„Ich lebe hier meinen Traum“
Der Berliner Hans Flaskamp kaufte einen alten Bungalow. Und wurde so unversehens zum Hüter des Vermächtnisses eines fast vergessenen Architekten.
Das Leben des Bauhaus-Schülers und NS-Gegners Jean Leppien, der als Kurt Leppien in Lüneburg geboren wurde, verlief dramatisch. Seine abstrakte Nachkriegskunst strahlt dagegen eine fast mystische Ruhe aus. Die Galerie Lahumière in Paris widmet ihm eine eindrucksvolle kleine Retrospektive.
Der Berliner Hans Flaskamp kaufte einen alten Bungalow. Und wurde so unversehens zum Hüter des Vermächtnisses eines fast vergessenen Architekten.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Flachdach, Satteldach, Kulturkampf: Moderne Architektur polarisiert. Es geht um Identität, Macht – und die Frage, wie wir leben wollen.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
In den 1920ern wurde das zuvor so behäbige Frankfurt auf einmal zum Zentrum der Avantgarde. Die Bewegung Neues Frankfurt baute tausende schöne, günstige Wohnungen. Bis heute stehen sie dem Bauhaus in nichts nach.
Geburt aus dem Geist des gehobenen Konsums: Paris würdigt die Architekten des Art Déco. Symmetrie blieb das vorherrschende Merkmal ihrer Bauten, entschiedene Schritte in Richtung Modernität wagten vor allem ausländische Baumeister.
Er fand Designklassiker bei „Star Trek“ und im Sperrmüll: Jörg Stürzebecher war ein obsessiver Entdecker und Sammler. Seine Texte sind wie Reisen durch die Utopien des funktionalen Designs.
Cézannes Spätwerk in der Fondation Beyeler in Basel, Surrealismus im Museum Scharf-Gerstenberg in Berlin und der Maler Karl Hofer ist in Halle zu entdecken: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Er gehört zu den international bekanntesten deutschen Designern und lebt noch immer in Offenbach. Hier verrät Sebastian Herkner, seine Lieblingsplätze – und was ihn an Deutschland stört.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Er orientierte sich an der Tradition der farbenfreudigen Moderne von Mondrian bis Albers: Zum hundertsten Geburtstag des genialen Buchgestalters Willy Fleckhaus.
Zwei Ausstellungen in Paris zeigen alle Facetten des Art déco, der dort vor genau hundert Jahren erfunden wurde. Sie führen von den lichterfüllten Pavillons der „Années folles“ bis zu den neu inszenierten Luxuszügen unserer Gegenwart.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Als das Bauhaus schon im Visier der Nationalsozialisten stand, entdeckten die Skandinavier gerade erst die Moderne. Der „Funkis“-Stil prägt den Norden bis heute.
Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf, die „Verborgene Moderne“ in Wien oder die Darstellung einer Verschwörung im 15. Jahrhundert in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender versammelt die Ausstellungen des Monats.
Er ist der beliebteste Fernradweg Deutschlands: der Elberadweg. Ob er diesen Titel zu Recht trägt? Wir sind zur Probe von Prag nach Dessau geradelt.
Goethe, Schiller, Bauhaus – in Weimar ist das kulturtouristische Pflichtprogramm groß. Doch der Spaß fängt erst auf beiläufigen Entdeckungstouren richtig an.
Surrealismus in Berlin, Georges de La Tour als Porträtist des Hell-Dunkel in Paris und der österreichische Maler Carl Schuch in Frankfurt: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße ist einer der wenigen jüdischen Sakralbauten im Bauhaus-Stil. Am kommenden Montag wird sie wieder eröffnet.
Das Archiv der berühmten Kunstschule soll zum Ort für Fragen unserer Zeit werden: Brigitte Franzen, neue Direktorin des Berliner Bauhaus-Archivs, im Gespräch über Klimawandel, Neues Bauen und das Erbe der Diktaturen.
Der Westen und die Ukraine suchen eine Antwort auf die russisch-chinesische Geschlossenheit. Auf Borkum protestieren Klimaschützer gegen Erdgasförderung in der Nordsee. Und die DFB-Elf startet in die WM-Qualifikation. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Oktober 2024 erst hat Brigitte Franzen die Leitung der Offenbacher Hochschule für Gestaltung übernommen. Jetzt steht für die Kunsthistorikerin abermals ein beruflicher Neubeginn an.
Ohne Wir und ohne Traum bleibt nur der einsame Gang ins Bauhaus: Warum Angela Merkels „Schaffens-Satz“ auch zehn Jahre danach nicht zu den Menschen in diesem Lande passt.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Vom Bauhaus zum Baumhaus: Anne Lacaton prägt die Gegenwartsarchitektur mit sowohl ökologisch als auch sozial nachhaltigen Umbauten. Jetzt wird Frankreichs einzige Pritzker-Preisträgerin 70 Jahre alt.
Auf einem Plakat entdeckt ein Frankfurter Architekt eine Lampe aus den Zwanzigerjahren, die ihn fasziniert: die Rondella-Leuchte von Christian Dell. Vergeblich sucht er danach auf dem Vintage-Markt. Also lässt er sie nachbauen.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Die Zahl der Raucher geht zurück. Ausgerechnet jetzt ist der Aschenbecher als Designobjekt beliebt wie nie.
Wird es draußen heißer, wird das Kühlen von Räumen wichtiger. Zuletzt gab es wieder Rekordverkäufe von mobilen Klimageräten und Ventilatoren. Doch langfristig bieten sich andere Möglichkeiten.
Flower Power oder Lass Pflanzen sprechen in der Landesgalerie in Krems, Maria Lassnig in Arles und gezeichnete Präzision von Vija Celmins in der Fondation Beyeler in Riehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Leben als Kunstwerk: Die vielen Orte, Menschen und Werke der Ré Soupault.
Nach Aldi, Lidl und Co. gibt es jetzt auch über Ikea Minisolaranlagen. Worauf es dabei ankommt.
Blüh, du blauer Größenwahn: Das Bauhaus Museum Dessau nimmt lustvoll Bezug auf Edward Steichens berühmte Rittersporn-Ausstellung im MoMa 1936.
Kriegsverbrechen und ihre Opfer nach 1945 im Historischen Museum, der schwarze Beuys im Guggenheim und verzauberte Stoffgestalten im Berliner Hamburger Bahnhof. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Ehefrauen nicht zu vergessen! Eine exzellente, material- und bilderreiche Edition des Briefwechsels von Paul Klee und Wassily Kandinsky.