Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in Deutschland
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem errichtet ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels in Deutschland. München wird Hauptstandort, Leipzig erhält eine Außenstelle.
Großvater war kein Nazi? Mit dieser Legende räumt die NSDAP-Mitgliedsdatei auf. Aber ändert sie auch die Art, wie wir uns erinnern? Gedanken eines Spurensuchenden.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem errichtet ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels in Deutschland. München wird Hauptstandort, Leipzig erhält eine Außenstelle.
Seit Millionen NSDAP-Mitgliedskarten online durchsuchbar sind, wird aus dem Ahnen oft ein Wissen. Historiker Raphael Gross erklärt, warum das ein Fortschritt ist – aber noch lange kein Wandel der Erinnerungskultur.
Bei „Dalli Dalli“ sagt mein Großvater: „Das ist ein Jude.“ Der Satz bleibt hängen. Wie konnten nationalsozialistische Denkweisen nach 1945 in Familien, Erziehung und stillen Hierarchien so lange weiterwirken?
Correctiv und „Katapult“ meinten, sie könnten „Zeit“ und „Spiegel“ bei der Auswertung der NSDAP-Mitgliederkartei schlagen. Doch das war nichts. Denn wie es aussieht, wurde die „Zeit“ beklaut. Doch Correctiv gibt weiter an.
Paul Wipper war ein Redner der AG Frieden zum 8. Mai 1985. Die Veranstaltung wurde von der Friedensbewegung gefeiert. Aber war da nicht etwas 40 Jahre zuvor?
Mitten in der Eifel ließ Hitler die sogenannte Ordensburg Vogelsang bauen. In den ehemaligen Hundertschaftshäusern soll nun ein Vier-Sterne-Hotel entstehen. Wie viel touristische Nutzung verträgt so ein Ort heute?
Mehr als acht Millionen Deutsche waren NSDAP-Mitglieder. Nach dem 8. Mai 1945 verschwand ihre Gesinnung nicht einfach. Eine Studie zeigt, in welchen Netzwerken das nationalsozialistische Denken überlebte.
Das amerikanische Nationalarchiv hat erstmals überlieferte Mitgliederkarteien der NSDAP ins Netz gestellt. Wie die Suche in der Datenbank funktioniert und was es bei der Recherche zu Ihren Vorfahren zu beachten gilt.
Reichskirchenminister Hanns Kerrl scheiterte mit seiner Politik, eine neue Studie sagt: Das war von Hitler beabsichtigt. Zwingend erscheint das nicht.
Bischofskonferenz +++ Datum des AfD-Parteitags +++ Umstrittenes Projekt +++ Lehren aus dem FCAS-Fiasko +++ Muslimisch-jüdische Kolumne
Auf der Sicherheitskonferenz steht der US-Außenminister im Fokus. Die Bahn will Schaffner und Lokführer besser schützen. Bei Olympia hofft Skispringer Raimund auf Gold. Der F.A.Z. Newsletter.
Wegen seiner NSDAP‑Mitgliedschaft ist der Dirigent Herbert von Karajan immer wieder als „glühender Nazi“ bezeichnet worden. Der Historiker Michael Wolffsohn ist den Anschuldigungen nachgegangen. Ein Gespräch.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.
Die urdeutsche Fluggesellschaft Lufthansa arbeitet ihre Vergangenheit neu auf. Klare Worte sind erwünscht. Das Unternehmen gesteht frühere Fehler im Umgang mit der Geschichte ein.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
1957 hatte er seinem Verleger Peter Suhrkamp erstaunlich eindringlich dazu geraten, den Debütroman Uwe Johnsons nicht zu veröffentlichen. Das könnte die NSDAP-Mitgliedschaft Siegfried Unselds erhellen.
Neun Persönlichkeiten, ein Amt: Seit dem 1. Oktober 1950 prägen die Präsidenten des Bundesgerichtshofs nicht nur die Rechtsprechung, sondern auch das öffentliche Bild der Justiz in Deutschland.
