Freie Liebe? Da musste er hin!
Auf dem Monte Verità, wo Vorgänger der Hippies neue Lebensformen ausprobierten, ist Michel Houellebecq zu Gast unter dem Motto „Dance Me To The End Of Love“. Auf Fragen zu Leonard Cohen ist er aber nicht vorbereitet.
In den dunklen tiefen Gängen der Vergangenheit: Eine surreale Begegnung mit dem Schriftsteller Michel Houellebecq in einem Schweizer Luxushotel.
Auf dem Monte Verità, wo Vorgänger der Hippies neue Lebensformen ausprobierten, ist Michel Houellebecq zu Gast unter dem Motto „Dance Me To The End Of Love“. Auf Fragen zu Leonard Cohen ist er aber nicht vorbereitet.
Der islamische Prediger Tariq Ramadan war ein Star der Banlieue-Jugend. Jetzt ist er wegen Vergewaltigung zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.
Auf der Leipziger Buchmesse wird darüber nachgedacht, den Kulturstaatsminister auf den Mond zu schießen. Und was passiert sonst noch?
Der Filmproduzent Oliver Berben hat mit der Münchner Firma Constantin auch einen Sitz in Hollywood. Nun bring er mit „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ eine KI-Satire mit amerikanischem Ensemble an den Start. Ein Gespräch.
Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq könnte heute möglicherweise seinen siebzigsten Geburtstag feiern. Er selbst bestreitet das Datum seit Jahren. Über den großen literarischen Provokateur unserer Zeit.
Drei Jahre Funkstille, ein literarischer Tiefpunkt – nun kommt er zurück: Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq bringt Anfang März ein Album heraus. Den ersten Song hat er schon veröffentlicht. Wie klingt das?
Die Wahl von Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York regt nicht nur Donald Trump auf. Unweigerlich denkt man an einen der prägenden Romane der vergangenen Jahre: Michel Houellebecqs „Unterwerfung“.
Der Autor Emmanuel Carrère hat ein preisgekröntes Buch über die islamistischen Anschläge in Paris vor zehn Jahren geschrieben. Wir haben ihn getroffen.
In Frankreich war er der Hit der intellektuellen Klatschküche: Aurélien Bellangers Roman zeichnet den Niedergang der Sozialisten nach.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet Mona Lang, Programmleiterin beim Verlag Kiepenheuer & Witsch
Immer wenn man denkt, Thomas Melles Sterbewunsch-Roman „Haus zur Sonne“ sei nicht mehr auszuhalten, kippt er ins phantastisch Lustige: ein vertracktes Meisterwerk.
Es ist gar nicht so leicht, grün zu sein: Sylvie Schenks Roman „In Erwartung eines Glücks“.
Als erste französische Neugründung eines Comicmagazins gibt sich „Charlotte“ wagemutig und selbstbewusst. Ein Jahr hat das Heft bald hinter sich, große Namen veredeln den Inhalt. Doch über manche Beiträge darf man sich wundern.
Der Schweizer Künstler Rolf Sachs wird anlässlich seines 70. Geburtstags in Schweinfuhrt mit der Ausstellung „be-rühren“ geehrt. Im Stil-Fragebogen verrät er, was eine Freundschaft zusammen hält.
Ob wir dieses Jahr wegfahren oder zu Hause bleiben – Bücher lesen, Musik hören und Filme anschauen werden wir auf jeden Fall. Dazu ein paar Empfehlungen aus der Redaktion des F.A.S.-Feuilletons.
Hinrich Schmidt-Henkel ist Übersetzer aus dem Französischen und Norwegischen, unter anderem der Bücher des Literaturnobelpreisträgers Jon Fosse. Dessen neuer Roman ist für Herbst angekündigt. Wie aber sieht der Alltag eines Übersetzers aus?
Frankreich leidet wie kein anderes europäisches Land unter dem islamistischen Terrorismus. Trotzdem ist die Gesellschaft entschlossen, Kritik am Islam weiter zuzulassen.
