Welches Museum zeigt was im April?
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Ein gewalttätiger Stasioffizier als Vater, Monate im Jugendgefängnis in der Biographie: Heute ist der in der DDR geborene Fabian Günzel Eigentümer des Sternerestaurants „Aend“ in Wien – und Österreichs „Koch des Jahres“.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Der erfolgreiche hessische Hersteller von Arbeitskleidung will in diesem Jahr 200 neue Verkaufsflächen in Baumärkten der Kette Bauhaus eröffnen – und denkt schon weiter: an Handwerker im Südpazifik.
Die Burgtheater-Premiere von „Wir sind noch einmal davongekommen“ ist eine herbe Enttäuschung. Stefan Bachmanns Inszenierung bleibt trotz Starensemble und monumentalem Bühnenbild eine leere Hoffnung.
Die Schau des Jahres für alle Malerei-Liebhaber: „Courbet“ als rebellischen Erfinder des Realismus im Wiener Leopold-Museum darf man auf keinen Fall verpassen.
Was kann Fotografie leisten? Im Wiener Foto Arsenal entführt der Klassiker unter Japans Fotografen, Daido Moriyama, in die sechziger und siebziger Jahre in seiner Heimat.
Von der „Tulpenmanie“ über den legendären Kurssturz 1929 bis zum Kollaps von Lehman Brothers 2008. Immer wieder kam es zu schwarzen Freitagen und düsteren Montagen – eine kleine Geschichte des „Börsenkrachs“ und seiner Ursachen.
Beim Vorentscheid von San Marino war er nur wenige Sekunden zu sehen – in einem Video. Doch in Wien soll Boy George tatsächlich mit der Kandidatin des Zwergstaats auf der Bühne stehen, heißt es jetzt.
Bei Betonierarbeiten im Innenhof eines Gebäudes werden Bauarbeiter unter Gerüstteilen, Betonschalungen und flüssigem Beton begraben. An der Unfallstelle waren 120 Feuerwehrleute im Einsatz.
Sivan Ben Yishais Stück „Nora oder wie man das Herrenhaus kompostiert“ sehnt sich nach der Zerstörung alter Strukturen. Ein Theaterabend in Wien, der voller falscher Überzeugungen die Dekonstruktion feiert.
Robert Menasse hat die EU-Prosa erfunden und übt sich weiter darin: Für „Die Lebensentscheidung“ wählt er die Form der Novelle – und zeigt darin meisterlich die Geistestiefe eines sterbenden Idealisten.
Die Tageslänge auf unserem Planeten nimmt zu – wenig zwar, aber messbar. Die aktuellen Veränderungen sind auf menschliche Faktoren zurückzuführen.
Peter Heilker soll 2028 Intendant der Oper Leipzig werden. Der Theatermanager vom Musiktheater an der Wien folgt auf Tobias Wolff. Die Entscheidung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrats.
Erschütterung der Gewissheit des Ichs: Anna Felnhofers Roman „Prosopon“ erzählt von einem Mann, der in mehr verletzt wird als nur seiner Eitelkeit.
Wolfgang Amadé Mozarts „La clemenza di Tito“ unterschreitet an der Wiener Staatsoper szenisch, sängerisch und dirigentisch weit das Niveau, für das dieses Haus einmal berühmt war.
Aus dem Beisl in die weite Welt: Mit seinem neuen Album „Gschnas“ zeigt Voodoo Jürgens, dass das todesverliebte Wien auch eine lebensbejahende Seite haben kann.
Andreas Babler erreiche nur die eingefleischte SPÖ-Klientel, lautete der Vorwurf vor dem Parteitag. Der bestätigte ihn nun mit 81 Prozent als Parteivorsitzenden.
Die Erste Group testet eine Quantenverschlüsselung zwischen Wien und Frankfurt. Das Projekt könnte Europas Finanzwelt revolutionieren.
Leopold Florian Gassmanns „L'opera seria“ von 1769 ist eine der geistvollsten Opernparodien, die je geschrieben wurden. Das Musiktheater an der Wien bringt das Stück jetzt so heraus, dass das Publikum Tränen lacht.
IAEA-Chef Rafael Grossi wirbt weiter für Verhandlungen mit Iran. Der Argentinier hat auch für sich selbst große Pläne.
Sprich, Erinnerung, sprich: Das Jüdische Museum Wien beschäftigt sich in einer klugen Ausstellung mit dem Vergessen – und stemmt sich gleichzeitig gegen den Besucherschwund.
Der bayerische Kurfürst Max Emanuel strebte nach einer Königskrone. Als sein Sohn das spanische Weltreich erben sollte, schien er am Ziel. Doch dann wendete sich das Blatt, und Max Emanuel traf eine folgenreiche Entscheidung.
Mehr als nur Zutat für das Dressing zum Salat: Mit seinen Frucht- und Weinessigen ist der Wiener Erwin Gegenbauer berühmt geworden. Er plädiert für das muntere Experiment auch mit außergewöhnlichen Sorten.
Überraschend ist die Entscheidung nicht: Sarah Engels fährt für Deutschland zum ESC nach Wien. Um dort im Finale zu bestehen, muss sie sich aber noch gehörig steigern.
Wehe uns, wenn die Apparate erst einmal Tango tanzen können! Moritz Rinkes KI-Boulevardkomödie „Sophia oder Das Ende der Humanisten“ als Uraufführung im Wiener Theater in der Josefstadt.
Iran dürfe keine Atombombe in die Hand bekommen, sagt Trump. Doch auch nach dem Zwölftagekrieg dürfte das Land seine Fähigkeit, Nuklearwaffen zu bauen, nicht gänzlich verloren haben.
Warum der Eurovision Song Contest ein kultureller Raum bleiben muss – und welche Verantwortung daraus für seinen Gastgeber erwächst.
Was sich aus einer Berliner Ausstellung mit Zeichnungen des bedeutenden Wiener Jugendstil-Architekten Otto Wagner für die Gegenwart lernen lässt.
Orchester unter Rechtfertigungszwang: Auch der Auftritt der Wiener Philharmoniker in der Alten Oper Frankfurt hinterlässt Fragen.
Er weiß, wie man aus anonymen Situationen einen optisch opulenten Ort macht: Im Atelier des österreichischen Medienkünstlers Peter Kogler.
Auf einem Friedhof in Wien-Penzing wird eine Frau mit zahlreichen Stichwunden gefunden. Kurz darauf nimmt die Polizei eine Jugendliche fest.
Gerhard Richter in Paris, Julius von Bismarck in Wien, Beckmann-Zeichnungen in Frankfurt: Diese 18 wichtigen Ausstellungen schließen in den kommenden vier Wochen.
Einst omnipräsent, dann in der Versenkung: Das Hofheimer Stadtmuseum will Friedensreich Hundertwasser als Ökopionier wiederentdecken.
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.
Wütend über Herbie Baby: Das legendäre Treffen von Karajan und Bernstein als Theaterstück in Hamburg.
Das Ende des Winters ist noch nicht eingeläutet: Nach heftigem Schneefall musste der Flughafen Wien seinen Betrieb vorübergehend einstellen. In München kommt es zu Dutzenden Verspätungen und Ausfällen.
Wie selten gibt es Bildergeschichten, die mit den Mitteln großer Cartoonisten wie Sempé oder Tomi Ungerer erzählt sind? Jetzt hat das wieder einmal jemand geschafft: Lukas Weidinger mit „Opus Tropus“.