Eine neue Biographie korrigiert das Zerrbild von Hermann Göring als Renaissance-Menschen, entzaubert aber nicht alle Mythen über die Nummer zwei im NS-Staat.
Gastbeitrag von Jochen Ott +++ Attentat auf Charlie Kirk +++ Allensbach-Umfrage
Bei Kriegsbeginn stand Hitlers Deutschland vor dem Staatsbankrott, schreibt der Historiker Götz Aly in seinem neuen Buch. Das Regime habe die Deutschen ganz bewusst zu Mitwissern seiner Verbrechen gemacht. Ein Gespräch über Schuld und Schulden.
Bella Fromms Tagebücher sind ein außergewöhnliches Dokument der nationalsozialistischen Machteroberung. Warum sind sie erst so spät nach der amerikanischen Erstpublikation auf Deutsch erschienen? Und jetzt nicht mehr lieferbar?
Geschichte der CDU +++ Vegetationsrückschnitt +++ Katherina Reiche +++ sprachlich korrekt
In Oldenburg hat kürzlich das Edith-Russ-Haus für Medienkunst die Benennung nach seiner Stifterin eingebüßt, weil diese Mitglied der NSDAP war. Was lässt sich daraus lernen?
Mütter, Liebhaberinnen, Freundinnen: Margaret Goldsmiths Roman von 1928 über die Vertreterinnen eines neuen Frauenbildes erscheint erstmals in deutscher Übersetzung.
Das Paradebeispiel für den Profit, der sich aus der Nähe zum „Führer“ schlagen ließ: Sebastian Peters legt eine umfassende Biographie des verlässlichen Propagandadienstleisters Heinrich Hoffmann vor.
War das NS-Regime eine Diktatur, der eine erdrückende Mehrheit der Deutschen ohne Vorbehalte zustimmte? Peter Longerich zieht diese Einschätzung in Zweifel.
Ernst Neumann Neander baute vor rund hundert Jahren Motorräder und futuristische Fahrmaschinen. Er hatte viele kreative Ideen, aber wenig kaufmännisches Geschick. Eine Ausstellung in Bad Homburg bei Frankfurt zeigt sein Lebenswerk.
Im Vereinsregister von Frankfurt wird ein Nazi-Club aufgeführt, der seit 2012 verboten ist. Wie kann das sein? Wir haben beim Bundesinnenministerium und beim Amtsgericht Frankfurt nachgefragt.
Frankfurter Archivfund +++ Unseld in der NSDAP +++ Kurze Meldung +++ Kirchenasyl +++ Gründonnerstag
Gründonnerstag +++ KI im Unterricht +++ Urteil in Frankreich +++ Unseld in der NSDAP
Kempowskis Erben: In „Hitlers Volk“ fächert die ARD die NS-Herrschaft von 1933 bis 1945 in Tagebüchern auf. Ins Bild gesetzt werden die gesprochen Worte mit den Mitteln der Graphic Novel. Das Konzept geht eindrucksvoll auf.
Vermuten, vergleichen, im Nebel stochern: „Die Zeit“ bemüht etliche Plattitüden in der Debatte um den ehemaligen Suhrkamp-Verleger. Dass dieser seine NSDAP-Mitgliedschaft schon kurz nach Kriegsende eingestanden hatte, fiel dabei unter den Tisch.
Der spätere Verleger des Suhrkamp Verlags bekannte 1946 seinen Eintritt in die NSDAP, wie aufgetauchte Dokumente nun belegen. Sie liegen in öffentlich zugänglichen Archiven.
Wendung im Handelskrieg +++ Schröders Klage +++ Unseld in der NSDAP
Der amerikanische Schriftsteller Louis Begley versteht die Aufregung um die jüngst entdeckte NSDAP-Mitgliedschaft Siegfried Unseld nicht. Es sei nichts bekannt geworden, was die „lange, glänzende und ehrenhafte Karriere“ seines ehemaligen Verlegers trüben könne.
Preußische Huldigung +++ Unseld in der NSDAP +++ Niedergang des Kulturradios +++ Autoindustrie in der Krise