert. Herausragende Werke kommen dieses Jahr von Martina Hefter, Nora Bossong und Clemens Meyer.
In Würzburg wurde er am 3. Mai 1924 geboren, heute gilt er als der bedeutendste Dichter Israels, und gerade in der schwersten Krise dieses Landes lebt sein Werk fort: Zum hundertsten Geburtstag von Jehuda Amichai.
Was ist das für eine Justiz, in deren Mühlen Josef K. gerät? Der Kafka-Biograph Reiner Stach legt mit „Der Process“ den ersten Band einer kommentierten Werkausgabe vor.
Unglaublich, aber wahr: Erst jetzt zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal erscheint die erste Biographie. Sie legt Zeugnis ab von einem Leben voller Unruhe und Sehnsucht – und beweist in seinem Werk eine bezwingende Modernität.
Die Schriftstellerin Lana Bastašić kündigt ihrem deutschen Verlag die Zusammenarbeit: S. Fischer hat wohl zu viel Sympathie für Israel.
Der Verlag S. Fischer hat einen Monat nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober Autoren gebeten, Texte zu senden, die ihnen Trost verschaffen. Nun ist das daraus resultierende Buch da: „Worte in finsteren Zeiten“.
Die poetische Wahrheit der Angelika Klüssendorf reicht tief: In ihren nun wiederaufgelegten und dafür umgearbeiteten frühen Erzählungen zeigt sich in nuce schon das ganze spätere Werk. „Risse“ soll allerdings nun ein Roman sein.
Es gab in der DDR auch jugendliche Spitzel: Im Gespräch mit Elena Witzeck stellt Charlotte Gneuß ihren Roman „Gittersee“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Seit 2014 ist die Buchhandlung „Weltenleser“ am Oeder Weg eine Erfolgsgeschichte. Susanne und Clemens Greve wollen als neue Besitzer dafür sorgen, dass das so bleibt.
Wird der Osten zur westdeutschen Erfindung? Im Literaturbetrieb gibt es Aufregung um die DDR-Erzählung einer jungen Autorin. „Gittersee“ befeuert den Streit um die Deutungsmacht über die deutsche Geschichte.
Ilija Trojanow stellt im Frankfurter Literaturhaus seinen neuen Roman „Tausend und ein Morgen“ vor.
Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2023
Jeweils Mitte August blickt das literarische Deutschland gebannt auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis: zwanzig Romane, die mehr Aufmerksamkeit bekommen als der ganze Rest. In diesem Jahr sind einige Überraschungen dabei.
Wie moderne Lebensweisen zu Beginn des letzten Jahrhunderts als Wiener Phänomen in Berlin erfunden wurden: Zwei Bücher widmen sich der deutschen und der österreichischen Hauptstadt.
In die dunklen Ecken der Zeitgeschichte hineinleuchten: Die Leipziger Schaufenster-Ausstellung würdigt die legendäre „Schwarze Reihe“ des Verlags S. Fischer. Es hätte keinen besseren Ort in der Stadt dafür geben können.
24 teils wütende, teils komische und auch sehr persönliche Reden, die von Frauen nie gehalten wurden, versammelt ein neues Buch, dass die Stiftung Brückner-Kühner und der S. Fischer Verlag zum internationalen Frauentag vorstellen.
Art Spiegelman ist der berühmteste lebende Comicautor. Nun hat er Illustrationen zu einer Erzählung des neunzigjährigen Robert Coover angefertigt. Ein Gespräch darüber – und über die Zensur in Amerika.
„Unser Nationalsozialismus“: Der Titel von Götz Alys neuem Buch hört sich nicht lustig an. Bei der Berliner Buchvorstellung mit Jens Bisky gab es dennoch allerhand zu lachen.