So sieht Liberalität aus
Frank-Walter Steinmeier feiert seinen Auszug aus Schloss Bellevue mit einer zweiwöchigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Sie zeigt denselben liberalen Geist, in dem er sein Amt seit neun Jahren führt.
Schüler würden von Politikern zu selten gehört, meint Leon Pelikan. Seine neue App soll das ändern – und Jugendliche mit Kommunalpolitik vertraut machen.
Frank-Walter Steinmeier ist seit März 2017 der 12. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Studium
Nach dem Abitur leistete Steinmeier zunächst seinen Wehrdienst ab und absolvierte ab 1976 ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1982 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Er promovierte 1991 an der Universität Gießen. Schon während seines Studiums engagierte er sich politisch bei den Jusos, der Jugendorganisation der SPD. Seit 1975 ist er Mitglied der SPD.
Politische Karriere
Seine politische Karriere begann Frank-Walter Steinmeier 1991 in Niedersachsen, wo er als Referent für Medienrecht und Medienpolitik in der Niedersächsischen Staatskanzlei tätig war. Als enger Vertrauter Gerhard Schröders folgte er ihm nach dessen Wahl zum Bundeskanzler 1998 nach Bonn und wurde Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Nach nur einem Jahr ernannte ihn Gerhard Schröder zum Chef des Bundeskanzleramts. Von 2005 bis 2009 und von 2013 bis 2017 hatte Steinmeier im Kabinett der Kanzlerin Angela Merkel das Amt des Außenministers inne. Am 22. März 2017 wurde er als Bundespräsident vereidigt.
Privates
Der 1956 in Detmold geborene Jurist und Politiker ist seit 1995 mit der Verwaltungsrichterin Elke Büdenbender verheiratet. Das Paar hat eine Tochter.
Frank-Walter Steinmeier feiert seinen Auszug aus Schloss Bellevue mit einer zweiwöchigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Sie zeigt denselben liberalen Geist, in dem er sein Amt seit neun Jahren führt.
Schloss Bellevue, der Amtssitz des Bundespräsidenten, muss saniert werden, Frank-Walter Steinmeier zieht in einen temporären Bau um, alles zusammen kostet gut eine Milliarde. Hat es sich gelohnt? Ein erster Blick nach Berlin.
Frank-Walter Steinmeier zieht um, und das Schloss Bellevue öffnet seine Türen in den nächsten zwei Wochen für eine Kunstschau. Als 3D-Druck ist der Bundespräsident auch dabei. Aber wer ruft da um Hilfe?
Ein Kanzlerwechsel mitten in der Legislaturperiode ist in Deutschland möglich, aber das Grundgesetz stellt hohe Hürden. Was denkbar wäre.
Das Ehrenamt wird zum ersten Mal mit einem bundesweiten Aktionstag gewürdigt. Wer kann mitmachen? Und wie viele Ehrenamtliche gibt es derzeit? Die wichtigsten Antworten.
Wladimir Putin steht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze Russlands. Wir schauen auf die Anfangsjahre seiner Macht, in der Muster sichtbar werden, die auch später seinen Kurs bestimmen. Und wir fragen: Wie wurde darauf in Deutschland reagiert?
Steinmeier zeigt sich „enttäuscht“ über die Annahme, der Krieg sei zwangsläufig gewesen. Er habe den Eindruck, dass es heute nur noch um militärische Stärke gehe.
Appell für mehr Medienbildung und für die Paulskirche als Ort der Demokratie: Christopher Clark bekommt in Frankfurt den Börne-Preis.
Finnland hat dem Frieden mit Russland nie getraut. Allein in Helsinki gibt es heute Schutzraum für 900.000 Menschen. Bundespräsident Steinmeier hat sich das 25 Meter in der Tiefe angeschaut.
Der Amtssitz des Bundespräsidenten muss für mehrere Jahre saniert werden. Kurz vor der Schließung soll es dort nun noch eine Ausstellung geben. Der Eintritt ist kostenlos.
Merz wollte erst im Herbst über die Nachfolge des Bundespräsidenten sprechen. Söder prescht schon mal vor. Er scheint nicht mehr damit zu rechnen, Kanzler zu werden.
„Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine Unterstützung“, sagt Bayerns Ministerpräsident zu einer möglichen Kandidatur seiner Parteifreundin. Die Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier wird Anfang 2027 entschieden.
