Gibt es die Ostfrau überhaupt?
Auch 35 Jahre nach dem Mauerfall bleibt die Frage nach einer ostdeutschen Identität aktuell. Die Historikerin Annette Schuhmann hat dreizehn Frauen aus dem Osten nach ihren Lebenswegen befragt.
Das Frankfurter Literaturfestival „Literaturm“ widmete sich der Spannung zwischen Ost und West: im Gespräch über kaufsüchtige Mütter, das Erbe der Diktatur und die Frage, was den Romancier vom Historiker unterscheidet.
Auch 35 Jahre nach dem Mauerfall bleibt die Frage nach einer ostdeutschen Identität aktuell. Die Historikerin Annette Schuhmann hat dreizehn Frauen aus dem Osten nach ihren Lebenswegen befragt.
Wo Hessen in Gießen einst Flüchtlinge aufnahm, dient ein Museum von nationalem Rang seit einem Jahr als Lernort und Gedenkstätte. Auch auf dem Hessentag in Fulda und der Gamescom zeigt sich das Haus.
Christoph Heusgen, langjähriger Berater von Angela Merkel, erklärt, wie die Kanzlerin Sport für ihre Politik genutzt hat, Trump die WM zu seiner Show machen wird und warum Lothar Matthäus einst sauer auf ihn war.
Im Podcast mit Publikum sprechen wir mit Bernhard Schlink über Fragen der Gerechtigkeit – in der Politik, im Umgang mit der AfD, im Krieg und im eigenen Leben als Jurist und Schriftsteller.
Gerhard Altenbourg war der eigensinnigste Künstler der DDR: Seine Heimatstadt, nach der er sich benannt hatte, richtet zum hundertsten Geburtstag des Zeichners eine faszinierende Schau aus.
Der Westen wollte 1968 eine Revolution und bekam Reformen, der Osten wollte 1989 Reformen und bekam eine Revolution: Eine anregende Diskussion über deutsch-deutsche Geschichte und Projektionen in Frankfurt.
Sie kämpft erfolgreich gegen Rassismus. Nun schildert Tupoka Ogette ihre deutsch-deutsche Lebensgeschichte.
Die Krise von Volkswagen ist längst eine Krise des deutschen Erfolgsmodells. Es geht nicht nur um Autos – sondern um die Frage, wie ein Industrieland seinen Wohlstand verteidigt.
Kein Möbelstück verkörpert die deutsch-deutsche Designgeschichte so nonchalant wie der „Z-Stuhl“. Viele halten ihn für einen Klassiker der DDR. Was nicht falsch ist, aber auch nicht richtig. Nun bringen ihn zwei Unternehmerinnen zurück.
Tom Schilling spielt in der Krimi-Serie „Achtsam Morden“ die Hauptfigur, einen Anwalt. Im Interview erklärt er, warum er Maßanzüge statt Sweatshirts trägt – und wie es ist, gegen Lars Eidinger Tennis zu spielen.
Bei einer Auktion kommt eine ungewöhnliche Immobilie unter den Hammer: eine künstliche Insel in der Ostsee. Ideen zur Nutzung gibt es bereits. Auf den Käufer wartet aber viel Arbeit.
Barbara Honigmann wurde 1949 als Kind jüdischer Eltern in Ostberlin geboren. Ihr neues Buch „Mischka“ bietet drei Porträts von ihr persönlich bekannten Überlebenden und deren Nachkommen.
Impressionisten des Kunsthändlers Paul Cassirer in Berlin, das Künstlerduo Elmgreen & Dragset in Frankfurt und Anke Kuhl in Troisdorf: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für Juni 2026.
Mit der Völkerrechtlerin Anne Peters sprechen wir über Tierrechte und mit Sachsens Generalstaatsanwalt Martin Uebele über politischen Extremismus. Außerdem: Wer ist verantwortlich, wenn Kinder in einem See ertrinken?
Ex-Verfassungsrichter Dieter Grimm über den Zustand und die Wehrhaftigkeit des Grundgesetzes. Mit LKA-Präsident Daniel Muth sprechen wir über einen rätselhaften Kriminalfall, der nach 25 Jahren aufgeklärt werden konnte.
Trotz Sozialismus gab es in der DDR Ende der Achtzigerjahre rund 80.000 private Handwerksbetriebe. Viele verdienten gut. Ein neues Buch gibt Einblicke in eine oft übersehene Erfolgsgeschichte.
