Was wird aus den Berliner Hochschulen?
Die Berliner Hochschulen müssen sparen. Eine Kommission soll nun Empfehlungen für eine „zukunftsfeste Weiterentwicklung“ erarbeiten.
Der Student Lahav Shapira wirft der Freien Universität Berlin vor, jüdischen Hochschulmitgliedern den Schutz versagt zu haben. Doch ein Gericht weist seine Klage ab.
Die Berliner Hochschulen müssen sparen. Eine Kommission soll nun Empfehlungen für eine „zukunftsfeste Weiterentwicklung“ erarbeiten.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.
Sogar an Gymnasien kommen immer häufiger Klassiker in einfacher Sprache zum Einsatz. An einem Beispiel von Lessing ist zu sehen, was Schülern verloren geht, wenn ihnen das Original vorenthalten wird.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
An ideologischen Kinkerlitzchen war er nicht interessiert, er hat das Theater, und nicht nur das der Berliner, souverän ins 21. Jahrhundert geführt. Nun ist der Intendant Bernd Wilms gestorben.
Die politischen Pressionen, die zur Absage der Buchpräsentation von Grzegorz Rossoliński-Liebe an der Topographie des Terrors führten, sind ein Skandal. Warum wir trotzdem nicht dagegen protestiert haben.
Die oft antisemitisch gefärbten Proteste an deutschen Universitäten gehen auch nach der Waffenruhe im Nahen Osten weiter. Boykottaufrufe, Raumkonflikte und Beschlüsse zugunsten von BDS zeigen: Das Problem ist kein Berliner Sonderfall.
Ein Gespräch mit der Überlebenden des Massakers vom 7. Oktober an der FU Berlin muss verlegt werden. Die Universität scheint dafür ein zu gefährlicher Ort zu sein.
Tausende russische Wissenschaftler sind seit Beginn des Krieges in den Westen geflohen. In Russland dürfen sie nicht publizieren, in Europa gelten sie teils als Sicherheitsrisiko. In Berlin stellen sie ihre Forschungen vor.
Ein menschenfreundlicher Exzentriker, der dem rechten Winkel misstraute, die Stadt reparieren und das Wohnen zum Schwingen bringen wollte: Zum Tod des Architekten Hinrich Baller
Er gehörte zu den eigenwilligsten und ungewöhnlichsten Architekten der Nachkriegszeit. Vor allem in Berlin hat er bleibende Spuren hinterlassen. Im Alter von 89 Jahren ist Hinrich Baller nun gestorben.
Friedrich Merz unterschreibt mit seinem britischen Amtskollegen einen Freundschaftsvertrag, der Vorschlag eines „Boomer-Soli“ befeuert die Rentendebatte – und: Vor fünfzig Jahren schrieb ein Händedruck im All Geschichte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Orkanartige Böen sorgen in der Hauptstadt flächendeckend für Einsätze von Feuerwehr und Rettungskräften. Der Zugverkehr im gesamten S-Bahn-Netz wurde zeitweise eingestellt. Nun fährt der Schienenverkehr wieder.
In Berlin müssen die Hochschulen einschneidend einsparen. Doch die Studentenzahlen zum alleinigen Maßstab für den Erhalt von Fächern zu machen, führt zum kulturellen Kahlschlag.
Vor vierzig Jahren gründete Günter Faltin im Rahmen einer seiner Übungen an der Universität ein Unternehmen, mit dem er Weltmarktführer werden sollte: die Teekampagne.
Immer öfter werden Juden in Deutschland Opfer antisemitischer Gewalt und Bedrohungen. Hintergrund ist am häufigsten israelbezogener Hass. Der Antisemitismusbeauftragte Klein nennt die Zahlen „schockierend“.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat einer weiteren EU-Bürgerin recht gegeben. Wegen angeblicher Beteiligung an gewaltsamen propalästinensischen Protesten kann sie vorerst nicht gezwungen werden, Deutschland zu verlassen.
Propalästinensische Demonstranten haben an der Berliner Humboldt-Universität schwere Sachschäden angerichtet. Fotos aus dem Inneren des inzwischen gesperrten Gebäudes zeigen antiisraelische Graffiti.
