Zum Äußersten bereit
Horst Seehofer findet im Interview bei Maischberger versöhnliche Worte für den Bundestrainer – und die Kanzlerin. Doch die sanften Töne könnten täuschen.
Horst Seehofer findet im Interview bei Maischberger versöhnliche Worte für den Bundestrainer – und die Kanzlerin. Doch die sanften Töne könnten täuschen.
Im Streit über Zurückweisungen von Flüchtlingen klangen CSU-Politiker zuletzt versöhnlicher. Innenminister Seehofer dringt jedoch weiter auf nationale Maßnahmen – und macht Druck.
In Hessen und Bayern liegt die AfD in den Umfragen bei mehr als 10 Prozent. CDU und CSU reagieren mit verschiedenen Strategien auf den Erfolg der Rechtspopulisten. Doch bisher gehen beide nicht auf.
Im Koalitionsausschuss sind die Unionsparteien in der Migrationsfrage nicht weitergekommen. Am heutigen Mittwoch diskutieren die Gremien der Fraktion weiter, um eine Einigung zu erreichen.
Schafft die DFB-Elf gegen Südkorea den Schritt in die K.O.-Phase? Eine gute Abwehrleistung wie die der österreichischen Polizei könnte helfen – oder zumindest deren Schauspieltalent. Was noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Seit Wochen ringt die Union um ihren Kurs in der Migrationspolitik. Während die Haltung der CSU eindeutig scheint, kommt man bei der CDU zu unterschiedlichen Ergebnissen – und bemerkenswerten Erkenntnissen.
Nach dem Spitzentreffen von SPD, CDU und CSU bleibt die Lage angespannt. Auf ein übliches gemeinsames Statement verzichtet die Runde.
Versöhnliche Töne – aber in der Sache weiter keine Fortschritte: Am Abend treffen sich die Spitzen der großen Koalition zur Krisensitzung im Kanzleramt. Vor allem die SPD wird langsam ungeduldig.
Kurz vor dem EU-Gipfel haben sich die EU-Außen- und Europaminister um eine Annäherung im Asylstreit bemüht. Italien, Griechenland und Deutschland beharren auf einer fairen Lastenteilung – aus einem einfachen Grund.
Mit deutlichen Worten mischt sich der Bundespräsident in den Asylstreit der Union ein. Innenminister Seehofer legt derweil weiter nach: Merkels Verhalten mache ihn „ratlos“.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder drängt auf eine baldige Lösung im Flüchtlingsstreit mit der CDU. Wie ein Kompromiss aussehen könnte, bleibt offen.
Kanzlerin Merkel rechnet beim EU-Gipfel Ende dieser Woche nicht mit einer kompletten Asyl-Vereinbarung. Bei einigen Punkten sei mehr Zeit notwendig, sagte sie nach einem Treffen mit Spaniens Regierungschef Sánchez.
CSU-Generalsekretär Blume und CSU-Landesgruppenchef Dobrindt wollen die Union mit der CDU erhalten. Die SPD sieht sich derweil nicht als „Therapeut der Union“ – und die Grünen würden die CSU nicht ersetzen, sollte die Regierung zerbrechen.
CDU und CSU liefern sich einen erbitterten Asylstreit, keine Partei will zurückstecken. Die Koalition steht vor dem Aus. Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel warnt in klaren Worten vor den Folgen für Deutschland und Europa.
Führende Politiker der CDU warnen vor deutschen Alleingängen in der Asylpolitik und werben für eine europäische Lösung. Sollte Deutschland seine Grenze schließen, stünde ein Nachbarland unter Druck, das enge Verbindungen zur CSU pflegt.
Das Verhältnis der Unionsparteien ist mehr als frostig. Im F.A.Z.-Interview beharrt der CSU-Generalsekretär Markus Blume zwar auf den Positionen seiner Partei. Doch er sendet auch ein Signal der Entspannung.
Zu Beginn der Schicksalswoche für die Kanzlerin kommen neue Vorschläge zur Lösung der Regierungskrise. CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer zeigt einen Weg im Asylstreit auf, der auch CSU-Chef Seehofer zum Einlenken bringen soll.
Bei der kommenden Landtagswahl drohen der CSU weiterhin herbe Verluste. Die Bundeskanzlerin erhält laut der jüngsten Umfrage in Bayern mehr Zuspruch als Ministerpräsident Söder.
