Wem gehört „Guernica“?
Das Baskenland fordert, Picassos weltberühmtes Gemälde in Bilbao auszustellen, weil „Guernica“ die Leiden der Basken darstelle. Doch konservatorische Gründe sprechen dagegen – so wird das Bild zum Politikum.
Bouldern erfordert Kraft und Konzentration. Weil die Schrauber komplizierte Routen vorgeben, rutschen viele Teilnehmer der deutschen Meisterschaft ab. Am Ende kommt es zu einem spektakulären Finale.
Das Baskenland fordert, Picassos weltberühmtes Gemälde in Bilbao auszustellen, weil „Guernica“ die Leiden der Basken darstelle. Doch konservatorische Gründe sprechen dagegen – so wird das Bild zum Politikum.
Opernstar Rolando Villazón feiert Mozarts 270. Geburtstag mit einer Tour: In der Alten Oper Frankfurt ist das Publikum begeistert und Villazón bekommt den Rheingau Musik Preis.
Dieser Künstler will seine Ausstellung in Tübingen mit bald 99 Jahren unbedingt noch besuchen: In Alex Katz’ energetischer Schau „Dancing With Reality“ der Kunsthalle tanzen selbst die Bäume und Gräser voll Energie
Auf dem Monte Verità, wo Vorgänger der Hippies neue Lebensformen ausprobierten, ist Michel Houellebecq zu Gast unter dem Motto „Dance Me To The End Of Love“. Auf Fragen zu Leonard Cohen ist er aber nicht vorbereitet.
Albtraum in Norditalien: Aus der Villa Magnani, dem Sitz einer der bedeutendsten Kunststiftungen Italiens, wurden wertvolle Gemälde gestohlen. Die Diebe brachen offenbar durch die Tür des Gebäudes ein.
Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Schauspieler Christian Berkel diskutieren auf dem F.A.Z.-Kongress über das Verhältnis von Politik und Gesellschaft.
Die kubanische Opposition lebt in sehr unterschiedlichen Welten: in Kuba und Miami. Was ihr fehlt, ist eine gemeinsame Stimme.
Längst nicht mehr bloß Übungen mit Stift oder Pinsel auf Papier: Die Messe „Drawing Now“ in Paris zeigt, wie Zeichnungen von Gegenwartskünstlern in den digitalen oder realen Raum hinein führen.
Ihre Songs hatten etwas Nicht-ganz-Fertiges, ihre Stimme schien sich durch eine Innigkeit hindurchzutasten. Am 28. März 2020 starb die Musikerin Regy Clasen im Alter von 48 Jahren. Zu ihrem Todestag in diesem Jahr hat unser Autor sich daran gemacht, den Weg ihres Lebens nachzugehen.
Stephan Sulke ist einer der bekanntesten Liedermacher. Bei einem Auftritt in der hessischen Provinz spricht der 1943 geborene Sänger über seine vor Hitler geflohenen Eltern, seine Liebe zur deutschen Sprache und seine Sorge über den wachsenden Antisemitismus.
Ein gewalttätiger Stasioffizier als Vater, Monate im Jugendgefängnis in der Biographie: Heute ist der in der DDR geborene Fabian Günzel Eigentümer des Sternerestaurants „Aend“ in Wien – und Österreichs „Koch des Jahres“.
Wer braucht schon ein großes Skigebiet, wenn man solche Eis-Arenen hat? Das Sonnenplateau Ritten hoch über Bozen zeigt im Winter ganz eigenwillige Vorzüge.
Jonathan Meese besucht zum ersten Mal seit dem Abitur seine alte Schule in Ahrensburg – und spricht über Lehrer und Klassenkameraden, Kunst und Leben, Zwang und Freiheit.
Der Origami-Hirsch von Zhanna Kadyrova stand früher auf einem Sockel in der Ukraine. Als die Russen kamen, wurde er weggeschafft. Jetzt tourt er durch Europa und wird auf der Venedig Biennale die Ukraine repräsentieren.
Der türkische Präsident nutzt den Iran-Krieg für seine eigene Machterhaltung. Gegen die Opposition kennt er kein Erbarmen. Und wieder landet ein Journalist im Gefängnis.
