Hat Houellebecq Thomas Bernhards Jacke geklaut?
Hat der französische Schriftsteller sie bei einem Besuch im Bernhard-Haus vor zwei Jahren womöglich gestohlen, weil sie ihm so gut gefiel? Oder wo ist die Jacke jetzt?
Hat der französische Schriftsteller sie bei einem Besuch im Bernhard-Haus vor zwei Jahren womöglich gestohlen, weil sie ihm so gut gefiel? Oder wo ist die Jacke jetzt?
In einer erstmals auf Deutsch veröffentlichten Tagebuchaufzeichnung aus dem Jahr 2005 schreibt der französische Schriftsteller über das Verhältnis zu seiner Mutter und darüber, wie es seine Beziehung zu Frauen prägte.
Das Verteidigungsministerium hat das „Projekt Cassandra“ des Literaturwissenschaftlers Jürgen Wertheimer gefördert, um politische Konflikte frühzeitig zu erkennen. Ein Gespräch über eine ungewöhnliche Allianz.
Eric Zemmour ist der einflussreichste und meistgehasste Journalist Frankreichs. Mehrfach wurde er wegen Anstiftung zum Rassenhass verurteilt. Jetzt hat ihn sein Verlag vor die Tür gesetzt.
Zwanzig Frauen werfen dem Leiter der Editions Bragelonne, Marktführer für Science-Fiction- und Fantasy-Literatur in Frankreich, sexuelle Nötigung vor. Stéphane Marsan weist die Anschuldigungen zurück.
Franziska Giffey will nach ihrem Rücktritt Regierende Bürgermeisterin Berlins werden – und Wahlkampf in der Laubensiedlung machen. Dort haben die Leute eine Meinung zu ihr – und wie Politiker sein sollten.
Von beunruhigender Aktualität: In den Romanen „1984“ und „Farm der Tiere“ von George Orwell, neu eingelesen von Christoph Maria Herbst, finden sich ganz neue Töne.
In Frankreich wird über einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Sterbehilfe diskutiert, Präsident Macron hatte dies in seinem Wahlkampf 2017 versprochen.
Geburtshelfer des autoritären Denkens und Vordenker der „Neuen Rechten“: Warum der französische Gegenaufklärer Joseph de Maistre auch zweihundert Jahre nach seinem Tod polarisiert.
Es gibt nichts Traurigeres als Menschen, die sich absondern: In seinem dritten Essayband fordert Lukas Bärfuss Solidarität und verbindliche Maßstäbe – auch für die Literatur.
Das „Literarische Quartett“ wurde für die Einladung der Kabarettistin Lisa Eckhart harsch kritisiert. Dabei hat die Sendung ganz andere und viel größere Schwachstellen.
Zwischen Paulus und den Punk passt noch eine Provokation: Michel Houellebecq lässt in seinen neuen „Interventionen“ noch einmal seine Lässigkeit aufblitzen. Angeblich sollen es die letzten sein – das wäre schade.
Er bezeichnet sich als Atheist, einige seiner Figuren konvertierten zum Islam: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Michel Houellebecq über die vielen Facetten der Religion.
Aus Muslimen in Frankreich sollen französische Muslime werden: Pascal Bruckner sorgt sich um die Ausbreitung des Dschihadismus und liest der Linken in seiner Heimat in „der eingebildete Rassismus“ die Leviten.
Emmanuel Carrère gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. Doch sein Privatleben sorgt dafür, dass er den begehrten „Prix Goncourt“ trotzdem nicht bekommen wird.
Eine Französin zieht von Paris nach Berlin. Sie will ein Buch über Frauen, Sex und Weiblichkeit schreiben. Zwei Jahre arbeitet sie in einem Bordell. Ein Gespräch mit der Autorin Emma Becker über „La Maison“.
Ab September 2020 übernimmt Julia Encke die Leitung des F.A.S. Feuilleton in Berlin.
