Fünf Meisterwerke wieder aufgetaucht
In der Nacht zum 14. Dezember 1979 sind fünf außergewöhnlich wertvolle Gemälde aus dem Barockschloss Friedenstein im thüringischen Gotha gestohlen worden. Jetzt sind sie in Sicherheit.
In der Nacht zum 14. Dezember 1979 sind fünf außergewöhnlich wertvolle Gemälde aus dem Barockschloss Friedenstein im thüringischen Gotha gestohlen worden. Jetzt sind sie in Sicherheit.
Wie antisemitisch war die Deutsche Demokratische Republik? Der frühere Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi, spricht über seine ganz persönlichen Erfahrungen.
Unbekannte sind in das Stasi-Museum in Berlin eingebrochen. Unter der Beute ist ein Orden, der als höchste Auszeichnung in der DDR galt. Doch nicht alles, was die Diebe mitgenommen haben, ist echt.
Das Albertinum Dresden zeigt unbekanntere Seiten des Künstlers A.R. Penck. Gezeichnet wird das Bild eines jungen Mannes, der sein Können zurückhielt, um im Strom der Ideen zu treiben.
Trotz Zwangsverstaatlichung zu DDR-Zeiten gelang einigen Ost-Marken nach 1990 ein Neuanfang. Ein Gespräch mit Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der gemeinnützigen Stiftung Familienunternehmen, über die historischen Entwicklungen.
In der DDR lag die Wahrheit über den Sozialismus auf der Straße, aber es brauchte Mut und Kaltblütigkeit, sie festzuhalten. Beides besaß die Fotografin Helga Paris. Die Berliner Akademie der Künste zeigt ihr Werk.
DDR – was war das? Für Menschen unter dreißig ist die Mauer meist nur Stoff aus dem Geschichtsunterricht. Höchste Zeit also, sich dem Thema zu nähern. Klimafreundlich, mit dem Rad.
Stasi-Spitzel, Amtsvorladungen und Dutzende Briefe an den Staatsratsvorsitzenden: Wie es einer Familie gelang, mit Hilfe eines Ausreiseantrags die DDR zu verlassen.
Sie sind aus Leipzig, Greifswald oder Prag in den Westen gekommen: Fünf Frankfurter erzählen, wie sie vor 30 Jahren die Wende in der DDR erlebt haben
Ostdeutsche drängt es nach Westen. Das ist zumindest ein gängiger Stereotyp. Doch es kann auch umgekehrt laufen. Von vier Westdeutschen, die nach dem Mauerfall in den Osten gingen.
Nach dem Mauerfall wuchs zusammen, was zusammenpasste für die Vision von einem Medaillensegen auf ewig. Doch es blieben auch viele zurück. Geschundene, Angegriffene, Alleingelassene mit schmerzhaften, noch unerzählten Geschichten.
Von der friedlichen Revolution vor 30 Jahren und dem Ende des DDR-Unrechtsstaats erfahren deutsche Schüler fast nichts. Und das wenige, was sie erfahren, ist meist zu einseitig. Ein Gastbeitrag.
In Berlin wird das 30. Jubiläum des Mauerfalls begangen. Dass Bundespräsident Steinmeier dazu die Präsidenten Polens, Ungarns, der Tschechischen Republik und der Slowakei eingeladen hat, unterstreicht die Bedeutung ihrer Länder für den Umbruch.
Auch unter den Bewachern der Mauer herrschte Angst. 28 DDR-Soldaten, die später zu Helden erklärt wurden, starben. Weniger bekannt ist, dass einige durch Schüsse von Kameraden umkamen.
Der Fall der Mauer war letztlich keine Überraschung. Der Druck wurde immer größer, die Menschen kämpften auf der Straße für ihre Freiheit. Und nicht zu vergessen: Manche haben immer an die Einheit geglaubt.
Bis heute erfreuen sich einige typische DDR-Gerichte wie Ketwurst, der ostdeutsche Hotdog oder Grilletta, die sozialistische Antwort auf den Hamburger, noch immer großer Beliebtheit in Ost und West.
Dreißig Jahre nach dem unblutigen Umsturz in der DDR ist es an der Zeit, nicht mehr von „Wende“ zu sprechen, sondern von „Revolution“ – ohne sie „friedlich“ zu nennen.
Eigentlich will der Bundestag an diesem historischen Tag über den Mauerfall vor 30 Jahren reden. Doch die Debatte gerät vor allem zum Streit mit der AfD.