In der Union köchelt der Streit um die Asylpolitik weiter und auch in der EU kann Kanzlerin Merkel nicht mehr auf viel Entgegenkommen hoffen. Die nächsten Tagen werden für sie wichtig wie nie zuvor. Ein Ausblick.
Der CDU-Politiker wirft dem Innenminister vor, eine „Fiktion“ zu schaffen. Es gebe keine Möglichkeit, Flüchtlinge an der Grenze ohne Prüfung ihres Asylbegehrens zurückzuweisen.
Der Streit zwischen CDU und CSU in der Asylpolitik ist nur die neueste Episode einer langen Konfliktgeschichte zwischen den Unionsparteien. Dabei hob die CSU schon einmal die Fraktionsgemeinschaft auf.
Wenige Tage vor der Entscheidung über den Umgang mit Flüchtlingen an deutschen Grenzen sind die Fronten zwischen CDU und CSU weiter maximal verhärtet. Und auch die SPD schaltet sich mit drohenden Tönen in den Koalitionsstreit ein.
Markus Söder will den Wahlkampf in Bayern ohne Angela Merkel führen. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, plant Bayerns Ministerpräsident, einen Kanzler statt der Bundeskanzlerin einzuladen.
Vor dem Sondergipfel zur Flüchtlingspolitik verlangt Österreich den Einsatz von Soldaten an der EU-Außengrenze. Frankreich und Spanien fordern die Einrichtung von Flüchtlingszentren. Bundestagspräsident Schäuble warnt Horst Seehofer.
Der Streit zwischen den beiden Unionsparteien lief schon einige Wochen und schien doch in ruhigere Fahrwasser einzuschwenken. Doch dann fuhr Markus Söder nach Linz.
Im Interview mit FAZ.NET erklärt CSU-Kenner Heinrich Oberreuter, warum Söder in seinen ersten 100 Tagen vor allem bei den Versprechungen stark war – und seine Attacken gegen die Kanzlerin wohl nicht mit Seehofer abgestimmt sind.
Auf dem Parteitag ihrer nordrhein-westfälischen Genossen in Bochum geht die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles hart ins Gericht mit der CSU. Das Vorgehen der bayerischen Partei nennt sie „schäbig“.
Der CSU-Chef wirft Angela Merkel vor, im Asylstreit „aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“. Die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin will er nicht hinnehmen. Die SPD beklagt, die Union schade dem ganzen Land.
Österreich will auf die Pläne von Bundesinnenminister Seehofer mit eigenen Grenzkontrollen reagieren. Ob das EU-Migrationstreffen am Sonntag eine Eskalation verhindern kann, ist unklar – Merkel dämpft zuletzt die Erwartungen.
Volldampf, Beißen, Nicht-Weichen: Wie ein Kampfstier auf dem Höhepunkt seiner Kraft ist Söder in die bayerische Staatskanzlei gesprescht. Sein Vorgehen ist riskant. Das zeigt nicht nur der Asylstreit. Ein Kommentar.
Der CSU gehe es gar nicht um Zurückweisungen an der Grenze, sondern um eine „Koordinatenverschiebung“ in der Union, kritisiert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident. Und CDU-Vize Laschet fürchtet, dass das Chaos bei der Migration mit Seehofers Plänen noch größer wird.
Der CSU-Ehrenvorsitzende sieht im Asylstreit Chancen für einen großen Schritt in der Flüchtlingspolitik: Wieso Seehofers Handeln konsequent ist und wie eine europäische Lösung aussehen könnte.
Das Finanzministerium hat dem Innenminister die notwendige Hilfe zugesagt, dass Bamf auf Vordermann zu bringen. Süffisant wird bemerkt, dass das Ministerium seit Jahren in Unionshand ist.
Eigentlich macht der Dublin-Vertrag das politische Vorpreschen der CSU nichtig. Merkel ist dennoch einen teuren Deal mit Macron eingegangen. Das ist falsch. Ein Gastbeitrag.
Horst Seehofer erhöht im unionsinternen Streit noch einmal den Druck auf Angela Merkel. Der CSU-Chef warnt die Kanzlerin, ihn als Innenminister zu entlassen – und droht mit einem Koalitionsbruch.
Der Disput zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel spitzt sich weiter zu. Der Innenminister ist sauer, dass die Kanzlerin die CSU nicht in ihr Abkommen mit Frankreichs Staatschef einbezogen hat. Auch im Asylstreit bleibt der Innenminister hart.