Mit Beethoven gegen die Nazis
Der Anfang von Beethovens fünfter Symphonie wurde als Sendezeichen der BBC, als V-Zeichen für „Victory“ und „Vrjheid“ und als Morsecode zum Widerstandssymbol gegen die Nazis.
Der Anfang von Beethovens fünfter Symphonie wurde als Sendezeichen der BBC, als V-Zeichen für „Victory“ und „Vrjheid“ und als Morsecode zum Widerstandssymbol gegen die Nazis.
Der gewaltige Klang in einem Konzertsaal berührt auch junge Menschen und bringt sie der Klassik näher. Dann sind sie bereit, in eine andere Welt einzutauchen.
Veranstalter, Kinobetreiber oder Theaterbesitzer werden als die größten Verlierer der Krise gesehen. Aber auch die Verlage klassischer Musik verlieren durch Corona 70 Prozent der Einnahmen. Wie geht es weiter?
Der Fernsehfilm „Louis van Beethoven“ von Niki Stein zeigt den Komponisten als verletzliche Gewaltnatur. Künstlerische Gipfelleistung und menschliches Versagen fügt der Regisseur zu seiner eigenen Komposition.
Von dem Rübenfeld? +++ Beethoven satt +++ Brexit-Verhandlungen +++ kontinentaleuropäischer Liberalismus +++ Wellenbrecher +++ Einsamkeitsministerium +++ Interview Professor Sinn
Ludwig van Beethoven hatte einen besonderen Bezug zu seinem Großvater aus dem belgischen Mechelen. Ein Spaziergang auf den Spuren der musikalischen Ursprünge seiner Familie.
Ludwig van Beethoven war zeit seines Lebens ein kranker Mann. Darum setzte er große Hoffnungen in die Medizin seiner Zeit. Ein Gastbeitrag.
Ludwig van Beethoven plagte nicht nur sein schwindendes Gehör. Der große Komponist war auch sonst ein schwerkranker Mann.
Er hat Vernunft und Charisma vereint, der Musik einen neuen Rang und eine große Öffentlichkeit erstritten. Vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven geboren.
Was, wenn Beethoven sehen könnte, wie wir heute mit seiner Musik umgehen? Er hätte sich etwas ganz Schlimmes für dieses Jubiläumsjahr überlegt. Quasi una Coronafantasia.
Die Musik von Ludwig van Beethoven zeigt Arbeit, wie es nur gegenstandsloser Kunst möglich ist. Sie ist nachdenkende Kunst und sie gibt zu denken. Zum 250. Geburtstag des Komponisten.
Schwerkrank wandte sich Ludwig van Beethoven im Monat vor seinem Tod mit einer dringenden Bitte an die Brüder Schott in Mainz: Rheinwein. Dabei hatte der Alkohol die Familiengeschichte des Komponisten zerstört.
Poetische Reflexionen an den Schnittstellen von Kunst und Musik: Das Kunsthistorische Museum in Wien beleuchtet die vielen Facetten Beethovens.
Wie sich in der Not die Konzerte wunderbar vervielfältigen: Das Festival „Europäische Wochen“ in Passau denkt über den Klimawandel und Europaskepsis nach.
Warm sind die Deutschen mit ihrer Frankfurter Börse nie geworden, obwohl ein von ihnen vergöttertes Genie einer der ersten Aktionäre war. Die lange Geschichte steckt voller Missverständnisse – und voller Überraschungen.
Bloß keine Gelegenheit verpassen: Jan Assmann hört in der Missa solemnis, woran Ludwig van Beethoven glaubte. Auch davon handelt sein Buch „Kult und Kunst – Beethovens Missa Solemnis als Gottesdienst“.
Der hochoriginelle russische Komponist Wladimir Rebikow experimentierte mit Melodramen und Pantomimen, und er verwendete sogar schon Cluster. Hundert Jahre nach seinem Tod lohnt sich die Entdeckung.
Roll Over Beethoven? Das Techno-Duo The OhOhOhs hat keine Scheu vor dem großen Komponisten.
Von mitteilungsfreudigen Komponisten und Klangereignissen im pianissimo: Bei den Festspielkonzerten „Fragmente – Stille“ klingt nicht alles groß. Dafür gibt es Ohrwurm-Potential.
