Vermurkstes Wahlrecht
Die Bürger staunen, dass bei Kommunalwahlen die Stimmzettel so groß sind wie Tischtücher. Das hessische Kommunalwahlrecht ist wegen zu vieler Reformen völlig misslungen.
Die Bürger staunen, dass bei Kommunalwahlen die Stimmzettel so groß sind wie Tischtücher. Das hessische Kommunalwahlrecht ist wegen zu vieler Reformen völlig misslungen.
Ferdinand von Schirach stellt sein Kinderbuch über Demokratie ausgerechnet auf Schloss Louisenlund vor. Besuch an einem Ort, der die Elite von morgen ausbilden möchte.
Münchner Sicherheitskonferenz +++ Klimaschutz +++Angriffe bei Kälte +++ Wladyslaw Heraskewytsch
Schaffen Sie es, das hintersinnige und kniffligste unserer Worträtsel aus der F.A.S. zu lösen?
Der Schah-Sohn Reza Pahlavi ist die sichtbarste Symbolfigur der iranischen Opposition. Doch viele Iraner widersetzen sich seinem Alleinvertretungsanspruch.
Die einen stilisieren ihn zu einem französischen Charlie Kirk, die anderen stigmatisieren ihn als brutalen Schläger: Frankreich streitet weiter über den Tod eines rechtsextremen Aktivisten.
Friedrich Merz ist mit sehr gutem Ergebnis zum Parteivorsitzenden wiedergewählt worden. Aber wie steht es um das konservative Profil, was ist mit dem versprochenen Politikwechsel? Fragen an den CDU-Granden Roland Koch
Mit 84 Jahren zieht sich Manfred Güllner aus dem operativen Geschäft von Forsa zurück. „Seine Zahlen“ wird er auch künftig noch täglich bekommen. Im Gespräch zieht er Bilanz und sagt, was auf die Meinungsforschung zukommt.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Mit „freedom.gov“ plant die Trump-Regierung angeblich eine Plattform zur Umgehung europäischer Digitalgesetze. Das wäre der nächste unverhohlene Angriff auf Demokratie und Grundrechte.
Hessische Städte schmücken sich gerne mit Zusatznamen. Nun will Butzbach in der Wetterau Friedrich Ludwig Weidig als Streiter für Freiheit und nationale Einheit würdigen.
In Berlin oder Bremen gibt es immer neue Sozialgeschenke, während der Süden sparen muss. Der Länderfinanzausgleich braucht eine klare Maßgabe: Hilfe nur gegen Reformen.
Vor sechs Jahren hat in Hanau ein Deutscher aus rassistischen Motiven neun Menschen mit Migrationshintergrund ermordet. Zum Jahrestag wird an die Opfer erinnert.
Die Berliner Filmfestspiele sind längst nicht so schlecht wie ihr Ruf. Aber ihre Zukunft liegt nicht am Potsdamer Platz. Deshalb sollte sich Wolfram Weimer etwas einfallen lassen.
Eine Mehrheit der Deutschen findet, mit der Demokratie gehe es bergab. Ein Drittel befürwortet sogar eine Einparteienherrschaft. Das zeigt eine neue Studie.
Ist die Demokratie in der Krise oder steht sie vor einer Chance? Ein ausgeruhtes Streitgespräch mit dem Historiker Jörg Baberowski über die Frage, was gerade auf dem Spiel steht.
Der Berliner Rapper wird sein fast ausverkauftes Konzert in Manhattan nicht spielen, „aus politischen Gründen“. Er sagt, es gehe nun darum, die Demokratie zu schützen.
Die Behinderung des Autoverkehrs in Frankfurt findet nur ein Drittel der Bevölkerung gut. Die Forsa-Umfrage für die F.A.Z. zeigt zugleich: Wichtiger als der Radwegebau sind den Bürgern neue Schienenverbindungen.
Stefanie ist 52 Jahre alt, Grafikdesignerin und eine Kunstfigur. Der Bayerische Rundfunk hat sie sich für das Programm BR-Klassik ausgedacht und verlangt von den Moderatoren, dass sie sich an ihr als typischer Hörerin orientieren.
Die Demokratie ist nicht nur von ganz rechts bedroht, wie sich gerade wieder in Frankreich zeigt. Die Kritik an „La France Insoumise“ ist berechtigt.
Welcher Sozialstaat ist bezahlbar, wenn es bald weniger Arbeitskräfte gibt? Die Frage stellt sich immer akuter, weil der demographische Wandel beginnt. Sie wird aber von einer Sozialstaatsdebatte im Pöbelton verdrängt.
Das Wahlrecht für die Kommunalwahl gilt vielen als kompliziert. Das ist eines der Ergebnisse einer Forsa-Umfrage in Frankfurt im Auftrag der F.A.Z.
Wie wird man glücklich in seinem Beruf? Die Therapeutin Brigitte Scheidt erklärt, warum wir oft fremden Erwartungen folgen statt unseren eigenen Bedürfnissen – und wie man die Weichen neu stellt.
Hessische Unternehmen wollen Mitarbeiter dabei unterstützen, kommunalpolitische Mandate wahrzunehmen, und haben eine Initiative ins Leben gerufen. Ziel sei es, die Demokratie zu stärken.
Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol hatte das Kriegsrecht ausgerufen, um mehr Macht zu gewinnen. Die Strafe hätte sogar noch härter ausfallen können.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther spricht im F.A.Z.-Interview über die Gefahren sozialer Medien für Kinder, die Grenzen der Pressefreiheit und Angela Merkel.
Die Experten Susanne Schröter und Leonhard Horowski diskutieren mit den Hosts die Fragen der Hörer.
In den Bierzelt-Reden am Aschermittwoch zeigt sich die Brisanz des politischen Augenblicks: Wer verfügt über die populistischste Rhetorik? Und wie geht die AfD mit dem Vorwurf um, sich den Staat zur Beute gemacht zu haben?
Das BSW gibt nicht auf: Die Partei hat eine Wahlprüfungsbeschwerde beim Verfassungsgericht eingelegt. Es ist die letzte Chance für die junge Partei, noch in den Bundestag zu kommen.
Die US-Regierung zeigte lange kaum Interesse an Mali, Burkina Faso und Niger. Dass islamistische Terroristen dort an Einfluss gewinnen, verändert die Lage.
Bruno Leipold untersucht die Ursprünge des politischen Denkens von Karl Marx und stößt auf die Grundsatzfrage, ob sich Eigentum in der Bevölkerung verteilen lässt, ohne die Produktionsmittel zu vergesellschaften.
Der Regierungschef wollte die Kommunalwahlen verschieben, Farages Partei lief dagegen Sturm und setzte sich durch – nicht das einzige Problem Starmers.
Fastnachtsrituale im Wallis mit Hobelspänen, Tannenzweigen und Jutesäcken: Ein bisschen Furcht, sehr viel Vergnügen und dazu die Integration des Fremden. Und das alles im Schatten tauender Gletscher.
Der Beitrag des Langzeit-Außenministers zur Entstehung der EU wurde lange unterschätzt. Neue Quellen belegen seine zentrale Rolle.
Kriegswinter +++ Gedenken an tote Sportler +++ Titelbild von Wladyslaw Heraskewytsch +++ Rezension des Buches von Antje Rávik Strubel
Enrico Schleiff will es bleiben, Roger Erb will es werden: Zwei Kandidaten streben nach dem Posten des Frankfurter Unipräsidenten. Auf seinen Amtsbonus kann sich Schleiff nicht verlassen.