Im virtuosen Linienverhau
Wie selten gibt es Bildergeschichten, die mit den Mitteln großer Cartoonisten wie Sempé oder Tomi Ungerer erzählt sind? Jetzt hat das wieder einmal jemand geschafft: Lukas Weidinger mit „Opus Tropus“.
Wie selten gibt es Bildergeschichten, die mit den Mitteln großer Cartoonisten wie Sempé oder Tomi Ungerer erzählt sind? Jetzt hat das wieder einmal jemand geschafft: Lukas Weidinger mit „Opus Tropus“.
Anna Gmeyners „Automatenbüfett“ zeigt den Aufstieg des Faschismus. Elsa-Sophie Jachs Inszenierung am Residenztheater in München betont die Bedrohung durch völkische Progrombereitschaft.
Im August 2024 soll ein junger Mann geplant haben, Menschen bei einem Konzert von Taylor Swift in Wien zu töten. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.
Am Wochenende wechselte der Wiener Entwickler Peter Steinberger zu OpenAI. Seitdem eskalieren die Sicherheitswarnungen, Konzerne verbieten die Software, und Europa stellt fest, dass es nicht einmal versucht hat, Steinberger zu halten.
Herbert Föttinger verabschiedet sich mit Shakespeares „Hamlet“ aus der Josefstadt. Stephan Müller inszeniert düster, mit starken Darstellern und prägnanten Kürzungen.
Elfriede Blauensteiner wurde vor dreißig Jahren inhaftiert und anschließend wegen mehrfachen Mordes verurteilt. Florian Klenk hat ein Buch über diese Frau geschrieben, in dem sie selbst ausführlich zu Wort kommt.
Auf dem 68. Wiener Opernball hat sich viel Prominenz versammelt. Auch Hollywoodschauspielerin Sharon Stone war zu Gast – und zeigte sich bewegt vom Ambiente.
Die Partei ist ein großes Tier mit bösen Augen: Anna Seghers’ Liebesbriefe an László Radvanyi erscheinen aus dem Nachlass.
Tschechiens Regierungschef reist zuerst nach München statt nach Berlin. Die Kontakte zu Ministerpräsidenten von CDU und CSU sollen Andrej Babiš von Orbán und Fico weglocken.
Mit dem Malwagerl in den Prater: Die Pfalzgalerie Kaiserslautern entdeckt die brillante Wiener Impressionistin Tina Blau neu, die schon im 19. Jahrhundert zu Teilabstraktionen fand.
Wiederbelebtes Juwel der Moderne: Die Villa Beer in Wien-Hietzing ist nach hundert Jahren für Besucher zugänglich – annähernd im Originalzustand.
Von erlesener Wiener Überheblichkeit: Wie die Albertina Modern in ihrer Abramović-Ausstellung Balkan-Klischees pflegt.
Elfriede Blauensteiner vergiftete alte Männer, um sich ihr Erbe zu erschleichen. Wie wurde aus ihr eine Serienmörderin? Florian Klenk hat Antworten in den Gerichtsakten gefunden.
Wirre Welt, alter Geist: Robert Walser wird am Wiener Burgtheater von Barbara Frey als Bühnenautor wiederentdeckt. Ein Abend, der gemischte Gefühle hinterlässt.
Otto Muehl war eine Schlüsselfigur des Wiener Aktionismus. In seiner Sekte missbrauchte er jahrelang Kinder. Während Museen um den richtigen Umgang mit seinem Werk ringen, fordern vier Frauen eine politische Aufarbeitung.
In Wien beginnt der Prozess gegen einen früheren Geheimdienstmann – und macht das System des Spionagerings sichtbar, den der frühere Wirecard-Manager Marsalek offenbar für Russland betrieb.
„Es ist, als würde man sich in die Höhle des Löwen begeben“: Der 27 Jahre alte Sänger tritt für Israel beim ESC in Wien an. Mehrere Länder boykottieren die Veranstaltung wegen Israels Teilnahme.