Ihre Skizzen fertigt sie als Zuschauerin von Hirnoperationen an der Charité. Schon lange interessiert sich die Künstlerin Paula Doepfner für das menschliche Gehirn. Ihre filigranen Zeichnungen sind jetzt im Kunstforum der TU Darmstadt zu sehen.
Das Berliner Landesamt für Einwanderung sprach drei EU-Bürgern, die sich an gewaltsamen Protesten beteiligt haben sollen, das Freizügigkeitsrecht ab. Einer hat nun vor Gericht einen Erfolg erzielt.
Lahav Shapira wurde 2024 krankenhausreif geprügelt, nach einem Streit über den Nahostkonflikt. Mustafa El-H. A. gibt die Tat vor Gericht zu. Dass er aus antisemitischen Motiven zuschlug, bestreitet er.
Will die Wissenschaftssenatorin Czyborra die Geisteswissenschaften der TU Berlin abwickeln? Ihre Behörde erläutert das Zeitungsinterview der SPD-Politikerin. Die TU-Präsidentin Rauch beruft sich auf das Selbstbestimmungsrecht der Hochschule.
Warum gibt es Geisteswissenschaften an der TU Berlin? Das kann man vielleicht nur historisch erklären. Streichen sollte man die Fächer deshalb trotzdem nicht. Damit droht jetzt die Wissenschaftssenatorin.
Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas sollte eigentlich an der FU Berlin reden. Auf Druck von Politik und jüdischen Vertretern wurde sie jedoch wieder ausgeladen.
In keinem Bundesland hat „VroniPlag Wiki“ so viele Plagiate aufgedeckt wie in Berlin. Dort sollten die Unis dann eine starke gemeinsame Ombudsstelle einrichten. Daraus wird wohl nichts.
Ein freigestelltes Personalratsmitglied erhebt öffentlich schwere Vorwürfe gegen seinen Arbeitgeber. Dieser sieht darin eine ehrverletzende Kritik und klagt. Was sagt das Arbeitsgericht?
1948 wurde die Freie Universität Berlin in der Hoffnung gegründet, demokratische Führungspersönlichkeiten auszubilden. Sie sollten kommunistischen und rechtstotalitären Herausforderungen gewachsen sein. Und heute?
Als nach Assads Sturz in Damaskus das Chaos ausbricht, sorgt sich ein Archäologe in Berlin um die Sicherheit des Nationalmuseums. Sein Hilferuf auf Facebook löst eine Kettenreaktion aus, die den Raub jahrtausendealter Kulturschätze verhindert.
Die Berliner Universitäten leisten immer wieder Außergewöhnliches, doch die Landesregierung macht es zunichte. Warum Berlin den Exzellenztitel nicht verdient.
Ein neuer Wirkstoff verhindert ein halbes Jahr lang Infektionen mit dem Aids-Virus. Bislang mussten täglich Tabletten zum Schutz genommen werden. Doch der Preis ist für viele unerschwinglich.
Nach dem 7. Oktober schrieb der Kurator Edwin Nasr gewaltverherrlichende Posts. Jetzt hat ihn ein Berliner Gericht wegen Billigung von Straftaten verurteilt. Die Entscheidung hat Signalcharakter.
Eine Bilanz 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Europas.
An der FU Berlin findet ein Podiumsgespräch über Antisemitismus statt. Die Einigkeit ist groß. Das Polizeiaufkommen auch.
Die Gruppe Masar Badil trägt den Terrorkampf in die westlichen Metropolen und versorgt Linksradikale mit einem direkten Draht zur Hamas. Steckt sie auch hinter den Protesten an Berliner Universitäten?
Hamas-Dreiecke und propalästinensische Parolen: Knapp 20 vermummte Personen sind in das Präsidium der FU in Berlin eingedrungen. Der Präsident spricht von einem „massiven Angriff“. Die Polizei nimmt Beteiligte fest.
Mit „Der Vorleser“ feierte der Staatsrechtslehrer Bernhard Schlink seinen Durchbruch als Schriftsteller. In unserer Interview-Reihe mit Juristen, die einen anderen Weg genommen haben, kritisiert er die Verschulung des Studiums und spricht über die „Entdeckung des reichen Universums des Rechts“.