Auf den Spuren der Verfolgten
Die Initiative „Denk Mal am Ort“ lädt für dieses Wochenende dazu ein, sich mit der Geschichte der Verfolgung im Nationalsozialismus zu befassen.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Die Initiative „Denk Mal am Ort“ lädt für dieses Wochenende dazu ein, sich mit der Geschichte der Verfolgung im Nationalsozialismus zu befassen.
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Das amerikanische Nationalarchiv hat erstmals überlieferte Mitgliederkarteien der NSDAP ins Netz gestellt. Wie die Suche in der Datenbank funktioniert und was es bei der Recherche zu Ihren Vorfahren zu beachten gilt.
Mit diesem im Feuilleton der F.A.Z. veröffentlichten Artikel wurde Jürgen Habermas 1953 noch als Student schlagartig bekannt. Hier veröffentlichen wir den damaligen Text erneut.
Porträts mit Totenkopfabzeichen im Familienalbum, Zwangsarbeiter im heimischen Betrieb, Briefe über die Lust am Töten: Christina Strunck hat die NS-Geschichte ihrer eigenen Familie erforscht.
Täter, Opfer, Nachgeborene: Die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ im Frankfurter Museum für Kommunikation schaut auf die Reste der NS-Zeit und ermuntert zum Fragen.
Die urdeutsche Fluggesellschaft Lufthansa arbeitet ihre Vergangenheit neu auf. Klare Worte sind erwünscht. Das Unternehmen gesteht frühere Fehler im Umgang mit der Geschichte ein.
Nach dem Schneechaos sind die Straßen wieder frei. Vorerst drohen keine weiteren Warnstreiks bei Bussen und Bahnen. Und die Lufthansa stellt sich ihrer NS-Vergangenheit. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Deutsche Lufthansa hat ihre Geschichte aufgearbeitet, auch die im Nationalsozialismus. Es zeigt sich abermals, dass Unternehmen einen moralischen Kompass benötigen.
Cézannes Spätwerk in der Fondation Beyeler in Basel, Surrealismus im Museum Scharf-Gerstenberg in Berlin und der Maler Karl Hofer ist in Halle zu entdecken: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Erst 2025 wurde die Geschichte der Jüdin Leokadia Justman publik, die während der NS-Zeit mithilfe Tiroler Widerstandskämpfer überlebt hat. Nun sind ihre Gedichte aufgetaucht. Einige von ihnen entstanden im Gefängnis.
Auf dem Gelände baute sich NS-Propagandaminister Goebbels eine Villa, zu DDR-Zeiten gab es dort eine Hochschule. Nun kämpft die Feuerwehr gegen Flammen.
Jedes Tabu steigert den Reiz: Ultraschall, das Festival für neue Musik in Berlin, entdeckt politisch unkorrekte Formen der Queerness in Zeiten der Brandmauer.
Für ihr Theaterstück über drei junge Frauen im Nationalsozialismus bekommt Sarah Kortmann den mit 10.000 Euro dotierten Theaterpreis der Stadt.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Augenöffnend, zum Augenreiben: Das Leipziger Grassimuseum erforscht mit einer Ausstellung die Geschichte des Designs im „Dritten Reich“. Im Zentrum steht dabei die eigene damalige Rolle.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Vor 80 Jahren mussten sich Hermann Göring und 20 weitere Vertreter der NS-Diktatur vor dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg verantworten. Winston Churchill wollte sie ursprünglich erschießen lassen.
Von Hildegard von Bingens Grünkraft bis zu Hermann Görings Naturschutzgesetz, das bis 1976 galt: Im DHM Berlin zeigt eine kluge Ausstellung, wie „Natur und deutsche Geschichte“ zusammenhängen.
Während des „Dritten Reiches“ erschien auch in Deutschland Literatur, die sich als mehr oder weniger verdeckte Kritik am Regime verstehen ließ. Ist ihr subversiver Gehalt den Kontrolleuren etwa entgangen?
Matti Geschonnecks Zweiteiler „Sturm kommt auf“ nach dem Roman „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf schildert, wie in der Weimarer Republik der Faschismus heraufzieht. Er zeigt, was auch in der Gegenwart auf dem Spiel steht.
Die amerikanische Journalistin Dorothy Thompson wurde durch ihre Berichte aus Nazi-Deutschland zum Star. Heute haben ihre Texte unheimliche Aktualität. Höchste Zeit, sie wiederzuentdecken.
Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf, die „Verborgene Moderne“ in Wien oder die Darstellung einer Verschwörung im 15. Jahrhundert in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender versammelt die Ausstellungen des Monats.
Für Hitler war der Autobahnbau ein Propagandaprojekt. In der Rhön ging es gründlich schief. Davon zeugt heute noch Deutschlands längste Bauruine.
1945 bekannte die evangelische Kirche, in der NS-Zeit Schuld auf sich geladen zu haben. Vielen ging das zu weit. Später war es vielen zu wenig.
Mit seinem Spielfilm „Amrum“ verbeugt sich Fatih Akin vor seinem Mentor und liefert ein Lehrstück darüber, wie unterschiedlich die letzten Tage im Nationalsozialismus erlebt wurden. An diesem Donnerstag kommt er in die Kinos.
Was die DDR durch Kollektivierung der Jugend und Isolation von Ausländern bewirkte.
Die Historikerin Sybille Steinbacher trägt als Direktorin des Fritz-Bauer-Instituts zur Aufklärung über die barbarische Zeit des Nationalsozialismus bei.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Manches Meisterwerk der Moderne wäre ohne sie verloren: Als die Nazis „entartete“ Kunst aussortierten, retteten Hausmeister in Museen Bilder, die ihnen ans Herz gewachsen waren. Drei Beispiele von vielen.
Bei Kriegsbeginn stand Hitlers Deutschland vor dem Staatsbankrott, schreibt der Historiker Götz Aly in seinem neuen Buch. Das Regime habe die Deutschen ganz bewusst zu Mitwissern seiner Verbrechen gemacht. Ein Gespräch über Schuld und Schulden.
Verwischt das gemeinsame Gedenken an alle Opfer des Totalitarismus die nationalsozialistischen Verbrechen? In Potsdam spitzt sich der Streit darüber wieder einmal zu. Im Zentrum steht die Bewertung der Sowjetherrschaft.
Wie blicken Menschen in Europa auf das Verhalten ihrer Vorfahren während der Nazizeit? Das wollten Forscher der Uni Mainz wissen. Die Resultate ähneln jenen aus ähnlichen Studien in Deutschland.
Geschichtspolitisches Mittel zum Zweck: Benjamin Hasselhorn ediert ein nach 1945 entstandenes Memoirenmanuskript des Kronprinzen Wilhelm von Preußen nach 1945.
Organisatorische Strukturen, institutionelle Rahmenbedingungen und ökonomische Grundlagen: Ein gut lesbarer und hervorragend illustrierter Band beleuchtet den Städtebau des Nationalsozialismus im internationalen Kontext.