Die Welt ist in Aufruhr. Das bekommt auch der Kunsthandel zu spüren, der zuletzt so große Hoffnungen auf die Golfregion gesetzt hat. Wie läuft das Geschäft jetzt auf der Messe der Art Basel in Hongkong?
Schon bald soll die Hallische Händel-Ausgabe abgeschlossen werden. Wie geht es dann weiter mit der Forschungsarbeit zu dem Barockkomponisten?
Wie Monet und Courbet uns täuschen: Ihre Gemälde von Étretat kommen ohne Menschen aus. Dabei herrschte dort schon im 19. Jahrhundert reger Badebetrieb. Und ein Dichter zog einen anderen aus dem Wasser.
Während in Bonn die Porträts Peter Hujars zu sehen sind, wird der Fotograf in Berlin zusammen mit der Künstlerin Liz Deschenes gezeigt. Was auf den ersten Blick willkürlich erscheint, erweist sich als Glücksgriff.
Was passiert, wenn das Populäre über das Gute siegt? Ricarda Lang und Christian Berkel widmen sich einer menschlichen Grundfrage – die durch die sozialen Medien zur Zerreißprobe geworden ist.
„Superheroes“, so heißt eine Ausstellung über Jamal Musiala und Florian Wirtz. An deren Ende stehen sie vor dem WM-Pokal. Und das Publikum vor der Frage: Was ist Projektion – was Wirklichkeit?
Was bringt der Blick so weit zurück? „Kunst um 1800“ ist eine grandiose Ausstellung über einen epochalen Ausstellungszyklus der Hamburger Kunsthalle.
Die Authentifizierung eines bei Christie’s für gut 114.000 Euro versteigerten Gemäldes von Giorgio de Chirico wirft Fragen auf – dabei hat die Stiftung des Künstlers die Echtheit des Bildes bestätigt. Wie geht sie vor?
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Alexander Kluge war Regisseur, Autor und Fernsehmacher. Und Exponent einer Generation, die an Nachkriegsdeutschland ästhetische Forderungen stellte, die sich aus dem Zivilisationsbruch zuvor ergaben. Nun ist er im Alter von 94 Jahren gestorben.
Daniel Cohn-Bendit tritt im Frankfurter Linkentreff Club Voltaire auf. Eigentlich soll er dort seine Memoiren vorstellen – noch viel lieber aber streitet er über die aktuelle Politik.
Willkommen zur nutzlosen Moralstunde: Im Den Haager Mauritshuis spürt der Gastkurator Simon Schama der Beziehung von Menschen und Vögeln nach.
Der Bildhauer Constantin Brâncuși war einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne – und ist hierzulande kaum bekannt. In der Neuen Nationalgalerie in Berlin wird jetzt sein Werk in einer glänzenden Ausstellung neu entdeckt.
Legenden im Einsatz: Die Galerie Eigen + Art stellt ihre Anfänge in der DDR aus – und damit Kunstgeschichte. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten der Fotografin Karin Wieckhorst.
Griff zu Farbe und Papier: Wenn „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum die Besucher zurück in den eigenen Sommerurlaub versetzt.
Eine Frau jüdischen Glaubens fordert nach dem Antisemitismus-Eklat auf der Documenta fifteen Schmerzensgeld. Vor Gericht kam es zu keiner Einigung. Die Entscheidung soll am 15. April fallen.
Impericon startete mit dem Versand von Band-T-Shirts aus dem Kinderzimmer. Die verschicken die Leipziger nach wie vor – doch ansonsten hat sich viel verändert.
Der sukzessive erweiterte Freizeitpark Taunuswunderland geht in die Jubiläumssaison. Für den Monat Mai wird eine neue Attraktion angekündigt.
Er selbst ist nicht gekommen, aber die Fotografien von Bryan Adams zeigen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt den Popstar als Menschenversteher.
Italiens Modehauptstadt hat ein neues Luxushotel: The Carlton Milan liegt zwischen Modeboutiquen mit Blick auf den Dom. Von Maria Wiesner
20 Porträts, 20 Schicksale, eine Schule als Erinnerungsort: Die Ausstellung „Gegen das Verbrechen“ ist auf dem Schulhof der Schillerschule zu sehen.