Marie Antoinette blieb acht Jahre kinderlos und suchte vergeblich nach Freunden am Hof. Ihre innere Leere betäubte sie mit Luxus. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau zeigen eine Königin als tragische Figur.
Wer tritt für Deutschland beim ESC an? Neun Acts kämpfen um die Kandidatur im „Deutschen Finale 2026“ am 28. Februar.
Harter Wirtschaftsjournalismus über Fernsehen, Events und Print. Konzernvorstände und Mittelständler im Blick. 200 Stellen mit Zentrum in Frankfurt sollen entstehen.
Das Schweizerische Landesmuseum Zürich schaut seinen Bürgern zum 150. Geburtstag von C. G. Jung in die Seele – und entdeckt weltweit Gültiges.
Tom Neuwirt, der Mann hinter der Kunstfigur, will andere „berufliche Projekte stärker in den Fokus“ rücken. Der ORF hatte gehofft, Conchita Wurst für die ESC-Jubiläumsausgabe in Wien gewinnen zu können.
Österreicher sind nicht gut im Gewinnen. Sie teilen gern mit, was ihnen fehlt. Ihr Humor ist ein Umgehungshumor: Auszug aus einer Poetikvorlesung über die Kunst des Verlierens.
Verfassungsgerichte stehen oben auf den Feindeslisten rechtsextremer Parteien. Mit Skepsis werden sie aber auch von linken Verfechtern einer entschiedenen Demokratie beurteilt. In Wien ging Andreas Voßkuhle jetzt auf die Kritik des Politikwissenschaftlers Philip Manow ein.
Hugo Kruka, von der österreichischen Presse als Mechaniker und Einbrecher beschrieben, stieg auch ins Herz des Dichters W. H. Auden ein. Audens Briefe an Kruka sind jetzt von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften digitalisiert worden.
Einmal in einem Palast leben? Fünf luxuriöse Orte, an denen man fern der realen Welt königlich entspannen könnte.
Der Mann, der Filme zum Glänzen bringt: Zum siebzigsten Geburtstag des amerikanisch-österreichischen Schauspielers August Zirner.
Wenn zu Silvester um Mitternacht die Pummerin, eine der größten schwingenden Glocken der Welt, vom Nordturm des Stephansdoms erklingt, weiß ganz Wien: Das alte Jahr ist nun Geschichte.
Eine der wichtigsten Aufnahmen des Jahres: Der Wiener Komponist Oskar C. Posa wird wiederentdeckt. Eine Doppel-CD des Labels „Voilà!“ legt seine Violinsonate und seine erschütternden Soldatenlieder vor.
Erstmals erklingt beim Wiener Neujahrskonzert ein Stück einer Afroamerikanerin: Der „Rainbow Waltz“ von Florence Price wird auf Wunsch des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin gespielt.
Der ATX legt 2025 um über 40 Prozent zu. Analysten sehen Chancen im Osteuropa-Geschäft und bei heimischen Nebenwerten mit Zukunftsthemen.
Nach 100 Jahren tauchen plötzlich Juwelen der Habsburger in einem Schließfach in Kanada auf. Und die Österreicher fragen sich mal wieder: Wie stehen wir zu unserem früheren Herrscherhaus?
Vor fünfzig Jahren wurde mit dem Helsinki-Prozess der Grundstein für die OSZE gelegt. Das Jubiläum wurde durch den Raubkrieg Russlands verhagelt. Trotzdem hat die Institution in Wien eine Rolle zu spielen.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
In Deutschland hat man das Zusammenrücken verlernt: Was ich bei meiner Rückkehr nach fünfzig Jahren in Indien hierzulande erlebt habe. Und was ich besonders vermisse.
Die Verschuldung der Stadt Wien zeigt weitere Folgen: Auch die Komponistenmuseen für Joseph Haydn, Franz Schubert und Johann Strauss müssen schließen. Was hätte bloß Napoleon dazu gesagt?