Der schwierige Dialog zwischen Karlsruhe und Luxemburg
Europarecht entsteht im Wechselspiel der Gerichte. Damit das gelingt, braucht es eine klare Rollenverteilung. Juristisches Säbelrasseln hilft niemandem.
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie ist noch nicht in deutsches Recht umgesetzt. Trotzdem könnte es sein, dass auch kleinere Unternehmen früher Auskunft über Entgeltunterschiede geben müssen, als ihnen lieb sein dürfte.
Europarecht entsteht im Wechselspiel der Gerichte. Damit das gelingt, braucht es eine klare Rollenverteilung. Juristisches Säbelrasseln hilft niemandem.
Neue Leitlinien des Bundesarbeitsgerichts stellen das Massenentlassungsverfahren erneut auf den Prüfstand. Wer bei den zeitlichen Abläufen und Formalitäten Fehler macht, muss mit weitreichenden Konsequenzen rechnen.
Der Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses ist unantastbar. Das hat das Bundesarbeitsgericht jetzt noch einmal unterstrichen. Unternehmen stellt das vor Herausforderungen.
Bis zum 7. Juni 2026 muss Deutschland die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen. Doch ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat die Rechtslage bereits jetzt verändert. Dr. Alexander Insam sprach über die Neuerungen und darüber, was Unternehmen jetzt wissen sollten.
Digitale Geschäftsmodelle stellen das Recht vor neue Herausforderungen. Jetzt hat das Bundesarbeitsgericht den Betriebsratswahlen plattformbasierter Lieferdienste klare Grenzen gezogen.
Schon jetzt könnten Beschäftigte laut der höchsten Arbeitsrichterin Inken Gallner täglich zehn, statt acht Stunden arbeiten. Sie äußert sich schon länger wohlwollend über flexible Arbeitszeiten.
Ein Unternehmen bietet der Belegschaft neue Arbeitsverträge inklusive Gehaltserhöhung an. Wer nicht unterschreibt, geht leer aus. Was das Bundesarbeitsgericht dazu entschieden hat.
Zwischen Meinungsfreiheit und Mitbestimmung geraten Unternehmen vor den Betriebsratswahlen in herausfordernde rechtliche Gewässer. Die Feinheiten der Rechtsprechung können entscheidend sein – für Arbeitgeber und Belegschaft.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Eigenständigkeit von Gewerkschaften und Arbeitgebern gestärkt. Aber das Bundesarbeitsgericht dimmt diese Rechtsprechung herunter.
Sechs Monate Probezeit – so kennen es viele aus unbefristeten Verträgen. Für befristete Verträge gilt das so allerdings nicht ohne Weiteres. Was das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil dazu entschieden hat.
Viele Arbeitgeber verlassen sich bei Kündigungen auf das Einwurf-Einschreiben. Die Rechtsprechung zwingt nun zum Umdenken und offenbart unerwartete Risiken.
Die neue Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Tarifautonomie gilt nicht im Streit über die Bezahlung befristet Beschäftigter. Das Bundesarbeitsgericht verweist auf EU-Recht.
Täterarbeit soll weitere Gewalt in Partnerschaften verhindern. Doch nur ein geringer Teil der Tatverdächtigen sucht eine Beratungsstelle auf, wie eine aktuelle Statistik zeigt.
Im Streit um Lohngleichheit müssen sich Frauen nicht mehr mit dem Ausgleich zum Mittelwert zufriedengeben. Laut Bundesarbeitsgericht können sie sich bei vergleichbaren Tätigkeiten direkt an männlichen Spitzenverdienern orientieren.
Das Bundesarbeitsgericht verhandelt über Klagen auf gleiche Bezahlung. Eine Abteilungsleiterin streitet mit Daimler. Die EU verschärft den Rechtsrahmen.
Eine Arbeitnehmerin ist länger krank. Als 2022 ihr Arbeitsverhältnis endet, will sie nicht verbrauchten Urlaub aus dem Jahr 2018 abgelten lassen. Nun hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, welcher Lohn dabei zugrunde zu legen ist.
