Das vitale Russland gegen das müde Europa?
Der Streit zwischen Westlern und Slawophilen beherrscht die Politik wie die Musik.
Wie kein zweiter Künstler am Pult hat er die selbstbewusst-eigenständige Klangsprache Amerikas gepflegt: zum Tod des Dirigenten, Pianisten und Komponisten Michael Tilson Thomas.
Der Streit zwischen Westlern und Slawophilen beherrscht die Politik wie die Musik.
Das Erbmaterial, ein historischer Schatz: Warum Forscher unbedingt in der DNA von den Leonardos, Hitlers und Beethovens dieser Welt lesen wollen.
Die Verschuldung der Stadt Wien zeigt weitere Folgen: Auch die Komponistenmuseen für Joseph Haydn, Franz Schubert und Johann Strauss müssen schließen. Was hätte bloß Napoleon dazu gesagt?
Nikolaus Habjan macht an der Wiener Staatsoper Ludwig van Beethovens „Fidelio“ zu einem hintersinnigen Puppentheater. Durch das Dirigat von Franz Welser-Möst wird das Ganze musikalisch zu einem echten Ereignis.
Deutschland macht sich einen Reim auf das Ergebnis der Kommunalwahlen in NRW. Die NATO schickt zusätzliche Kampfflugzeuge zur Sicherung des polnischen Luftraums. Und die deutschen Basketballer feiern den EM-Titel. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Chaos umarmen: Beim Molyvos International Music Festival auf der Insel Lesbos trifft hohes kammermusikalisches Können unter freiem Himmel auf gelöste Ferienstimmung.
Die Kontroverse zwischen dem Komponisten Richard Wagner und Johannes Brahms dreht sich darum, wem die Zukunft gehört. Es ging um Geld, Ruhm und Erlösung. Aber zugleich auch um Rassismus.
Wenn sich die Wiener Philharmoniker nicht endlich zusammenreißen, gehört ihr Ruhm bald nur noch der Welt von gestern an. Bei den Salzburger Festspielen verlieren sie den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.
Auf dem ungarischen Landsitz des Grafen von Brunswick gehörte Beethoven fast zur Familie. Im Nachbarort wurde János Sajnovics, Begründer der Finnougristik, geboren. Was verbindet die beiden?
Er konnte bei Beethoven kess, gar schnippisch sein, am ergreifendsten war er aber als Melancholiker, wenn er Schubert spielte. Jetzt ist der Pianist Alfred Brendel gestorben.
Beethoven, den Wiener Adel und den preußischen Prinzen Louis Ferdinand verband viel miteinander. Matthias Pape deckt jetzt auf, dass der Komponist im Zentrum einer gesamteuropäischen Konspiration gegen Napoleon stand.
Er stellte mit seinen Opern den Sklavenhandel und ein rückständiges Frauenbild in Frage. Antonio Salieri war Mozarts Ko-Autor, Lehrer Schuberts und Liszts. Vor zweihundert Jahren starb dieser erstaunliche Komponist.
„Herbert von Karajan – Live in Berlin“ ist eine vorbildlich durch Peter Uehling kommentierte Edition auf 24 CDs mit Aufnahmen der Jahre 1953 bis 1969. Man begreift, warum auch Adorno den Dirigenten bewunderte.
Bei seinem Doppelgastspiel in der Frankfurter Alten Oper hat Igor Levit Beethovens dritte und siebte Sinfonie in Liszts Klaviertranskriptionen interpretiert – nicht als Reduktionen, sondern als Übersetzungen.
Die Europäische Zentralbank plant neue Euroscheine. Eine erste Auswahl von Motiven wurde jetzt vorgelegt.
Das Beethoven-Haus in Bonn feiert einen Manuskriptkauf: Das Autograph des 4. Satzes von op. 130 ist die teuerste Erwerbung seiner Geschichte. Beethovens Streichquartett macht es den Musikern besonders schwer.
Beethoven ist dem Elend abgerungene Form. Doch dieses Stück bietet Trost für uns Alzheimer-Insassen in hoffnungsloser Transzendenzdemenz: „Tiefer Graben 8“ am Theater Basel ist der beste Christoph-Marthaler-Abend seit Langem.