Mit „Die Legende von Paul und Paula“ wurde Angelica Domröse berühmt. Nach ihrer Übersiedlung in die Bundesrepublik setzte sie ihre Karriere vor allem im Fernsehen fort. Nachruf auf eine große Schauspielerin.
Wo liegen die Verletzungen, und wie kommt man in einen Dialog? Das 13. Frankfurter Literaturfestival „Literaturm“ diskutiert in Hochhäusern über Ost- und Westdeutschland.
Gib mir endlich mein Leben zurück: Im Gespräch mit Sonja Vandenrath stellt Franziska Hauser ihren Roman „Am Ende der Kleinigkeiten“ bei den Frankfurter Premieren vor.
Pfarrer Justus Geilhufe will sich nicht damit abfinden, dass die Kirche in Ostdeutschland stirbt. Mit Social Media und Glaubenskursen kämpft er für ihr Überleben – und gegen die AfD.
Performerinnen in Fäkalien-Tanks, Pussy-Riot-Demos vor dem Russland-Pavillon, Plattenbau-Mosaik am deutschen Pavillon: Die 61. Biennale in Venedig spiegelt den Zustand der Welt – im Guten wie im Bösen.
An diesem Donnerstag wählt der Bundestag die SED-Opferbeauftragte. Amtsinhaberin Evelyn Zupke kann auf die Stimmen der Koalition setzen – denn ihre Amtsführung hat überzeugt.
Gut ein Jahr nach unserem Podcast-Feature „Schaut auf diese Stadt" hat Simon Strauss nun ein Buch über seine Erfahrungen in der brandenburgischen Kleinstadt Prenzlau vorgelegt.
Sportministerin Christiane Schenderlein überrascht mit einer Gesetzesinitiative, die Dopingopfer der DDR entschädigen soll. Einigen der Betroffenen bleibt nicht mehr viel Zeit für die späte Gerechtigkeit.
Vor vierzig Jahren explodierte Reaktor 4 im ukrainischen Kernkraftwerk. In Deutschland ist das als Ereignis mit normativen Konsequenzen verstanden worden. Bis heute. Das hat mit historischen Erfahrungen zu tun.
Dem Osten den Rücken gekehrt, im Westen nie ganz heimisch geworden: Ein Gedicht über die Perspektive des Exilanten und das grenzübergreifende Gefühl des Stillstands.
Macht durch Haarpracht in München, Alex Katz in Tübingen und Rom aus Sicht des Romantikers Friedrich Nerly in Bremen: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für Mai 2026.
Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, kündigt konkrete Schritte zur Hilfe für Dopingopfer der DDR an. Noch in diesem Jahr will sie einen Referentenentwurf für ein Gesetz präsentieren.
Weltmeister, Flüchtlinge und Atommüll: Die Eisenbahn wurde schon oft zur Kulisse historischer Ereignisse. Hier sind einige der berühmtesten Züge Deutschlands.
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren trieb die radioaktive Wolke teilweise auch zu uns. Wir besprechen, wie Deutschland damals reagierte – und was das Besondere an der deutschen Atomangst ist.
Einst wurde sie als Symbol der Völkerverständigung gebaut: Die Druschba-Pipeline. Heute ist sie als Verbindungslinie zwischen Russland und der EU heiß umstritten.
Das malerische Zinnowitz an der Ostseeküste war in der DDR ein Erholungsort für Uranbergarbeiter. Hier hat die Wendezeit wie sonst kaum irgendwo ihre Spuren hinterlassen.
Lange war die Bundesrepublik das, was Polen einmal sein wollte. Doch das ist inzwischen vorbei.
Adnan Khamis floh 2015 vor dem Assad-Regime nach Deutschland. Vier Jahre später übernahm er eine Praxis in Berlin-Marzahn. Merz’ Rückkehrpläne? Hält er für vollkommen unrealistisch.
Zwei Drittel aller DDR-Verlage verschwanden vor 1989 – durch Zwangsfusion, Lizenzentzug oder Flucht. Christoph Links rekonstruiert, was aus ihnen wurde und wer dahintersteckte.
Monika Maron hat ihre Tagebücher aus den Jahren seit 1980 veröffentlicht, in denen sie zur Schriftstellerin, Chronistin der Einheit und Streitfigur wurde. Ein schon geführtes Interview mit der F.A.S. dazu hat sie nicht freigeben.