Fragwürdige Begleitumstände können den Beweiswert ärztlicher Atteste erschüttern. Was sagt die neuere Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu?
Bei Unternehmenskäufen gerät die betriebliche Altersversorgung oft in den Fokus harter Verhandlungen. Präventive Strategien und kluge Vertragsgestaltung helfen, Haftungsrisiken zu minimieren.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Messlatte für immateriellen Schadenersatz beim Datenschutz in einer jüngeren Entscheidung deutlich verschoben. Was bedeutet das für die Praxis?
Die Frage, ab wann Teilzeitkräfte Anspruch auf Überstunden haben, beschäftigt die Gerichte. Was Arbeitgeber beachten sollten.
Lohnzahlungen in digitaler Währung werfen neue arbeitsrechtliche Fragen auf – mit einem aktuellen Urteil setzt das Bundesarbeitsgericht neue Maßstäbe. Dabei geht es nicht nur um die Zulässigkeit, sondern auch um den Verbraucherschutz bei Vergütungen in Kryptowährung.
Wenn aus wiederholten Leistungen Ansprüche entstehen, kann es für Arbeitgeber teuer werden.
Schwarz-Rote Aufgabe +++ Inken Gallner im Gespräch +++ Gastbeitrag von Irene Gerlach zur Familienpolitik +++ Oper „Die wunderbaren Jahre“
Der Streit um die Vergütung von Arbeitnehmervertretern geht an diesem Donnerstag in die letzte Runde. Nicht nur der VW-Konzern in Wolfsburg wartet mit Spannung auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Tarifautonomie bei Nachtarbeitszuschlägen gestärkt. Zwei anderslautende Urteile des Bundesarbeitsgerichts wurden aufgehoben.
Die Gewerkschaft IG BCE verlangte von Adidas alle betrieblichen E-Mail-Adressen der Arbeitnehmer. Warum sie damit vor dem Bundesarbeitsgericht gescheitert ist.
Mitarbeiter, die mit ärztlichen Attesten ihren Urlaub verlängern und dafür noch Lohn erhalten, ärgern viele Chefs. Ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichts stärkt nun ihre Position.
Das Bundesarbeitsgericht hat ein wegweisendes Urteil für Teilzeitkräfte gesprochen. Das könnte mit Blick auf Überstundenzuschläge einiges in Bewegung setzen.
Ein Mann hatte sich bundesweit auf Stellen als „Sekretärin“ beworben – und nach Ablehnung auf Diskriminierung geklagt. Das Bundesarbeitsgericht verwehrte ihm nun eine Entschädigung.
In vielen Unternehmen sind Bonuszahlungen daran geknüpft, dass ein Mitarbeiter bestimmte Ziele erreicht. Doch manchmal kommt keine Zielvereinbarung zustande – und Streit ist programmiert.
Werden Mitarbeiter eines Unternehmens straffällig, ist das Arbeitsverhältnis oft nachhaltig belastet, die weitere Zusammenarbeit scheint unmöglich. Doch nicht jede Straftat begründet einen Kündigungsgrund. Worauf es ankommt.
Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Arbeitszeiterfassung suchen Unternehmen nach der richtigen Umsetzung. Worauf kommt es an?
Vor mehr als 30 Jahren gab es in Deutschland nur noch wenige Tausend Störche. Seitdem ist ihre Zahl stark gestiegen. Die meisten der Tiere gibt es im Südwesten des Landes.
Eine Abteilungsleiterin verklagt Daimler Truck, weil ein männlicher Kollege auf gleicher Ebene mehr verdient als sie. Steckt dahinter ein System oder ist es ein Einzefall, den ein Gericht korrigieren kann?
Vergangenes Jahr trat die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft. Sie fordert objektive, geschlechtsneutrale Entgeltsysteme und umfangreiche Berichtspflichten. Das sollten Unternehmen jetzt beachten.
Die Arbeitszeiterfassung ist in Deutschland seit fast zwei Jahren Pflicht. Die FDP will nun in Richtung Wochenarbeitszeit.