Wer sich im Koalitionsvertrag bei welchem Thema durchgesetzt hat
Im Wahlkampf haben sich Union und SPD in Wirtschaftsfragen bekämpft. Welche Forderungen haben es bis in den Koalitionsvertrag geschafft? Die interaktive Bilanz der F.A.Z.-Autoren.
Im Wahlkampf haben sich Union und SPD in Wirtschaftsfragen bekämpft. Welche Forderungen haben es bis in den Koalitionsvertrag geschafft? Die interaktive Bilanz der F.A.Z.-Autoren.
Mehr als die Worte Saskia Eskens beschäftigte Markus Söder bei der Präsentation des Koalitionsvertrags sein Handy. Was mag er da getippt haben? Ein paar Vorschläge.
Die Befürchtungen in der CSU waren groß, dass sich die Union von der SPD über den Tisch ziehen lassen würde. Nun zeigt man sich erleichtert – und hat dem Koalitionsvertrag bereits zugestimmt.
Nach einer Einigung auf eine Koalition mit der Union ist die Skepsis an der SPD-Basis groß. Die Genossen eines Hamburger Ortsvereins vermissen vor allem eine Sache.
Union und SPD sind sich einig: Ein Liebesbündnis ist ihre Koalition nicht. Aber sie soll – auch mit unbequemen Entscheidungen – das Land stärken.
In Berlin haben CDU, CSU und SPD ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Friedrich Merz kündigt „mutige und bisweilen auch unbequeme“ Entscheidungen an. Die neue Regierung will eine Wende in der Migrationspolitik.
Wolfgang Kubicki und Heidi Reichinnek sind bei Maischberger auf Kuschelkurs. Von Markus Söder wollen sich beide nichts sagen lassen. Roland Kaiser gibt der künftigen Regierung einen Song mit auf den Weg.
Nach Trumps Zollschock bekräftigen die Koalitionäre bei Maybrit Illner: Die deutsche Wettbewerbs- ist neben der Verteidigungsfähigkeit oberstes Ziel. SPD-Chef Lars Klingbeil gibt sich als maximal pragmatischer Juniorpartner.
Es geht um eine der größten Pädophilen-Plattformen überhaupt: Auf „Kidflix“ konnten Nutzer Videos herunterladen, die schwerste Misshandlungen von Kindern und Babys zeigten. In mehreren Fällen gelang es der Polizei, Kinder zu identifizieren – und zu retten.
Vor Kurzem zog Günther Felßner sich als Kandidat für das Amt des Bundeslandwirtschaftsministers zurück. Nun kam heraus, dass dem Übergriff durch Aktivisten auf Felßners Hof eine Kontrolle des Veterinäramts vorausging.
Nancy Faeser lobt ihre Asylbilanz als Ministerin. Einer ihrer wichtigsten Behördenleiter kommt hingegen zu einem harten Urteil: Diktatoren und Schlepper entschieden, wer nach Deutschland kommt.
Der CSU-Politiker Günther Felßner erklärt nach dem Einbruch von Aktivisten auf seinem Hof den Verzicht. Er und seine Frau hätten „Angst um Leib und Leben“ gehabt.
Bei Koalitionsgesprächen wird zermürbt, gedroht, erpresst, getrickst: Wie soll daraus eine stabile Regierung entstehen? Erfahrene Verhandler haben es uns erklärt.
Im Bundesrat benötigt das Schuldenpaket die Zweidrittelmehrheit. In der Türkei könnte eine Protestbewegung entstehen. Schüler sollen mit Handy-Verboten vor verstörenden Inhalten geschützt werden. Und CDU-Chef Friedrich Merz ist auf dem F.A.Z.-Kongress.
Moderator und Stilikone Micky Beisenherz trägt schon lange Rollkragenpullover – nun tun es auch andere. Im Interview spricht er über prominente Nachahmer und die politische Botschaft des Trends zum Rolli.