Eigentlich wollte der Präsident seinen Verteidigungsminister Lecornu befördern. Doch Bayrou machte Druck. Letztlich entschied sich Macron doch um.
Ein deutscher Houellebecq? Ja, und mehr: Alexander Schimmelbuschs Roman „Karma“ handelt von einer Bande hedonistischer Programmierer, die im brandenburgischen Wald nach der Weltherrschaft strebt.
Zwischen Askese und Ausschweifung: Nirgendwo gibt es mehr FKK-Feriendörfer als in Frankreich. Eine Ausstellung in Marseille erzählt, wie das Land zum Sehnsuchtsort der Naturisten wurde.
Schon der Roman verfranst sich auf gut 600 Seiten, und Regisseur Bernd Mottl kann sich nicht für einen Erzählstrang entscheiden. So bleibt „Vernichten“ eine halbgare Theaterversion.
Der ungeliebte Schirmherr: In Frankreich tobt ein unversöhnlicher Streit um den als reaktionär kritisierten Reiseschriftsteller Sylvain Tesson.
Tauben im Islam: Christoph Peters fängt mit seinem zweiten Wolfgang-Koeppen-Roman das Verlorenheitsgefühl der Berliner Republik ein. Zumindest handwerklich beeindruckt das.
Am CERN bei Genf wird an der Teilchenbeschleunigung geforscht. Nun hat der Architekt Renzo Piano für das Forschungsinstitut ein Besucherzentrum gebaut.
Acht Autoren, acht Romane, zwei Stunden: Das literarische Speeddating von „Literatur im Römer“ sorgt zur Buchmessenzeit für volle Apfelweinbänke.
Neue Regiehoffnung aus Frankreich: Julien Gosselin arrangiert in „Extinction“ an der Volksbühne Texte von Arthur Schnitzler, Thomas Bernhard und Hugo von Hofmannsthal zu einem fulminanten, aber zu technischen Abend.
Michel Houellebecq hat in einem Interview über Feminismus und die sogenannten Woken gesprochen. In bestechender Logik stellt er klar: Wer niemanden vergewaltigt, trägt auch keine Schuld.
Der französische Finanzminister schreibt einen Künstlerroman, aber ist es Kunst geworden? Bruno le Maires „Fugue américaine“ erregt die Nation.
Michel Houellebecq hat sein schlechtestes Buch geschrieben: autobiographische Jammerprosa mit Porno-Elementen. Angeblich tut ihm jetzt alles leid. Wirklich?
Das Drama hört nie auf: Michel Houellebecq prozessiert gegen einen mutmaßlichen Sexfilm und veröffentlicht ein neues Buch.
Michel Houellebecq erzielt einen Teilerfolg vor Gericht in Amsterdam. Es geht um einen mutmaßlichen Sexfilm. Die Macher, ein niederländisches Kunstkollektiv, bezeichnen den Film als Kunst.
Was darf ein Minister? Inmitten von Inflation und Rentenstreit sorgt ein neuer Roman von Bruno Le Maire in Frankreich für Gesprächsstoff.
Es schien alles bereinigt, aber jetzt hat eine andere muslimische Organisation Strafanzeige gegen den französischen Schriftsteller Michel Houellebecq erstattet.
Bret Easton Ellis’ neuer Roman „The Shards“ erzählt die Geschichte eines Schülers namens Bret Ellis. Es ist aber nicht der Bret, den wir aus seinem Werk kennen. Und es ist auch nicht der Autor. Wer dann?
Turbulente Woche für die französische Publizistik: Nach der Strafanzeige von Chems-eddine Hafiz gegen Michel Houellebecq wegen dessen Äußerungen über Muslime lenken beide Seiten ein. Aber es sind noch Fragen offen.
In einem Interview hatte der französische Schriftsteller Michel Houellebecq zum Widerstand gegen die Islamisierung seines Landes aufgerufen. Dafür ist er jetzt angezeigt worden: vom wichtigsten Vertreter des Islams in Frankreich.