Wer schützt Deutschlands Kulturgüter im Krieg?
In der Ukraine sind inzwischen 37 Museen verwüstet, dort wird aber viel für die Sicherung von Kunst getan. Deutsche Museen sind dagegen kaum auf den Ernstfall vorbereitet.
Ab wann ist wirklich Ostern? Ist Weihnachten nicht viel wichtiger? Und wie wird der Termin berechnet? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
In der Ukraine sind inzwischen 37 Museen verwüstet, dort wird aber viel für die Sicherung von Kunst getan. Deutsche Museen sind dagegen kaum auf den Ernstfall vorbereitet.
Kommissar Hegel ist zurück im Dienst, alles soll ganz normal sein: Der Rechtstheoretiker Thomas Vesting spielt das „Recht als Institution“ gegen das „Recht als Wissenschaft“ aus. Das Opfer ist die Demokratie.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Noch immer hängt der zwölf Meter lange Buckelwal in der Ostsee fest. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um ihn zu retten. Könnte man das Tier mit Aufnahmen von Walgesängen weglocken?
Die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt stellt im Schauspiel Frankfurt ihr Buch „Ghost Stories“ vor und führt den Dialog mit ihrem verstorbenen Mann Paul Auster fort.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der französische Theaterregisseur Julien Gosselin.
Das Einfamilienhaus gilt in Frankfurt als nicht mehr zeitgemäß. Eine Ausstellung im Architekturmuseum zeigt, wie die beliebte Wohnform zukunftsfähig werden kann.
Wolfram Weimer wird auf der Leipziger Buchmesse ausgebuht, tut aber so, als wäre alles gut. Wie hat der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Abend empfunden? Ein Gespräch mit Sebastian Guggolz.
Über die Welt der Superreichen, unser narzisstisches Zeitalter und die brutale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge: Welche Neuerscheinungen aus dem Frühjahr sollte man nicht verpassen? Zehn Empfehlungen.
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sollte Gedenken und Verständigung verbinden. Jetzt kündigen die politisch organisierten Nachfahren der Vertriebenen diesen Pakt auf. Sie wollen einen Wechsel an der Spitze erzwingen.
Wenn’s drauf ankommt, entscheiden wir blitzschnell. Wann wir unserer Intuition vertrauen können – und warum sich die Idee, das Bauchgefühl komme tatsächlich aus dem Bauch, so hartnäckig hält.
Kaum eine Stadt hat ein so vielfältiges und hochklassiges kulturelles Leben zu bieten wie Paris. Doch bei der Kommunalwahl spielt die Kultur kaum eine Rolle - den Kandidaten geht es um etwas ganz anderes.
Das Frankfurter Institut für Geschichte und Ethik der Medizin könnte aufgelöst werden, um Geld einzusparen. Nicht nur im Fachbereich stoßen die Überlegungen auf Kritik.
Das KI-Modell ChatGPT wies Maryam Kishawarz den Weg zum Elsbeth-Wolffheim-Stipendium. In Darmstadt schreibt die afghanische Autorin nun frei über ihre Heimat.
In Zeiten von Franziskus hatte die Papstwohnung im Apostolischen Palast leer gestanden – und musste für Papst Leo XIV. umfassend renoviert werden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen.
Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt seit 1913 alles, was in Deutschland gedruckt wird. Wolfram Weimer ist das zu viel. Den notwendigen Neubau der Institution will er auch nicht mehr fördern. Warum?
Teils bis zu lebensgroß: Die Landesbibliothek Oldenburg zeigt Hannes Möllers papierene und geölte Repräsentanten der Gelehrtenrepublik, die trotz Lädierungen aufrecht stehen.
Hohe Planungskosten und trotzdem kein Neubau: Wolfram Weimer hat entschieden, dass die Deutsche Nationalbibliothek keinen weiteren Magazinturm bekommen soll, teilte die Bibliotheksleitung mit.
Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben.
Die Idee, die Europäische Schule auf dem Bundesbank-Areal unterzubringen, stößt in der Politik überwiegend auf Zustimmung. Es sind aber noch einige Fragen offen.
Ferdinand von Schirachs erstes Kinderbuch „Alexander“ fragt nach Recht und Gesetz. Trifft der Bestsellerautor den richtigen Ton? Und was bringt der junge Alexander von seiner großen Reise mit?
Joscijka Abels’ große Erzählung „Julianische Tage im Schatten der Piazza“ versammelt fünf Universalgelehrte der Frührenaissance im Gespräch. Worüber sprechen sie?
Zehn Jahre nach dem Tod Umberto Ecos wird der gigantische Bücherschatz des Schriftstellers und Philosophen die Wohnung der Familie Eco verlassen. Ein letzter Besuch seiner Bibliothek in Mailand.
Der linke Club Voltaire in Frankfurt ringt um seine Zukunft. Ein Ankauf durch die Stadt, das Engagement eines Mäzens oder der Erwerb durch den Trägerverein stehen zur Debatte. Aber es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Bedingungen, unter denen der Club weiterbestehen kann.
Jahrzehntelang sollte „wahre“ Bücherliebe von falschen Neigungen abgegrenzt werden. Der Buchwissenschaftler Ernst Fischer zeigt in seinem neuen Standardwerk: Gerade das Obsessive macht Bibliophilie interessant.
Während China als wirtschaftliches Vorbild gefeiert wird, schildert Hu Anyan aus eigener Erfahrung die Schattenseiten Pekings: 200 Millionen Gig-Arbeiter hetzen von Job zu Job. Sogar ihr Toilettengang ist durchkalkuliert.
Alican Uludağ bleibt in Haft: Der Korrespondent der Deutschen Wellewird in der Türkei wegen „Präsidentenbeleidigung“ und „Verbreitung irreführender Informationen“ angeklagt. Sein Anwalt vermutet politische Motive.
Zivilisierte Römer gegen wilde Barbaren? Der Althistoriker Owen Rees will diesen Gegensatz als Täuschung entlarven. Seine These: In Wahrheit teilten antike Kulturen eine gemeinsame Lebenswelt – selbst über Grenzen hinweg.
Der Kunde wird König und zugleich gläsern: In welchem Verhältnis steht der Aufstieg von Amazon zum schrumpfenden öffentlichen Raum für seriöser Literaturkritik?
Nelio Biedermann steht mit seinem Roman „Lázár“ seit einem halben Jahr auf der Bestseller-Liste. Jetzt will Tom Tywker das Buch verfilmen lassen. Was sein Erfolg über die Bedürfnisse von Lesern sagt – und über die Literaturkritik.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Dieser in der Ukraine geborene Schriftsteller hat auf Russisch gegen den Krieg angeschrieben: Wsewolod Garschin als Wegbereiter der literarischen Moderne.
Die Tragik der verpassten Gelegenheit: In „Melting Point“ erzählt Rachel Cockerell von einem vergessenen jüdischen Ansiedlungsprojekt in Texas. In ambitionierter Montage-Technik lässt das Buch einen ganz anderen möglichen Verlauf der Geschichte des Zionismus aufblitzen.
Unsere Autorin hat viel zu viel Zeit im Internet verbracht, obwohl sie es nicht wollte. Vor neun Monaten tauschte sie ihr Smartphone gegen ein altes Nokia. Kann ein analoges Leben funktionieren?
Die Humboldt-Universität will ihr Archäologisches Institut schließen. Gabriel Zuchtriegel, Direktor von Pompeji, plädiert für dessen Erhalt. Ein Gespräch über die Bedeutung klassischer Kultur – und warum Grundschulkinder Latein lernen sollten.
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.