Eine der steilsten Karrieren in der deutschen Digitalwirtschaft
Der frühere Dachdecker Martin Flechsig hat eine sehr unwahrscheinliche IT-Karriere hingelegt. Heute setzt er sich für den deutschen digitalen Mittelstand ein.
Auch 35 Jahre nach dem Mauerfall bleibt die Frage nach einer ostdeutschen Identität aktuell. Die Historikerin Annette Schuhmann hat dreizehn Frauen aus dem Osten nach ihren Lebenswegen befragt.
Der frühere Dachdecker Martin Flechsig hat eine sehr unwahrscheinliche IT-Karriere hingelegt. Heute setzt er sich für den deutschen digitalen Mittelstand ein.
Trauern noch immer viele Ostdeutsche der Vorwendezeit nach? Klaus Härtl ist davon überzeugt – und versammelt einstige DDR-Größen zu einem denkwürdigen Abend.
Zwischen True Crime und Fiktion: Sophie Sumburane begibt sich in „Keine besonderen Auffälligkeiten“ auf die Spur eines Serienmörders, der während der Wendezeit in Brandenburg sein Unwesen trieb. Wie erzählt man davon, ohne die Opfer zu entwürdigen? Ein Gespräch mit der Autorin.
An ideologischen Kinkerlitzchen war er nicht interessiert, er hat das Theater, und nicht nur das der Berliner, souverän ins 21. Jahrhundert geführt. Nun ist der Intendant Bernd Wilms gestorben.
Frank-Walter Steinmeier hat viel für das Land getan. Auch dank ihm gelang die erste rot-grüne Koalition und die Agenda 2010. Ein Schatten bleibt seine Russlandpolitik. Eine Würdigung zum 70. Geburtstag des Bundespräsidenten.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung blicken ehemalige DDR-Bürger im früheren Notaufnahmelager Gießen auf ihre Flucht in den Westen und die Eingewöhnung in der neuen Heimat zurück. Und sehen ungeahnte Parallelen zur Gegenwart.
37 Punkte umfasst der vom Bundeskabinett verabschiedete Masterplan Ladeinfrastruktur. Doch die wichtigste Maßnahme fehlt.
Die Krise als Chance: Wie der Berliner Forschungsgipfel zum Jahrestag des Mauerfalls die Herausforderung Zukunft auf den Punkt brachte.
Einfach nur „Nie wieder“ zu sagen, reicht nicht, schreibt der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er fordert einen „neuen Aufstand der Anständigen“ gegen Antisemitismus.
Bundeskanzler Merz feiert die deutsche Einheit mit dem französischen Präsidenten Macron in Saarbrücken. Dort kritisiert Ministerpräsidentin Rehlinger am 35. Jahrestag das Denken in Ost-West-Schablonen.
Anne Rabe hat ein Buch über das „M-Wort“ geschrieben: Moral. Es geht um Migration, Klima, Gleichberechtigung und Adorno. Im Gespräch erklärt sie, was wir denen, die die Moral schlechtreden, entgegenhalten müssen.
Der Kommunismus ergab in einer Ära der sozialen Einschnitte keinerlei Sinn mehr: Fritz Bartels erzählt das Ende des Kalten Kriegs als Effekt der globalen Finanzmärkte.
Der in New York und Frankfurt lebende Autor Sebastian Moll erzählt von der langen Nachwirkungszeit von Krieg und Gewalt in Deutschland. Ein Gespräch über sein Buch „Das Würfelhaus“.
Eine der großen Stimmen der lateinamerikanischen Literatur ist verstummt: Der peruanische Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa war Autor, Redner, Vermittler und halber Politiker, und in allen Rollen war er gut.
Bergarbeiterstreik in Yorkshire, Thüringen nach dem Mauerfall: Michael Kerstgens fängt in seinen Fotografien Geschichte und Gegenwart ein. Seine Arbeiten sind nun im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen.
Veronica Ferres glaubt, in einem anderen Leben eine Knolle gewesen zu sein, Heiner Lauterbach beklagt übersehene Missstände, und Elizabeth Taylor war bis zum Schluss Diva: die Herzblatt-Geschichten.
Nicht nur seine Theater-Inszenierung von „Warten auf Godot“ sorgte in Dresden für einen Besucheransturm. Theaterregisseur Engel avancierte vor dem Mauerfall in der DDR zum Meister der politischen Metapher.
