Es steht ein Pferd auf dem Dach
Der Zürcher Künstler Yves Netzhammer sorgt gerne für Irritationen. Seine Werke werden in Japan und China gezeigt und entstehen oft digital.
Bei den Auktionen moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst von Koller in Zürich kommen vier Werke mit Millionentaxen unter den Hammer. Das teuerste Los ist eine Ansicht des Genfer Sees von Ferdinand Hodler.
Der Zürcher Künstler Yves Netzhammer sorgt gerne für Irritationen. Seine Werke werden in Japan und China gezeigt und entstehen oft digital.
Die Dorfladen-Kette Tante Enso hat vom Bundeskartellamt die Freigabe für den Kauf von 36 Tegut-Märkten erhalten, die meisten davon befinden sich in Hessen. Auch über die Zukunft der Mitarbeiter herrscht nun Gewissheit.
Die Abstimmung über eine Obergrenze der Bevölkerung von zehn Millionen lässt die Schweizer Wirtschaft zittern. Sie ist auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen und fürchtet um den Zugang zum europäischen Binnenmarkt.
Gianni Infantino hat den Weltfußballverband FIFA nicht reformiert, er hat ihn übernommen. Sein Prinzip: Er bringt das Geld, er hat die Macht. Wenn in Nordamerika der WM-Ball rollt, ist Fußball eigentlich Nebensache.
Am Bahnhof Winterthur hat ein Mann mit einer Stichwaffe drei Passanten verletzt. Taxifahrer schildern die Tat und sind schockiert.
Im Zürcher „Pavillon Le Corbusier“ zeigt die Schau „Bauen für die Macht“ die autoritären Sehnsüchte des Stararchitekten. Doch sind Demokratien heute wie damals wirklich zu langsam, um großen Visionären etwas zu bieten?
Im letzten Spiel der WM-Gruppenphase präsentiert sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in Torlaune. Das Minimalziel Viertelfinale kann das Team aber nur noch mit Schützenhilfe erreichen.
Der Deutsche Eishockey-Bund wähnte sich auf dem Weg nach oben. Doch davon ist in Zürich wenig übrig. Selbst für das WM-Viertelfinale braucht es ein Wunder. Nun werden alte Diskussionen neu geführt.
Jubel in Zürich: Nach dem ersten WM-Sieg in der Schweiz kann die Eishockey-Nationalmannschaft wieder von der K.-o.-Runde träumen. Am Samstag wartet Österreich.
Eigentlich wollte die 15-Jährige ihr Praktikum auf der Kleintierstation machen. Gelandet ist sie bei den Pferden.
Am Universitätsspital in Zürich hat ein Herzchirurg Patienten mit defekten Herzklappen sogenannte Cardiobänder eingesetzt. Einige von ihnen sind vorzeitig gestorben.
Deutschlands Eishockeyteam muss bei der WM auf zahlreiche Topspieler verzichten. Für das Mindestziel Viertelfinale kann es trotzdem reichen, weil der Kader nun notgedrungen auf weniger Finesse und mehr Kampf setzt.
Zitterthema unserer Zeit: Calixto Bieito adaptiert „Maniac“ am Pfauen und sucht nach den Anfängen Künstlicher Intelligenz.
Im Verkaufspoker um 338 Tegut-Filialen hat sich die Schweizer Muttergesellschaft Migros Zürich mit Tante Enso über ein Paket von bis zu 36 Tegut-Standorten geeinigt.
In einem Penthouse geschieht ein grausamer Mord. Die einzige Zeugin nimmt Reißaus. Der „Tatort“ aus Zürich startet wie ein Thriller und schaltet dann auf Asyldrama. Das Drehbuch ist schwach. Am Ende aber lohnt sich die Sache.
Immer mehr Menschen heizen und fahren elektrisch. Aber nicht nur technisch, auch ökonomisch wird sich laut dem Vorstandsvorsitzenden des Energiekonzerns ABB viel ändern. Der Strompreis sei der Schlüssel.