Israel und Libanon führen zum ersten Mal wieder Gespräche miteinander. Die EU und die Ukraine knüpfen große Hoffnungen an den bevorstehenden Machtwechsel in Ungarn. Und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt Anteil am Wal in der Ostsee.
Der Bundespräsident kämpft kurz vor Ende der Amtszeit um sein Vermächtnis – auch als Außenpolitiker. Dazu führt er in einer denkwürdigen Rede das Völkerrecht ins Feld.
Iran ist nicht weit weg. Die Mullahs sind längst Teil des Krieges in Europa. Sie bedrohen uns alle. Es geht darum, das Richtige zu tun, nicht bloß zu wollen.
Kanzler Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, die FDP sucht ihre Zukunft, und Italien streitet weiter über die „Waldfamilie“. Der F.A.Z. Newsletter.
Dem Irankrieg fehlt eine tragfähige Begründung. Deutschland muss Stellung beziehen – und dazu dann auch stehen.
Der einstige SPD-Außenminister kehrt als Bundespräsident ins Auswärtige Amt zurück und macht eine Ansage: Der Irankrieg sei völkerrechtswidrig. Damit geht er viel weiter als Merz.
Auf seiner Lateinamerika-Reise besucht der Bundespräsident Maya-Stätten und betont die Bedeutung gleichgesinnter Staaten – auch solcher, zu denen Deutschland noch keine besonders engen Beziehungen habe. Denn die Verlässlichkeit alter Verbindungen leide.
Der Amtssitz des Bundespräsidenten muss saniert werden. Staatsgäste soll er künftig im Gästehaus des Auswärtigen Amtes oder im Schloss Charlottenburg empfangen.
Gastbeitrag in der Gegenwart von Andreas Wirsching +++ Leserbriefkritik +++ Kanzler in Quatar
Eine Bestsellerautorin und Verfassungsrichterin als Anwärterin auf das höchste Amt? Juli Zeh möchte das nicht ausschließen. Sie sieht sich als die richtige Person dafür. Nur wann?
Der Amtssitz des Bundespräsidenten ist baufällig. Die Sanierung wird nicht nur teuer. Sie dauert auch so lange, dass Steinmeiers Nachfolger eine ganze Amtszeit woanders verbringen muss.
Während aus Frankfurt Nachrichten über ein Verkehrschaos über die Alpen dringen, sieht es in Italien ganz anders aus: Wir Deutschen sind zwar Meister im Plätzereservieren, aber die Antholzer Olympiasieger im Schneeräumen.
Anfang nächsten Jahres muss entschieden werden, wer auf Frank-Walter Steinmeier folgt. Eine Frau bestreitet ihre Ambitionen. Eine andere ist weniger deutlich.
Der Bundespräsident trifft in Beirut Vertreter einer Regierung, die es ernst meint mit der Entwaffnung der Hizbullah – und zugleich ratlos wirkt.
Das Wichtigste am Montag und in dieser Woche: Die Karnevalshochburgen feiern den Rosenmontag, Marco Rubio trifft Victor Orbán und Gisèle Pelicot verfasst eine Hymne an das Leben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das deutsche Nationalteam greift nach Gold bei der Handball-EM. Im Halbfinale entscheidet das stärkere Kollektiv. Nun kommt es zur Revanche für das Olympia-Finale.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet die Kampagne „Vereinshelden“ der TG Herford aus. Bei der Preisverleihung herrscht weitgehend Einigkeit, was das Engagement im Ehrenamt zu sehr aufhält.
In den ersten zwölf Monaten seiner zweiten Amtszeit hat der US-Präsident eine erratische Außen- und Handelspolitik praktiziert – zum Schaden seiner Alliierten und der regelbasierten Weltordnung.
Die US-Pläne zur Steuerung des Ölverkaufs aus Venezuela schreiten voran. Nach dem Berliner Blackout beginnt die Aufarbeitung. Und: Das Winterwetter bremst die Bahn aus. Der F.A.Z. Frühdenker.
Algerien sieht sich international isoliert und sucht nach Partnern. Dabei erinnert man sich in Algier an Deutschland. Es geht um Rohstoffe – und einen beträchtlichen Markt.
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Im Jahr 1926 stürzten zwei Regierungen über ein Misstrauensvotum. Das eine hatte mit der deutschen Flagge zu tun, das andere mit einer Rüstungskooperation mit Moskau.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt zu Weihnachten den Wert der Gemeinschaft. Sein Appell: „Wir brauchen Mut, um immer wieder neu anzufangen.“