Was wussten die Deutschen?
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Fast-Track-Deportationen, Spezialoperationen, schnell angezettelte Kriege: Der Highspeed-Politiker Donald Trump setzt auf aktionistische Überwältigung. Das kommt einem bekannt vor. Was man aus der nationalsozialistischen Raserei für die Gegenwart lernen könnte.
Eine verstörende Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors geht der Frage nach, was die Deutschen über den nationalsozialistischen Massenmord an den europäischen Juden wussten.
Das amerikanische Nationalarchiv hat erstmals überlieferte Mitgliederkarteien der NSDAP ins Netz gestellt. Wie die Suche in der Datenbank funktioniert und was es bei der Recherche zu Ihren Vorfahren zu beachten gilt.
Reichskirchenminister Hanns Kerrl scheiterte mit seiner Politik, eine neue Studie sagt: Das war von Hitler beabsichtigt. Zwingend erscheint das nicht.
Peter Sloterdijk fantasiert an Machiavelli vorbei. In seinem neuen Buch geht es um Carl Schmitt und Hitler, Dämonie und Nietzsche. Also um alles, was sich mit Machiavelli am allerwenigsten in Verbindung bringen lässt.
Weil er eine Fotomontage geteilt hat, die Putin mit Hitler verglich, wird gegen Zitelmann ermittelt. Der Grund: Verdacht auf Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen.
Wie ein Kunstförderer die Nazis überlistete: Der Frankfurter Georg Hartmann gab dem Maler Max Beckmann im Amsterdamer Exil zwei große Aufträge. Ungefährlich war das nicht.
In wenigen Wochen sollen die Beamten die neue Wache beziehen. Die österreichische Regierung will damit einen Schlussstrich ziehen. An dem symbolträchtigen Umbau gibt es auch Kritik.
In Italien tauchen vor einer Auktion bislang unbekannte Dokumente des faschistischen Diktators auf. Mussolinis Notizen zu einem Treffen mit Adolf Hitler sollen von „besonderer historischer Bedeutung“ sein.
Der „Sichelschnitt“-Plan war ein genialer Einfall. Der Historiker Roman Töppel zeigt, wie die Idee entstanden ist.
In einem Livestream auf Tiktok hatte Arafat Abou-Chaker 2023 gesagt: „Für mich ist Adolf Hitler besser als Netanjahu.“ Die Staatsanwaltschaft Cottbus ordnet das als Volksverhetzung ein. Unter anderem deswegen muss die Clangröße abermals vor Gericht.
Jedes Tabu steigert den Reiz: Ultraschall, das Festival für neue Musik in Berlin, entdeckt politisch unkorrekte Formen der Queerness in Zeiten der Brandmauer.
Schon für Goethes Ex-Freund Herder war die Dreieinigkeit des Wahren, Guten und Schönen bereits „ein alter Satz“. Was ist von den traditionellen Vorstellungen über die Ziele der Kunst heute noch zu retten?
Schwarze Perspektiven auf Europas Kunst und Politik: Die Kunsthalle Gießen zeigt die erste deutsche Einzelausstellung von Roméo Mivekannin.
Richard J. Evans porträtiert Führungsfiguren und Mitläufer des NS-Regimes von Göring bis zu KZ-Aufseherinnen. Die meisten waren keine Psychopathen, sondern normale Menschen, die ihre Chance auf Macht witterten.
Ist der Start von Merz als Bundeskanzler so viel schlechter als der seiner Vorgänger? Ein Vergleich mit Schröder, Merkel und Scholz zeigt Parallelen – aber auch Unterschiede.
Hans-Jürgen Syberberg lotete in seinen Filmen deutsche Geschichte von Ludwig II. über Karl May bis Adolf Hitler aus. Ein Besuch aus Anlass seines neunzigsten Geburtstags.
Handreichung für Hitler: Felix Moellers Dokumentarfilm „Weltkarriere einer Lüge – Die Protokolle von Zion“ spürt der folgenreichsten Verschwörungserzählung der Neuzeit nach.