Das Davos Festival reagiert mit Picknick-Konzerten, lokalen Musikern und Nachwuchskünstlern auf die Pandemie. „Von Sinnen“ ist das Motto, man erlebt Musik voll Innigkeit und Überschwang.
Das Berliner Jugendorchesterfestival Young Euro Classic musste unter Corona-Bedingungen auf vieles verzichten: ausländische Gäste, die Festivalfanfare, den Volksfestrummel. Und plötzlich ist es so interessant wie lange nicht mehr.
Daran werden sich alle anderen Ensembles die Zähne ausbeißen: Das Quatuor Ébène legt die neue Referenzaufnahme der Streichquartette Ludwig van Beethovens auf sieben CDs vor.
Drei Monate lang hat das Freiburger Barockorchester nicht arbeiten können. Jetzt kommt es unter der Leitung von Pablo Heras-Casado in den Berliner Teldex-Studios erstmals wieder zusammen. Schlägt sich die Pandemie in der Musik nieder?
Für nicht viel mehr als 110 sorgsam gezählte Stunden aus tresorgesicherter Nacht ans Licht gelassen: Die Berliner Staatsbibliothek zeigt Glanzstücke ihrer Sammlung von Handschriften Ludwig van Beethovens.
Die Corona-Pandemie zerschlägt Wirtschaftsmodelle und Konzertprogramme bei den Musikfestivals. Aber das Mozartfest Würzburg schafft es trotzdem, ein Ort der Besinnung und der Exzellenzförderung zu bleiben.
Was machen und wie machen sich der Bachmannpreis und andere Literaturveranstaltungen im Ausweichquartier Netz? Welche Perlen finden sich unter den Beethoven-Büchern zum 250. Geburtstag? Die Juni-Ausgabe des Bücher-Podcasts.
Die Geigerin Anne-Sophie Mutter liebt Dinge, die sie nicht kann. Beethovens Tripelkonzert aber kann sie. Jetzt hat sie es abermals aufgenommen. Im Interview erinnert sie sich noch gut ans erste Mal und an einen grummelnden Herbert von Karajan.
Auch auf dem Sofa lässt sich das Beethovenjahr gut feiern. Aus dem Rheingau kommt der passende Wein zur Musik. Doch er bleibt vielleicht ein Ladenhüter.
Die vor 75 Jahren gegründete Frankfurter Kantorei ist einer der bedeutendsten Chöre der Region und ein musikalischer Botschafter der Stadt. Wegen der Corona-Krise sind die Feiern zum Jubiläum getrübt.
Es hätte voll werden können in den Straßen der Bonner Altstadt in diesem Mega-Kirschblüten-Beethovenjahr. Aber nun ist alles anders gekommen. Und die Anwohner sind zum ersten Mal seit langer Zeit wieder unter sich.
Die Italiener haben es mit ihrem „Flashmob sonoro“ vorgemacht – jetzt wird auch in Deutschland gemeinsam musiziert und gesungen, um ein Zeichen der Solidarität in der Corona-Krise zu setzen.
So etwas nimmt man in Bonn geschenkt: Auf den Plätzen der alten Bundeshauptstadt tauchen immer mehr sehr auffällige Skulpturen sehr bekannter Künstler auf. Dahinter steckt der Kulturmanager Walter Smerling.
Die Musikwelt feiert den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten aller Zeiten. Die Mainmetropole gehörte nicht zu seiner Lebenswelt – und doch besitzt die Stadt ein Stück Beethoven.
Bundesweit fehlen 23.000 Musiklehrer an den Grundschulen. Der Mangel wird sich verschärfen. Und ein politischer Wille zur Abhilfe ist nicht erkennbar.
Das Berliner Gefängnistheater aufBruch spielt „Fidelio“ in der Justizvollzugsanstalt Tegel. In seinem 250. Geburtstagsjahr ist zwar überall Beethoven zu hören – doch wohl nirgendwo so verzweifelt schön wie hier.
Ob im Rap, im Rock oder im Techno – Beethoven fasziniert bis heute. Sein freier Geist und seine Kompositionen haben Generationen von Pop- und Rockmusikern angeregt.