Die Tochter des Premiers bricht ihr Schweigen
An der katholischen Privatschule Bétharram in Frankreich kam es zu schwerem Missbrauch. Unter den Opfern: Die Tochter von François Bayrou. Was wusste der Premierminister?
In der Serie „Boarders“ von BBC und ZDFneo mischen fünf begabte schwarze Jugendliche ein weißes Elite-Internat auf. Das ist so aufgedreht und lustig, dass man kaum bemerkt, wie tiefgründig und aktuell diese Serie ist.
An der katholischen Privatschule Bétharram in Frankreich kam es zu schwerem Missbrauch. Unter den Opfern: Die Tochter von François Bayrou. Was wusste der Premierminister?
Privatschulen genießen in der Regel einen besseren Ruf als öffentliche Schulen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt jedoch, dass es für den Erfolg in der Schule wichtiger ist, welche Sitznachbarn man hat, als auf welche Schule man geht.
Das Feld der Schulen in freier Trägerschaft ist nur schwer zu überschauen. Die Regeln, mit denen die Bundesländer sie aufs Grundgesetz verpflichten, sind es auch. Der Soziologe Marcel Helbig zeigt Lücken auf.
Die Labour-Regierung beschließt 20-Prozent-Mehrwertsteuer-Pflicht. Eton College erhöht die Gebühren auf 63.000 Pfund. Einige kleinere Schulen stehen vor dem Aus.
Jeder zehnte Schüler in Deutschland besucht eine Privatschule. Die Eltern lassen sich das bis zu mehrere Tausend Euro pro Monat kosten.
Die Zahl der Privatschulen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren vor allem im Osten stark gestiegen. Eine Herausforderung für die oft maroden öffentlichen Schulen, auf die endlich reagiert werden muss.
Weil sie ihre Kinder auf eine Privatschule schickte, hat die französische Bildungsministerin ihren Posten verloren. Das Land streitet weiter über das Verhältnis von privaten und öffentlichen Schulen.
Mehr als eine halbe Million Kinder in England gehen auf private Schulen. Sollte Labour die nächste Wahl gewinnen, drohen 20 Prozent Mehrwertsteuer – sehr zum Ärger der Schulen und der betroffenen Eltern.
Nach schlechten Ergebnissen in der Pisa-Studie soll in Frankreich die Mittelstufe reformiert werden – nach deutschem Vorbild? Bildungsminister Gabriel Attal beweist sein Gespür für öffentliche Erwartungen.
Das Angebot an privaten Hochschulen nimmt stetig zu, das gilt auch für die Zahl der Studenten. Besonders Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind beliebt. Einen Trend zur Privatisierung gibt es auch im Schulbereich.
Im Taunus stauen sich die SUVs vor einer Privatschule, der Bundeselternbeirat fordert züchtige Kleidung. Haben deutsche Mütter und Väter keine größeren Probleme?
Die Probleme des öffentlichen Bildungswesens, etwa der schlechte Zustand vieler Frankfurter Schulen, lassen Eltern mitunter glauben, in einer Privatschule sei alles besser. Doch das kann trügen.
Weniger als die Hälfte der Schüler war vor Ort, auch Lehrer fehlten – aufgrund einer „Häufung von Ungereimtheiten“ hat das Bildungsministerium in Schleswig-Holstein eine Privatschule geschlossen. Diese will rechtliche Schritte einleiten.
Immer mehr Menschen beschreiten den Weg von den Armenvierteln und indigenen Dörfern an die Universitäten. Zu Besuch bei Studenten, die das Potential haben, ihr Land zu verändern.
An einer Grundschule in Nashville werden sechs Menschen getötet. Nun geben Ermittler bekannt: Die Schützin soll die christliche Privatschule einst selbst besucht haben – und Lagepläne vom Tatort besessen haben.
Die 28 Jahre alte Frau war mit zwei Sturmgewehren und einer Pistole bewaffnet in die christliche Privatschule in Nashville eingedrungen. Unter den Toten sind drei neun Jahre alte Kinder und die Schulleiterin.