John Wayne oder die Spiegelung des Selbst im Tiefseefisch: Die zu Unrecht vergessene Künstlerin Marisol wird im Züricher Kunsthaus wiederentdeckt ,
Die Gestaltung der Notfallstation im Kinderspital Zürich soll beruhigend wirken. Dafür sorgen Lichtinseln, ruhige Musik und routinierte Abläufe.
Der Nahostkonflikt treibt die Millionäre aus Dubai in den sicheren Hafen Schweiz. Den Vermögensverwaltern zwischen Genf und Zürich winken Zuflüsse in zweistelliger Milliardenhöhe. Derweil wertet der Franken auf.
Die Welt der Versicherungen wird sich durch Künstliche Intelligenz radikal verändern, ist die Zurich Versicherung überzeugt. Das wird auch Jobs kosten, aber daran denkt sie heute noch nicht. Denn der Mensch bleibe unverzichtbar.
Der Frisiersalon wird bei bei ihm zum Ort politischer Bildung: Kerry James Marshalls gemalte Geschichtslektionen im Kunsthaus Zürich handeln von dem Zusammenhalt und der Identität der afroamerikanischen Gemeinschaft.
Auf dem ersten Flug von Berlin nach Zürich musste die Maschine der Luft Hansa dreimal zwischenlanden. Schon 100 Jahre ist das her. Seither nahm der Kranich besondere Typen unter seine Fittiche.
Jean-Marie Leclairs Barockoper „Scylla et Glaucus“ greift einen alten Mythos auf. In Zürich wird sie von Claus Guth jetzt grandios wiederbelebt: als Drama in einer Schule.
Ein Gemälde von Pieter Brueghel d.J. gehört zu den Spitzenlosen der Auktionen mit Kunst Alter Meister und des 19. Jahrhunderts bei Koller in Zürich. Auch Freunde des Okkulten kommen auf ihre Kosten.
Mit Blick auf den Niedergang der ehemals bedeutenden Schauspielhäuser in Zürich und in München stellt sich die Frage, ob die Theater gerade nicht nur an Rückhalt im Publikum, sondern auch in der Kulturpolitik verlieren.
Alfredo Häberli zählt zu den bekanntesten Schweizer Designern. Der Q 27 Market in Zürich zeigt nicht nur 40 seiner Objekte aus 40 Jahren, man kann sie dort auch kaufen.
Die Schweizer Genossenschaft Migros Zürich sieht trotz Sanierung und Sparprogramm keine Zukunft für ihr deutsches Tochterunternehmen Tegut. Die Mehrzahl der Supermarktfilialen wird an Edeka verkauft.
1930 schrieb Max Frisch seinen Deutsch-Abituraufsatz. Ein Vierteljahrhundert später wird er aus dem Schularchiv gestohlen. Jetzt erscheint er erstmals gedruckt.
Ein Mann ließ in den Fünfzigerjahren den Abituraufsatz von Max Frisch mitgehen – und gab ihn mehr als ein halbes Jahrhundert später zurück. Das Thema ist klassischer Frisch: Der Mensch und die Technik.
Die Zurich Pop Con & Game Show ist ein schrilles Spektakel, bei dem sich viele verkleiden. Schon im Eingang der Messe zeigt sich ein Meer aus Kostümen, Rüstungen und Mangahelden.
Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ war 1926 ein rabiater Reißer voller Sex und Mord. Zwei Neuinszenierungen in Meiningen und Zürich zeigen sich besonders von dessen Konsumkritik elektrisiert.
In der Schweiz und in Spanien sind Zahnbehandlungen nicht von der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt. Taugt das als Vorbild für Deutschland?
Es kommt gar nicht so selten vor, dass Teenager ihre Eltern ohrfeigen oder verprügeln. Zurückschlagen ist keine Lösung. Totschweigen auch nicht.
Beim Purimfest pflegen die verschiedenen jüdischen Strömungen in Zürich ihre gemeinsame Tradition unterschiedlich.
Die Kunstsammlung des Kantons Zürich sucht Artefakte und bewahrt sie für die Nachwelt. Das Depot ist klein. Aber jedes Regal trägt Geschichten.
Michael Jucker leitet das Museum des FC Zürich. Nicht nur für den Mittelalterhistoriker ist das eine runde Sache.