Die DDR am Ende
Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Gastbeitrag.
Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Gastbeitrag.
In seinem Gastbeitrag in der F.A.Z. hat der CDU-Generalsekretär seiner Partei erklärt, warum sie auf keinen Fall mit der Linken koalieren sollte. Dabei kam eine klassische Denkfigur wider die Partei – ihre Abstammung von der SED – nicht vor. Warum?
CDU und Linke müssen in Thüringen wohl kooperieren. Neben vielen Unterschieden gibt es erstaunliche Schnittmengen. Sogar in der Wirtschaftspolitik.
Es ist ganz schön schwierig, Briefmarken zu verkaufen – F.A.S.-Redakteur Dyrk Scherff wurde vorgewarnt: Die Preise sind tief gefallen. Auf der Tauschbörse hat er trotzdem fast 1000 Euro herausgeholt.
Hans-Jochen Menzel war einer der wenigen freien Puppenspieler in der DDR. Er sollte in diesem Land kein Geld verdienen. Doch das kam anders – denn sein Puppentheater ging über Kasper, Seppel und das Krokodil hinaus.
Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann die NVA-Uniform seines Vaters, doch mit ihm darüber reden konnte er nicht. Im Podcast spricht er über das Schweigen der Eltern über die DDR – und erklärt, warum es „den Osten“ nicht gibt.
Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann die NVA-Uniform seines Vaters, doch mit ihm darüber reden konnte er nicht. Im Podcast spricht er über das Schweigen der Eltern über die DDR – und erklärt, warum es „den Osten“ nicht gibt.
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall hat sich „irgendetwas“ zwischen Ost- und Westdeutschland wieder auseinander entwickelt. Ein Dokumentarfilm von Birgit Wärnke fängt die Kontroversen ein. Er lohnt sich.
Neulußheim bei Heidelberg und Langebrück bei Dresden sind seit 29 Jahren Partnergemeinden. Die beiden Orte helfen einander, auch Ehen wurden schon geschlossen. Ein Modell, damit sich Osten und Westen besser verstehen?
Steinzeit ante portas? Es hätte nicht viel gefehlt, und Ostdeutschland sähe heute ganz anders aus. Erinnerungen an den Herbst 1989. Ein Gastbeitrag über das Ausbleiben einer Alternative.
Die DDR ist an ihrem System gescheitert – auch wenn viele den finalen Niedergang nicht wahrhaben wollten. Eine Analyse.
Wer Thüringen verstehen will, muss in den Norden des Landes fahren. Erst zu Barbarossa, dann zum Elefantenklo.
Vor 50 Jahren verhalf Hans Baumans seiner Lebensgefährtin Marianne Burbott und ihrem gemeinsamen Kind zur Flucht aus der DDR – mit einem privaten Fälscherzirkel.
Das Eichsfeld, vierzig Jahre getrennt in West und Ost, ist ein besonderer Teil Deutschlands. Durch die Wiedervereinigung hat es seine zentrale Lage zurückgewonnen, wurde im Wortsinn vom Zonenrandgebiet wieder zu Mitteldeutschland.
In Thüringen führt Bodo Ramelow seit fünf Jahren die erste rot-rot-grüne Regierung. Am Sonntag will er wiedergewählt werden. Selbst ohne eigene Mehrheit könnte er im Amt bleiben.
Erpresserisches System: Familienleben in der ehemaligen DDR. Die Eltern wurden als Stasi-Spitzel rekrutiert. Eine Tochter erinnert sich.
Björn Höcke ist unter den thüringischen Wählern nicht gerade beliebt. Viele wollen ihre Stimme trotzdem der AfD geben. Ein Besuch in einer ihrer Hochburgen.
Warum Memoiren nicht „die“ historische Wahrheit wiedergeben, zeigt auch dieses - trotzdem wichtige - Buch.
Der letzte Minister für Bauwesen, Städtebau und Wohnungswesen der DDR, April-September 1990 erklärt, wie die Mieten in der DDR erhöht wurden.
Der letzte Minister für Bauwesen, Städtebau und Wohnungswesen der DDR, April-September 1990 erzählt, wie der Umzug in die erste eigene Wohnung in einer Plattenbausiedlung war und warum die Familie trotz Einschränkungen glücklich war.
Drei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer hatten DDR-Beamte einen West-Deutschen bei seiner Ausreise festgenommen.
Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die DDR klar negativ. Anders die junge Generation: Sie weiß nicht, was sie vom SED-Staat halten soll.
Ist Freiheit eine körperliche Erfahrung? Und was geschah im Oktober vor dreißig Jahren in der DDR? Eine Fragestunde mit Durs Grünbein.
Jeffrey Herf über den unerklärten Krieg gegen Israel, den DDR und Extremisten aus dem Westen führten.
Was in der DDR neu und modern war, ist heute vielfach Quell großer Unzufriedenheit. Betrachtungen über ein Wohnviertel in Rostock.
Die Stasi war ihnen auf der Spur. Und doch gelang es zwei Filmemachern Demonstrationsbilder in den Westen zu schmuggeln.
Wer die Verbreitung krimineller Vereinigungen untersucht, dem muss Deutschland wie das gelobte Land vorkommen: Italienische Verbrecherorganisationen konnten hier lange unbehelligt ihre Strukturen aufbauen.
Nach den Terroranschlägen von Halle kreuzen sich viele Wege auf dem Marktplatz. Manche führen in die Bürgerrechtsbewegung der DDR, andere zu den Juden der Sowjetunion, und wieder andere zu den muslimischen Flüchtlingen aus Syrien.
Zwei junge Männer zwischen Senegal und der DDR: Jackie Thomaes Roman „Brüder“ betreibt ein großartiges Spiel mit Klischees.
Pfefferminzlikör ist plötzlich der große Renner in Ost und West. Wie konnte es dazu kommen? Rekonstruktion einer ostdeutschen Erfolgsgeschichte.
Gespalten: Annekatrin Hendel porträtiert die Brasch-Familie als dynastische Variante des Ost-West-Konflikts zwischen zwei Geschwisterstaaten.
Die Demonstranten vom Herbst 1989 hätten „deutsche Demokratiegeschichte geschrieben“, sagt Bundespräsident Steinmeier in Leipzig. Einige von ihnen sind wieder dabei.
Am 9. Oktober 1989 begannen die friedlichen „Montagsdemos“, die das Ende der DDR und den Beginn der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschlands ein. In Leipzig sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu den Gästen der feierlichen Jubiläums-Veranstaltung.
Vierzig Jahre komische Mangelverwaltung, und damit immerhin schon so alt geworden wie die DDR: Das Magazin „Titanic“ feiert sich zum Jubiläum frech selbst.
Seit drei Jahrzehnten wird der Osten Deutschlands an der Norm des Westens gemessen. Doch Unterschiede einfach zu akzeptieren und nicht abzuqualifizieren, könnte Land und Leute zusammenbringen.
Kommunisten aus der Bundesrepublik lernten im Osten, wie man schießt und Sabotage verübt – für den Tag, an dem der Staat des Klassenfeindes kollabieren würde.