Seine Rede im Hitler-Stil auf dem Jugendkongress der AfD in Gießen überlagerte fast die eigentliche Veranstaltung. Jetzt versucht die AfD in Herford, Alexander Eichwald loszuwerden.
Sein Vater gab ihm den Namen „Adolf Uunona Hitler“: Der Politiker aus Namibia mit dem aufsehenerregenden Namen hat nun „Hitler“ aus seinem Personalausweis streichen lassen.
Die Journalistin Dorothy Thompson berichtete den Amerikanern von den letzten Jahren der Weimarer Republik. Jetzt sind ihre Reportagen aus den Dreißigerjahren als Buch erschienen.
Es lebe die deutsch-französische Freundschaft: Seit rund einem Jahr kann man mit dem ICE von Berlin nach Paris fahren. Eine gute Idee? Oder sollte man zurück lieber einen Flug buchen? Ein Reisebericht.
Der Amerikaner Nick Fuentes ist erst 27 Jahre alt. Mit seinen ultra-rechtsextremen Thesen versetzt der sogar die Anführer der MAGA-Bewegung in Schrecken – und mit seinem Erfolg.
Für die Briten ist das keine Überraschung – schon ein altes Spottlied mutmaßte, Adolf Hitlers Genitalien könnten unvollständig sein. Nun sagen Forscher: Es war vielleicht wirklich so.
Britische Genetiker haben aus Blutresten das Erbgut Hitlers untersucht. Demnach litt der Diktator am Kallmann-Syndrom, einer seltenen Erkrankung, die auch die Geschlechtsentwicklung beeinträchtigen kann.
Hier explodierte die Sprengladung, die den Diktator töten sollte: Felix Bohr erzählt die Geschichte der „Wolfsschanze“ und fragt, was mit den Trümmern von Hitlers Kriegshauptquartier in Ostpreußen geschehen soll.
Ist die Werkstatt noch zeitgemäß? Die Manufaktur, das Atelier? Warum bahnbrechende Ausstellungen in ein paar Jahren nur noch aus Buchstaben bestehen werden, aus schwarzen Symbolen auf weißem Hintergrund.
Die amerikanische Journalistin Dorothy Thompson wurde durch ihre Berichte aus Nazi-Deutschland zum Star. Heute haben ihre Texte unheimliche Aktualität. Höchste Zeit, sie wiederzuentdecken.
Ob der Untergang der ersten deutschen Demokratie der aktuellen politischen Lage ähnelt, wird schon länger diskutiert. Philipp Ruch und Thomas Weber sehen Gemeinsamkeiten, die lehrreich sind.
Der italienische Rapper bezeichnet den Tennisprofi in einem Song als „Vollblutitaliener mit dem Akzent von Adolf Hitler“ – und legt in einem Podcast gegen ihn nach. Die Südtiroler Volkspartei kritisiert Fedez scharf.
Sohei Kamiya hat vor fünf Jahren eine Partei auf Youtube gegründet. Sie hetzt gegen Ausländer und arbeitende Frauen – mit Erfolg.
Manches Meisterwerk der Moderne wäre ohne sie verloren: Als die Nazis „entartete“ Kunst aussortierten, retteten Hausmeister in Museen Bilder, die ihnen ans Herz gewachsen waren. Drei Beispiele von vielen.
Was Onkel Herbert nie zu sagen wagte oder: Warum manche Geschichten erzählt werden und andere im Dunkeln bleiben. Über das kollektive und individuelle Vergessen und die dunklen Seiten der deutschen Historie.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
In Oldenburg hat kürzlich das Edith-Russ-Haus für Medienkunst die Benennung nach seiner Stifterin eingebüßt, weil diese Mitglied der NSDAP war. Was lässt sich daraus lernen?
Die Bundesregierung hat am Sonntag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 gedacht. Kulturstaatsminister Weimer hebt die Bedeutung der Familien der Widerstandskämpfer hervor.
Der britische Journalist Thomas Harding rekonstruiert den Mord an der Familie von Robert Einstein im Sommer 1944. Die Täter kamen in Wehrmachtsuniform. Doch wer erschoss damals eine Mutter und ihre beiden kleinen Töchter?