Die Berlinale-Direktorin bleibt
Ein Gerücht und seine Folgen: Die „Bild“-Zeitung behauptete diese Woche in einer Schlagzeile, die Berlinale-Intendantin müsse gehen. Eine dürre Nachricht – Tricia Tuttle bleibt im Amt. Das ist gut so.
Ein Gerücht und seine Folgen: Die „Bild“-Zeitung behauptete diese Woche in einer Schlagzeile, die Berlinale-Intendantin müsse gehen. Eine dürre Nachricht – Tricia Tuttle bleibt im Amt. Das ist gut so.
Die Kölner Gerichtsentscheidung ist ein herber Schlag für den Verfassungsschutz. Er wird nun noch ausführlicher darlegen müssen, warum er die AfD für rechtsextrem hält.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Parteienverbot +++ Wehrdienst und Triage +++ Betrug bei Pflegekosten?
In zwei Kammerbeschlüssen hat das Bundesverfassungsgericht Gerichtsurteile zu Beleidigungen aufgehoben. Das Gericht betont den Beitrag, den drastische Bewertungen von Amtspersonen zur „Machtkritik“ leisten.
Der Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch behandeln. Die Parteispitze fordert, die Debatte über ein Parteiverbot zu beenden.
In wenigen Wochen sollen die Beamten die neue Wache beziehen. Die österreichische Regierung will damit einen Schlussstrich ziehen. An dem symbolträchtigen Umbau gibt es auch Kritik.
Ein „unglaublicher Vorgang“ und ein „klarer Eingriff in die Pressefreiheit“: Zwei ARD-Journalisten werden nicht zur Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft zugelassen.
In der Frühzeit der Bundesrepublik wurden extremistische Parteien in Karlsruhe verboten. Dieses Instrument steht im Blick auf die AfD nicht mehr zur Verfügung.
Wenn die AfD einen Ministerpräsidenten stellen sollte, wäre der demokratische Rechtsstaat nicht am Ende. Eine Mehrheit kann nur im Rahmen ihrer Kompetenzen handeln.
Die spanische Regierung veröffentlicht die letzten geheimen Dokumente zum gescheiterten Putsch von 1981. Wenige Stunden später stirbt der Oberstleutnant, der ihn angeführt hatte.
Die Berlinale-Chefin Tricia Tuttle steht angeblich vor dem Rücktritt. Jetzt stellen sich 700 Filmschaffende sowie die Deutsche Filmakademie in öffentlichen Erklärungen hinter sie.
Seit Tagen protestieren Studenten in Iran gegen das Regime. Größer als ihre Angst vor Festnahmen ist ihre Wut – und das Gefühl, den Toten etwas zu schulden.
Die Liberalen im Hessischen Landtag lehnen eine Altersbegrenzung für Social Media ab. Wer Kindern die digitale Welt vorenthalte, mache sie nicht widerstandsfähiger, sondern unvorbereitet.
1971 erschüttert die Aktion „Wir haben abgetrieben.“ die Bundesrepublik. Im Gespräch mit der Initiatorin Alice Schwarzer blickt der Podcast auf fünf Jahrzehnte Debatte um den § 218 – und auf die Frage, was sich wirklich verändert hat.
Auf dem Merianplatz beginnen die Arbeiten, um für die zwei vergifteten Platanen acht neue Bäume zu pflanzen. Bis Ostern soll alles fertig sein.
Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über verfehlte Ziele bei den Winterspielen, das Tempo der Spitzensportreform und wie von Olympia in Deutschland die ganze Gesellschaft profitieren soll.
Wir sprechen mit Prof. Christian Tietje über das Urteil zu Trumps Zöllen und mit Hessens Innenminister Roman Poseck über seine Pläne für eine Handyortung von Ausreisepflichtigen.
Wider die saturierte Verzagtheit im Land: Zum 70. Geburtstag des wohlkalkulierenden Provokateurs Michel Friedman.
Wie wäre es, wenn der „Kleine Mann auf der Straße“ das Sagen hätte? Kabarettist Severin Groebner erklärt es wortgewaltig und ausführlich in seinem neuen Solo „Ich bin das Volk!“.
Wir leben nicht in einer „Konsensdemokratie“, wie sie immer wieder gerne beschworen wird. Es ist eine Magerdemokratie. Siehe Sachsen-Anhalt.
Verteidigungsfähiges Europa +++ Carl Schmitts Freund-Feind-Theorie +++ Generationengerechtigkeit +++ Remigration
Viele Amerikaner ächzen unter den hohen Preisen und finden, dass ihr Präsident zu viel Weltpolitik betreibt. Der aber feiert seine Politik: von Zöllen bis ICE-Razzien.
Laut, engagiert, mit Verve streitend: So kennt man den jüdischen Publizisten Michel Friedman. Nun feiert er seinen 70. Geburtstag.
Die spanische Regierung macht alle geheimen Unterlagen zum Putschversuch von 1981 zugänglich. Bis heute ranken sich Verschwörungstheorien um den Tag, an dem die junge Demokratie zu scheitern drohte.
Eine Bürgerinitiative will eine seit vielen Jahren etablierte Demokratie-Schau im Rathaus in Groß-Umstadt zeigen. Doch dann zieht die Stadt ihre Genehmigung zurück – wegen der Kommunalwahl.
Der ukrainische Philosoph Vasyl Cherepanyn ist Kurator der 14. Berlin Biennale im kommenden Jahr. Ein Gespräch über Kunst in Zeiten des Krieges, verfrühte Wiederaufbaupläne von Stararchitekten und deutsche Erinnerungskultur
Nicht nur am Jahrestag des Kriegsbeginns haben die Ukrainer unsere Solidarität verdient. Zahlreiche Ehrenamtliche sind seit Jahren unermüdlich im Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Wahlbetrugs gegen die Liste „Frankfurt – Sozial“ des früheren Oberbürgermeisters Peter Feldmann. Das Risiko der Wahlmanipulation lauert noch ganz woanders.
Wissenschaftliche Politikberatung folgt ökonomischen Gesetzen. Die Akteure liefern keine neutralen „Wahrheiten“ und verfolgen eigene Interessen an Einfluss und Karriere. Soziale Medien verstärken das.
Deutschlands größter Handelspartner ist vielen noch immer fremd. Ein Blick in die Geschichte hilft: Es geht um Selbstfindung, Demütigung, Kontrollverlust – und einen phänomenalen wirtschaftlichen Wiederaufstieg.
Der Ukraine-Krieg ist für Russland nur der Auftakt zur Zerstörung der westlichen Vorherrschaft. Man wähnt sich im Überlebenskampf der russischen Zivilisation. Putins irrsinnige Pläne sollten uns erschrecken. Aber sie dürfen uns nicht lähmen.
Wer trägt die Schuld am Untergang der ersten deutschen Demokratie? Die Historikerin Ute Daniel sieht die Hauptverantwortung bei der Reichswehr – und hat eine Liste mit Empfehlungen für die Gegenwart parat.
Tech-Milliardäre, die im Geiste Achtjährige geblieben sind, bedrohen die Demokratie: Die Historikerin Jill Lepore aus Harvard hält an der FU Berlin die Hegel-Vorlesung über den „künstlichen Staat“.
Die CDU sollte für Freiheit und Konzentration auf das Wesentliche stehen. Nicht für mehr Regulierung und Belastung.
Als Antwort auf die umstrittenen ICE-Einsätze erfreuen sich rote Mützen in den USA großer Beliebtheit. Das Symbol steht in einer Tradition des Widerstands.