Idyll sucht neue Anbindung
Altenburschla, ein Dorf in Hessen, an der Grenze zu Thüringen. Zu DDR-Zeiten hat es von seiner Lage profitiert. Heute kämpft es mit ihr.
Altenburschla, ein Dorf in Hessen, an der Grenze zu Thüringen. Zu DDR-Zeiten hat es von seiner Lage profitiert. Heute kämpft es mit ihr.
Der Künstler Andora hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat Formel-1-Wagen bemalt, eine Rakete für die russische Raumfahrt und sich sogar zum Kosmonauten ausbilden lassen. Was ihm zu seinem Glück noch fehlt, beantwortet er im Fragebogen.
Detlef Pollack wirft den DDR-Oppositionellen vor, das Volk verachtet zu haben. Das ist perfide! Eine persönliche Antwort auf Pollacks Umdeutungsversuche des Herbstes 1989.
Als Chefin der Treuhandanstalt privatisierte Birgit Breuel die DDR-Wirtschaft. Dafür wird sie bis heute angefeindet. In einem seltenen Interview spricht sie über Chancen und Irrtümer – und über ihre Gefühle für die Ostdeutschen.
Was ist da los? Die Friedensrevolution der DDR spaltet die Gemüter. Warum der Streit um die Deutung der friedlichen Proteste dreißig Jahre nach dem Herbst 1989 aufs Neue entbrennt. Ein Gastbeitrag.
Zu allem Unglück verhielt sich das „Volk“ ganz anders als erwünscht: Weshalb der Leipziger Herbst 1989 nicht in dualistische Weltbilder passt – eine Erwiderung.
Die Schlussakte von Helsinki schrieb scheinbar die Grenzen für alle Zeiten fest. Aber jetzt hatten die Menschen im Ostblock auch ein Dokument, auf das sie sich berufen konnten.
Warum sich 1968 nicht nur der westdeutsche Verfassungsschutz für die revoltierenden Studenten interessierte und wie die DDR ihre Chance nutzte, die Bundesrepublik zu destabilisieren – die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.
Warum sich 1968 nicht nur der westdeutsche Verfassungsschutz für die revoltierenden Studenten interessierte und wie die DDR ihre Chance nutzte, die Bundesrepublik zu destabilisieren – die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.
Der Umbruch von 1989 in der DDR war das Werk von wenigen, die Normalbürger warteten ab. Erst als die großen Fragen entschieden waren, setzte sich das Volk in Bewegung. Ein Gastbeitrag zu aktuellen Versuchen, die ostdeutsche Revolution umzudeuten.
Statt Pizza kam Krusta auf den Tisch und der Hamburger war eine Grilletta. Was blieb von der DDR-Küche bestehen?
Für Egon Krenz, den letzten DDR-Staatsratsvorsitzenden, findet bei einer Buchvorstellung in Berlin klare Worte zur stärksten Partei im Osten Deutschlands.
Die letzten Tage der DDR: Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist es höchste Zeit, mit einer Legende aufzuräumen. Ein Gastbeitrag.
1968 interessierte sich nicht nur der westdeutsche Verfassungsschutz für die revoltierenden Studenten. Die DDR erkannte eine Chance, die Bundesrepublik zu destabilisieren – und nutzte sie.
Der frühere Präsident des Verfassungsschutzes sorgt abermals für eine hitzige Debatte. Er spricht über Migration – und stellt einen Vergleich zur DDR her.
Kann man vom Kino der DDR in heutiger Filmsprache so erzählen, dass ein gegenwartstaugliches Geschichtsbild herauskommt? Die Großproduktion „Traumfabrik“ versucht es.
Der Bundestag hat am Freitag beschlossen, Zwangsadoptionen als Form politischer Repression näher zu untersuchen; dabei geht es um solche in der ...
Viele Ostdeutsche haben ein ambivalentes Verhältnis zu Russland – wie auch zu Amerika. Sympathien für Wladimir Putin entspringen vor allem einer inneren Auflehnung gegen einen schier übermächtigen Westen.