Die Freien Wähler wollten es Söder nicht zu leicht machen – aber keinesfalls ihre Koalition gefährden. Deshalb werden sie den Grundgesetzänderungen im Bundesrat zustimmen.
Jedenfalls wird dem CDU-Vorsitzenden dieser Vorwurf gemacht. Von Wählertäuschung und sogar von Verrat ist die Rede. Aber stimmt das überhaupt?
CSU und Freie Wähler ringen um die Abstimmung im Bundesrat über das Finanzpaket. Die Lage der Ukraine in Kursk ist angespannt. Und: Noch ist es kalt, aber die warmen Temperaturen kommen! Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Oppositionspartei hat die Koalitionspläne von Union und SPD fürs Erste gerettet. Aber der Preis ist hoch – der künftigen Regierung fehlen Milliarden.
Den Vorwurf der Wählertäuschung wird Friedrich Merz noch lange hören. Er und Markus Söder können aber etwas dagegen tun: die Reformen anpacken, die Deutschland braucht.
In letzter Minute gelang es Union und SPD, ihr Regierungsprogramm mit Hilfe der Grünen auf den Weg zu bringen. Doch das Zittern ist noch nicht zu Ende.
Die Freien Wähler stimmen den Schuldenplänen von Union und SPD in der jetzigen Form nicht zu. Ist das die Rache der Gedemütigten?
Auf dem Nockherberg erscheint die Politik als einzige Showeinlage. Die Autoren des Schauspiels haben das politische Jahr so gut beobachtet, dass es für die bedachten Politiker unangenehm wird.
Die Vision von sauberer und nie versiegender Energie zieht in München Prominenz aus Politik und Wirtschaft an. Ist Kernfusion die ideale Technologie, um energetische Souveränität zu erreichen?
Volker Wissing erklärt bei Maischberger, was die Schuldenbremse will, und das Podcast-Duo Gregor Gysi und Karl-Theodor zu Guttenberg liefert blendende Nachtunterhaltung.
Der CSU-Vorsitzende macht bei Caren Miosga das, was er am besten kann: Witze. Doof nur, dass sich die Löcher im Haushalt mit Rollmops- oder Würstchenfotos nicht stopfen lassen werden.
Union und Sozialdemokraten wollen über eine Koalition verhandeln. Dafür ist die SPD den Konservativen in den Sondierungsgesprächen weit entgegen gekommen.
Überlastungsschutz für nachfolgende Generationen? Fehlanzeige. Der Politikwechsel, mit dem die Union im Wahlkampf warb, ist erst mal aufgeschoben.
Nach dem Schuldenbeschluss macht die SPD der Union viele Zugeständnisse auf dem Weg zu Koalitionsverhandlungen. Die Parteispitzen verbreiten vorsichtigen Optimismus.
Bayerns Kunstminister Markus Blume hat sich für den Umgang des Freistaats mit NS-Raubkunstfällen entschuldigt. Dabei überging er, dass alle etwaigen Fehler der Museen in seine eigene Verantwortung fielen.
Noch bevor die neue Regierung steht, soll ein beispielloses Finanzpaket Deutschland handlungsfähig machen. Doch der Weg zur doppelten Zweidrittelmehrheit ist für Union und SPD weit.
Ernst der Lage hin oder her – Markus Söder tritt beim politischen Aschermittwoch auf. Er schießt weiter gegen die Grünen. Und macht schon mal klar, wo die CSU die rote Linie für eine Koalition mit der SPD zieht.
Nach nur drei Sondierungstagen beschließen Union und SPD hohe Milliardenausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Auch die Länder haben etwas von der Übereinkunft. Die FDP ist entsetzt.
„Whatever it takes“: Friedrich Merz will für Verteidigungsausgaben keine Obergrenze festlegen. Die SPD setzt ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur durch. Nun kommt es auf den Bundestag an.