Teuer, elitär und exklusiv: Diese Eigenschaften verbinden viele mit Privatschulen. In Berlin und Herne gibt es dagegen eine, die ungefähr das Gegenteil versucht.
Der Frankfurter Privatschule drohte die Schließung. Jetzt erlaubt das Staatliche Schulamt den Weiterbetrieb. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
Corinna Kirchhoff liest aus Annie Ernauxs autobiografischem Großprojekt „Die Scham“.
Der Nordosten Brasiliens hat Lula da Silva zum Wahlsieg verholfen. Bolsonaro-Wähler reagieren darauf mit rassistischen Vorurteilen, die weit zurückreichen.
Die Finanzierung der Privatschulen in Hessen wird neu organisiert. Darauf haben sich das Land und die Träger geeinigt.
Wenn die Großeltern schon Akademiker waren, dann muss man als Gymnasiast schon etwas mehr machen, um sich von den Bildungsaufsteigern zu unterscheiden.
Weiße Kinder sollen nicht mehr über Rassismus diskutieren: Wie ein konservativer Aktivist das amerikanische Schulsystem umkrempeln will.
Die Abiturnoten sind in Großbritannien besser als vor der Pandemie. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Schulen. Die Opposition lastet das der Regierung an.
Seit Jahrzehnten kehren mehr und mehr Schüler öffentlichen Einrichtungen den Rücken. Das hat auch mit dem Staat zu tun – denn in einigen Regionen haben Schüler kaum eine andere Wahl als eine Privatschule.
Ein Ehepaar aus Gießen schickt seine Töchter auf eine private Grundschule. Sie finden: Die Kinder erhalten dort ein besseres Rüstzeug fürs Leben.
Millionen von Schülern in Lateinamerika haben den Schulunterricht im vergangenen Jahr verpasst – die meisten, weil sie arm sind.
Klappt das Homeschooling diesmal in Deutschland, oder treibt es nur die Eltern in den Wahnsinn? Das hängt von der Internetverbindung ab, vom Gelingen des Digitalunterrichts – und vom Einsatz der Schulen.
Mädchenschulen sind noch immer beliebt. Doch der Nutzen der Geschlechtertrennung bleibt umstritten: Sollten nicht gerade Schulen ganz verschiedene Kinder zusammenbringen? Und haben Mädchen wirklich so andere Bedürfnisse?
Die Herzogin will das Verhältnis zu ihrem Vater ins rechte Licht rücken, Schauspieler Michael B. Jordan wird zum „Sexiest Man Alive“ gekürt und Taylor Swift fühlt sich von Musikmanager Scooter Braun hintergangen – der Smalltalk.
Die German Church School in Addis Abbeba ist eine Modellschule für Inklusion. Sie gibt armen Schülern die Möglichkeit auf Schulbildung – und bereitet sie auf ein schweres Leben vor.
Eltern schicken ihre Kinder immer öfter auf private Einrichtungen. Besserverdiener greifen dafür tief in die Tasche. Lohnt sich das?
Jeder elfte Schüler geht inzwischen auf eine Privatschule. Den Eltern die Schuld für diese Entwicklung zu geben, wäre nicht zielführend. Die Ursache schwindender Chancengleichheit liegt woanders.
Fast zehn Prozent der deutschen Schüler gehen auf Privatschulen. Deren Zahl hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Kosten sind regional sehr unterschiedlich, zeigt eine Analyse des Statistische Bundesamts.
Heute gibt es in Amerika mehr Schulen mit fast nur weißen oder fast keinen weißen Schülern als vor 30 Jahren. Das liegt auch an den Entscheidungen weißer Eltern – auch solchen, die seit Wochen „Black Lives Matter“ rufen.
Eine Mutter aus London erzählt, wie die Schule ihres Sohnes es trotz Corona schafft, den Unterricht digital weiterzuführen – von 9 bis 15 Uhr.