Der Deutschen Oper Berlin gibt er künstlerische Stabilität, und seine Empathie kennt keine Stilgrenzen: Jetzt wird der Dirigent Donald Runnicles 70 Jahre alt.
Die Violinistin Julia Fischer und der Pianist Jan Lisiecki überzeugen in Frankfurt mit Sonaten von Mozart, Beethoven und Schumann.
Auf dem Wiener Zentralfriedhof sind die Gräber von Beethoven und Falco ein Besuchermagnet. Die Ruhestätte feiert an diesem Freitag 150-jähriges Bestehen und ist – mit Führungen und Friedhofsyoga – längst Kultobjekt.
Bei Beethoven hätte Pianist Francesco Piemontesi im Klavierkonzert mehr Einsatz des Rundfunkorchesters gebraucht. Aber Mahlers Fünfte wird auch in Japan begeistern.
Geoffrey Norris bündelt Interviews, Gespräche und Miszellen zu einer beeindruckenden Selbstdarstellung Sergei Rachmaninoffs.
Kurzkritiken über das Sitkovetsky-Trio, Michael Griener und Jan Rodner, Giacomo Meyerbeer und Wayne Graham.
Das Streichquartett Quatuor Ébène hat mit Yuya Okamoto einen neuen Cellisten. Und begeisterte in der Alten Oper mit dem B-Dur-Quartett von Beethoven.
Der Pianist Alexei Lubimov entdeckt auf historischen Instrumenten Beethovens hellwache Lyrik neu und hat seinen Spaß beim Scheppern der Musik von Erik Satie. An diesem Montag wird er achtzig Jahre alt.
Beethoven von vorne wie von hinten, dazu neue Jazz-Alben empfohlen von den Experten der F.A.Z.
Beim Rheingau Musik Festival hat Igor Levit im Wiesbadener Kurhaus die letzten drei Klaviersonaten Beethovens gespielt. Überzeugend als gedankliche Einheit.
Sex gilt immer noch als Tabuthema. Entsprechend werden auch sexuell übertragbare Krankheiten nicht thematisiert. Dabei nimmt ihr Auftreten seit Jahren zu ‒ auch bei älteren Menschen.
Bruce Liu bleibt bei dem zweitem Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals hinter seinem Können zurück.
Völlig losgelöst vom ursprünglichen Werk schwebt Andriy Zholdaks Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens „Fidelio“ an der Oper Amsterdam durchs Weltall, bis die Musik sie krachend zu Fall bringt.
Beim Festival „Chamber Music Connects the World“ bringt die Kronberg Academy gestandene Meister wie Gidon Kremer und András Schiff zusammen mit Studenten aufs Podium.
Aus dem Kleinen ins Große, aus dem Chaos ins Zielgerichtete: So beschreibt der Dirigent Antonello Manacorda den Weg in Ludwig van Beethovens neunter Symphonie. Gerade hat er es neu eingespielt.
Wladimir Putin wird offiziell in seine fünfte Amtszeit eingeführt. Die Innenminister beraten über die Konsequenzen aus dem brutalen Angriff in Dresden. Und Beethovens „Neunte“ wird 200 Jahre alt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor zweihundert Jahren wurde Beethovens Neunte Symphonie uraufgeführt. Das Programm der Uraufführung enthält jede Menge Botschaften: theologische und politische. Ein Gespräch mit der Beethoven-Forscherin Birgit Lodes
Das Beethoven-Haus Bonn feiert das Jubiläum von Beethovens Neunter mit einer Rekonstruktion der Uraufführung, einem Internationalen Kongress, einer Sonderausstellung zu „Bernsteins Beethoven“ und einem Filmessay von Larry Weinstein.
Vor zweihundert Jahren wurde der Komponist Anton Bruckner geboren. Die Österreichische Nationalbibliothek zeigt die kostbaren Handschriften eines gewissenhaften Katholiken, der die Grenzen der Zeit durchbrach.