Die Krise hat gezeigt, wie verletzlich unsere Landwirtschaft ist. Die Produktion von Lebensmitteln muss ökologischer, regionaler, diverser werden. Wie schafft man das – ohne dass die Preise explodieren?
Alle Präsidenten der Fünften Republik haben die Lust der Franzosen am Königsmord zu spüren bekommen. Gegen Emmanuel Macron erreicht der Hass aber immer neue Dimensionen.
Ich glaube nicht an Erklärungen der Art, dass nichts so sein wird, wie es war. Antworten an einige Freunde.
Manchmal will man ein Buch schon nach dem ersten Satz gar nicht mehr aus der Hand legen. So ist es auch bei diesen zehn besonderen Roman-Einstiegen.
Die Landwirtschaft hat in unserer Gesellschaft einen viel zu geringen Stellenwert. Muss erst wieder eine Hungersnot kommen, damit wir begreifen, was wir an den Bauern haben?
Der legalistische Islam baut Netzwerke in ganz Europa auf. Er zielt auf den Umbau des Staates im Sinn der Scharia. Im Gespräch erklärt der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, wie die Lage in Deutschland ist.
Bei dem Projekt „Deutschland spricht“ treffen sich ganz unterschiedliche Bürger zum Diskutieren. Sie streiten, erfahren aber auch, wie anders man noch auf die Welt schauen kann.
Der Schriftsteller Joris-Karl Huysmans starb 1907. Er dürfte den meisten ein Begriff sein, weil er in Michel Houellebecq Buch „Unterwerfung“ auftaucht. Nun erscheint Huysmans Roman „Unterwegs“ erstmals komplett auf Deutsch.
Hörspiele kompensieren die Schwächen von Romanen: Mit verzweifelter Gutmütigkeit und feiner Ennuie setzt eine „Hörspiel-Box“ den wichtigsten Romanen Michel Houellebecqs ein Denkmal.
Nicht die Muslimbruderschaft, sondern der Salafismus ist die Gefahr, schreibt der Jurist und Autor Rudolf Steinberg in seinem Gastbeitrag: Eine Entgegnung auf Heiko Heinisch und Nina Scholz.
Die Schwedische Akademie steht vor einer großen Entscheidung: Wen wählt sie für ihre beiden diesjährigen Literaturnobelpreise aus, ohne sich neue Kritik zuzuziehen? Wir belauschen die Sitzung des Komitees.
Tief in der französischen Provinz drohen die Dörfer alles zu verlieren, was sie einmal ausgemacht hat. Doch dann keimt plötzlich Hoffnung an der D 958 im Département Nièvre.
Zähmung eines Zynikers: Michel Houellebecq bekam den österreichischen Staatspreis verliehen. Zum Säulenheiligen taugt er jedoch nicht.
In Paris kursiert eine Zahl: zweihundertfünfzigtausend. In dieser Auflagenhöhe soll im September ein Buch auf den Markt kommen, über das man nicht viel weiß. Aber doch genug, um eine Branche in Aufruhr zu bringen.
Die Niederländer haben den rechtsnationalen Provokateur Thierry Baudet zurechtgestutzt. Vor lauter Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern der EU ging ein anderes Phänomen unter: Die Fragmentierung der politischen Landschaft.
Für die Ausleuchtung der Gegenwart und ihrer Befindlichkeiten: Der in diesem Jahr zum fünften Mal verliehene Frank-Schirrmacher-Preis geht erstmals nicht an einen Schriftsteller.
Der französische Journalist und Schriftsteller Philippe Lançon hat am 7. Januar 2015 in Paris das Attentat auf „Charlie Hebdo“ überlebt. Und er hat um sein Leben geschrieben: „Der Fetzen“ heißt sein beeindruckendes Buch.
Sie galten als politisch korrekte Stars: Eine Gruppe französischer Online-Journalisten bildete zehn Jahre lang die Avantgarde des sexistischen Internet-Mobbings. Wieso flogen sie nicht früher auf?