Die späten Jahre des Sowjetimperiums: Mit 35 Jahren Verzögerung erscheint der wilde Roman „Vilnius Poker“ des litauischen Autors Ričardas Gavelis erstmals auf Deutsch.
Ein dumpfes Gefühl macht die Runde, fragende Blicke spiegeln sich in den Displays: Könnte es sein, dass sich gerade wirklich etwas Fundamentales ändert?
Der CDU-Kandidat wollte keinen Migrationswahlkampf gegen die AfD führen. Es kam anders, und er fuhr gerade auf diesem Gebiet die steilste Kurve.
Die Berlinale eröffnet mit Tom Tykwers neuem Film „Das Licht“. Am Beispiel einer Mittelstandsfamilie verhandelt er die großen Fragen der Gegenwart: Klimakrise, Migration, Globalisierung – und das Älterwerden.
Weil Teil eins gut ankam, mutet uns das ZDF die Fortsetzung zu: Im Mehrteiler „Der Palast 2“ geht es um den Friedrichstadtpalast nach der Wende. Erzählt wird das schmonzettenhaft als Unterhaltung zum Einlullen.
Große Klappe, kleiner Gewinn: Deutschland hat in Berlin seinen Regierungssitz, aber keine Hauptstadt. Warum Berlin es in den 35 Jahren nach dem Mauerfall nicht einmal vermocht hat, wirtschaftlich eigenständig zu werden.
Zwischen Gentrifizierung, Partikularisierung und Banalisierung: Das Genre des Berlin-Romans hat seit der Wendezeit viele verschiedene Richtungen eingeschlagen. Die letzte lautet: raus aus der Stadt!
Einer der spektakulärsten Limesabschnitte erstreckt sich zwischen dem Kastell Kapersburg und einem wiedererrichteten Signalturm am Gaulskopf. Auf römischen Spuren geht es über den Taunuskamm durch Wälder im Wandel.
Womit wurde die Berliner Mauer bemalt? Chemiker haben die Pigmente analysiert. Und dabei auch ein neues tragbares Gerät entwickelt, das die Analyse von Streetart einfacher macht.
Die innerdeutsche Grenze teilte 40 Jahre lang das Eichsfeld. Falko und unsere Autorin Mina Marschall sind Nachwendekinder, er aus dem Osten, sie aus dem Westen. Eine Trabi-Fahrt in die Vergangenheit.
Hunderttausende haben die Veranstaltungen zum 35. Jahrestag des Mauerjubiläums in Berlin besucht.
Eine Bilanz 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Europas.
In diesem Jahr lag der Schwerpunkt der Feierlichkeiten in Berlin auf dem Thema Zusammengehörigkeit. Neben der Musik zeigten Tausende Plakate die Forderungen von damals und was Menschen heute mit dem Mauerfall verbinden.
Der Bundespräsident erinnert mit einer Blume an den Mauerfall vor 35 Jahren. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sagt, man müsse sich die Menschen vom Herbst 1989 zum Vorbild nehmen.
Am 9. November vor 35 Jahren fiel die Berliner Mauer, ein Symbol der Teilung und Unterdrückung. Bei einer zentralen Gedenkfeier in Berlin fordern Bundespräsident Steinmeier und Kanzler Scholz dazu auf, den Geist von 1989 wachzuhalten.
Weil sich ein westdeutscher Reporter für den Alltag in der DDR interessiert, überwacht ihn die Stasi – kleinteilig und ziemlich sinnlos. Doch Eberhard Schellenbergers DDR-Anekdoten sind nicht nur lustig.
Nach dem Aus der Ampel-Koalition funktioniert der Bundestag anders. Wie können noch Gesetze beschlossen werden?
Ihre zweite große Bewährungsprobe hatte die Soziale Marktwirtschaft mit der Wiedervereinigung zu bestehen. Die Wirtschaftsredaktion ermutigte die neuen Mitbürger zur Marktwirtschaft. Ihre wichtigste Aufgabe sah sie aber darin, zu verhindern, dass der Osten dauerhafter Kostgänger des Westens würde.
Mit der deutsch-sowjetischen Freundschaft sei es in der DDR nicht weit her gewesen, sagt der frühere SPD-Politiker Richard Schröder. Was heute wie Russland-Freundlichkeit erscheine, sei in Wahrheit Anti-Amerikanismus.