Die kommunistische Partei Chinas benutze Unterdrückungs-Taktiken, die „in schrecklicher Weise“ an die DDR erinnern, so hat sich US-Außenminister Mike Pompeo bei einer Rede in Berlin geäußert.
Der Alt-Bundespräsident erkennt bei manchen Ostdeutschen Angst vor der Last, selbst verantwortlich zu sein. Und appelliert im großen F.A.Z.-Interview zum 30. Jahrestag des Mauerfalls an seine Landsleute, Stolz zu empfinden.
Schleuser haben keinen guten Stand, sie gelten als Ausbeuter von Menschen in Not. Wie aber war es mit den Fluchthelfern in der DDR?
Vor dreißig Jahren demonstrierten immer mehr DDR-Bürger, bis die Regierung endlich die Grenzen öffnet. Aber warum war das so besonders? Und warum wollen manche Erwachsene heute in die DDR zurück?
Bei einer Rede in Berlin sagt der amerikanische Außenminister, Russland marschiere in seine Nachbarländer ein und bringe Andersdenkende um. Werte wie Freiheit müssten immer wieder gemeinsam verteidigt werden, so Pompeo.
„MauAR“ macht die DDR virtuell wieder lebendig. Befinden sich die Nutzer zum Beispiel in der Nähe des früheren Mauerverlaufs, zeigt die App, wie der antifaschistische Schutzwall damals ausgesehen hat.
Der Dokumentarfilmer Andreas Voigt erlebte das Ende der DDR in Leipzig hautnah mit. Für seine Reihe über die Folgen der Wende hat er Zeitzeugen von damals bis heute begleitet. Sie sprachen mit ihm über ihre Gedanken, Träume, Hoffnungen.
Unsere Geschichte, meine Geschichte – das spielte lange Zeit keine Rolle. Inzwischen ist das anders, auch für mich als Ostdeutschen, der fünf Jahre nach dem Fall der Mauer geboren wurde. Ein Gastbeitrag.
1984 versuchte unser Autor im Alter von 19 Jahren aus der DDR zu fliehen. Er wurde gefasst, saß im Knast, wurde freigekauft. Erst jetzt hat er seine Stasi-Akte eingesehen.
Lothar de Maizière war der erste und letzte demokratisch gewählte Ministerpräsident der DDR. Ein Gespräch über die Nacht des 9. November 1989, die Arroganz des Westens nach der Wende – und seine Bevormundung durch Helmut Kohl.
Die DDR errichtete Plattenbauten als sozialistische Wohnform zu symbolischen Mieten. Das änderte sich mit dem Mauerfall. Einer, der dafür sorgen musste, war Axel Viehweger. Im Gespräch blickt der letzte DDR-Bauminister zurück und erzählt, warum sich das Bild des Plattenbaus gewandelt hat.
Alle reden über die Ostdeutschen. Aber wer sind die überhaupt? Auf einem Spaziergang über die Berliner Seelenbinderstraße trifft unser Autor ein paar Leute, die es wissen könnten.
Nach der Wende wurde Stephan Schambach zum Star der ostdeutschen Wirtschaft. Heute pendelt er zwischen Berlin und Boston – und hat so gar kein Verständnis für Nostalgie.
Ein bis heute nachwirkendes Vakuum: In den Neunzigern wurde im Osten zu viel in geschlossenen Räumen nachgedacht und nicht im öffentlichen Raum. Was wir daraus für heute lernen können.
Der Unternehmer Ludwig Koehne heuerte als junger Mann bei der Treuhand an. Gut ein Jahr lang wickelte er DDR-Betriebe ab, bis er selbst einen in Leipzig übernahm – und zum Weltmarktführer ausbaute.
Walter Momper war Regierender Bürgermeister in Berlin, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Ein Gespräch über die Nacht seines Lebens, die Panik der DDR-Führung – und die unterschiedliche Selbstwahrnehmung in Ost und West.
Gabriela Sperl erzählt im ZDF eine neue Geschichte der Wende: In „Preis der Freiheit“ bleiben weder das System Ost noch das System West ungeschoren.
Die Kinder des Fritz-Heckert-Gebiets in Chemnitz wuchsen in der sozialistischen Plattenbauutopie auf. Hier erzählen sechs, wie sie die DDR, die Wende und die Umbrüche danach erlebten.