Das Drama über den DDR-Liedermacher Gerhard Gundermann gewann unter anderem in den Top-Kategorien „Bester Spielfilm“ und „Beste Regie“. Margarethe von Trotta erhielt die Ehrenlola für ihr Lebenswerk
Fliegende Gegenstände, verhexte Jungfrauen und gar ein Mord in der Schule – wer dachte im Erzgebirge sei nicht viel los, der irrt sich. Wolfgang Möhrig-Marothi sammelt diese Sagen gegen sein Heimweh.
Die Chinesen spionieren deutsche Manager unverfroren aus: Hotelsafes werden geknackt, Büros verwanzt, Laptops aufgeschraubt. Gegenwehr ist zwecklos.
Im ehemaligen Gefängnis Hohenschönhausen findet die Ausstellung „Stasi in Berlin“ statt. Sie ist ein Zeugnis von Überwachung und Repression.
Wieso sich Andrea Kiewel vor Kameras zuhause fühlt, wieso die ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Bill Kaulitz verehrt, nie ihre Handtasche auf den Boden stellt – und heute Schulleiterin wäre, wenn es die DDR noch gäbe. Darüber spricht sie „Am Tresen“.
Wieso sich Andrea Kiewel vor Kameras zuhause fühlt, wieso die ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Bill Kaulitz verehrt, nie ihre Handtasche auf den Boden stellt – und heute Schulleiterin wäre, wenn es die DDR noch gäbe. Darüber spricht sie „Am Tresen“.
Beeindruckt vom rasanten Aufstieg der Volksrepublik orientiert sich der deutsche Wirtschaftsminister Altmaier nun an Fernost. Das ist keine gute Idee. Unsere Kolumne „Hanks Welt“.
Die Doping-Opfer-Hilfe und die Landesbeauftragte prozessieren in Mecklenburg-Vorpommern für die Rechte der Geschädigten. Mediziner zeigen sich überrascht von der Intensität der Schädigung.
Russland schürt die Kriegsangst, die Toleranz gelangt an ihre Grenzen: In der Ära von Donald Trump und Wladimir Putin stehen die Deutschen an einem Scheideweg.
Österreich legte immer großen Wert auf seine Neutralität. Das machte das Land in der Endphase des Kalten Krieges so wertvoll.
Das Bilderbuch „Hübendrüben“ erzählt von der Zeit, als die Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren: das dritte überaus gelungene Buch des Klett Kinderbuch Verlags, das sich der deutschen Teilung und der friedlichen Revolution 1989 widmet.
Vor mehr als vierzig Jahren verfasste Günter Kunert, damals noch in der DDR lebend, das Manuskript zu „Die zweite Frau“. Jetzt wird es endlich veröffentlicht.
Das politische und gesellschaftliche System der DDR habe sexuellen Missbrauch tabuisiert und damit begünstigt, so das Ergebnis einer neuen Studie. Der Schein der funktionierenden sozialistischen Gesellschaft sollte erhalten werden.
Die DDR behauptete, ihre Wirtschaft sei extrem modern. Aber am Ende war das Land völlig pleite. Das musste so kommen. Ein Gastbeitrag.
Der aufgeflogene Doping-Ring des Dr. med. Mark S. zeigt, wie die betrügerischen Netzwerke des Sports funktionieren. Warum ist das nie aufgefallen?
Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Nach diesem Grundsatz verfuhr die DDR mit amerikanischen Bürgerrechtlern.
In „Erzählsalons“ berichten Bürger aus Ostdeutschland von den Jahren des Umbruchs nach dem Mauerfall. In einem Punkt sind sie sich einig: „Es war schon eine extrem schwierige Zeit.“
Die außergewöhnliche Karriere von Souleymane Chérif beginnt in der DDR. Er führt seinen Klub in die höchste Fußball-Spielklasse. Doch dann muss er gehen – und bekommt später eine besondere Auszeichnung.