Die üblichen Erbverdächtigen
Das Rennen um die Nachfolge Horst Seehofers kann beginnen. Ilse Aigner müsste nur noch ein Adjektiv abwerfen.
Das Rennen um die Nachfolge Horst Seehofers kann beginnen. Ilse Aigner müsste nur noch ein Adjektiv abwerfen.
In der CSU steht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer nach den jüngsten Wahlerfolgen auf historischer Augenhöhe mit den Parteilegenden Strauß und Stoiber. Wozu wird er seine Macht nutzen?
Parlamentarische Weitherzigkeit haben am Dienstag die Freien Wähler bei der Wahl des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zum bayerischen Ministerpräsidenten
Unmittelbar nach seiner Wiederwahl hat Ministerpräsident Horst Seehofer abermals bekräftigt, mit „voller Kraft die vollen nächsten fünf Jahre“ für Bayern zu arbeiten. Ein CSU-Abgeordneter aber versagte ihm die Unterstützung.
In der kommenden Woche will sich die Union auf einen Koalitionspartner festlegen. Bis dahin soll „ergebnisoffen“ sondiert werden, sagt Generalsekretär Gröhe. Trotzdem gibt es Spekulationen über eine Vorentscheidung für die SPD.
Nichts liebt der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer mehr, als Erwartungen zu enttäuschen. Aber dazu kam es diesmal nicht. Vielmehr erhielt die Machtarchitektur der Partei ihre oberste Beglaubigung.
Ilse Aigner und Markus Söder sollen in Horst Seehofers Kabinett „spürbar aufgewertete Ressorts“ übernehmen. Zum neuen Fraktionsvorsitzenden im bayerischen Landtag wurde Thomas Kreuzer gewählt.
Von der CSU kommen der Vorsitzende Horst Seehofer, Generalsekretär Alexander Dobrindt, die Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt, die Minister Hans-Peter
Finanzminister Schäuble und CSU-Chef Seehofer lehnen höhere Steuern strikt ab. Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) sagt dagegen: „Höhere Einnahmen sind für uns zentral, um bessere Bildung finanzieren zu können.“
CDU-Generalsekretär Gröhe und Finanzminister Schäuble schließen Steuererhöhungen nicht mehr aus. Andere Unionspolitiker wehren sich. Der SPD-Politiker Kahrs fordert das Finanzministerium für die SPD.
ban./Lt./sat. BERLIN, 25. September. In der CDU ist die Offenheit für eine schwarz-grüne Koalition offenbar größer, als es das Gesprächsangebot von ...
Es sind die Tage der größten Macht des Horst Seehofer in der CSU: In gleich zwei Teilen seines Reichs, in München und in Berlin, kann er Karrieren befördern oder hemmen. Zum Beispiel die Ilse Aigners.
Horst Seehofer führt Angela Merkel vor, wer von ihnen beiden wirklich triumphiert hat. Er regelt sogar schon seine Nachfolge.
Nach den Triumphen bei der Landtags- und Bundestagswahl sortiert CSU-Chef Horst Seehofer sein Personal. Erst einmal in München: Da soll „Kronprinzessin“ Aigner einen wichtigen Ministerposten übernehmen. Der bisherige Staatskanzleichef Kreuzer soll die Fraktion führen.
Die Union sucht einen Koalitionspartner - aber SPD und Grüne zieren sich noch. Die Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt verweist auf programmatische Unterschiede. Führende CDU-Politiker deuten schon ein Entgegenkommen bei Steuern und Mindestlohn an.
Der CSU-Vorsitzende, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, sagte, im Vorstand der CSU gebe es „aus unterschiedlichen Erwägungen eine Präferenz für eine
Die kleinen Parteien haben sich politisch selbstverzwergt. Den Grünen ist ihr programmatischer Kern abhanden gekommen. Die AfD ist in jene „Protest“-Position eingerückt, die im Westen die Linke innehat. Eine Wahlanalyse.
F.A.Z. BERLIN, 23. September. In der Führung von CDU und CSU gibt es Präferenzen für eine große Koalition. Doch wurden am Montag, ein Tag nach der ...
Noch im Freudentaumel der Union bereitet Horst Seehofer die CSU auf eine Minirolle in Berlin vor. Die Partei kann vor Kraft kaum laufen - und muss sich doch darauf einstellen, dass ihr Einfluss in der Hauptstadt schwindet.
Die CSU jubelt. Doch die Bundestagswahl könnte für sie ein paradoxes Ergebnis haben: Die Partei ist so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr - und muss doch befürchten, in Berlin bald weniger Macht zu haben.
Mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude das erste Fass Bier der Wiesn angezapft und damit das größte Volksfest der Welt eröffnet. Der Andrang ist groß.
Wie King Klopp King Kong, King Kahn und sogar noch den King of Kotelett alt aussehen ließ.
Deutsche Teilungen werden schwerer: Ein Ausschluss Bayerns für eine kleinstdeutsche Lösung passt auch nach dem Wahlsieg der CSU nicht mehr in eine entpolitisierte Epoche der gesamtdeutschen Trachten- und Bierseligkeit.
ler. WIESBADEN. Der Ausgang der Bayern-Wahl wird von der CDU in Hessen als Ermutigung, von den anderen Parteien als Weckruf vor der Landtagswahl am nächsten ...
Im Vergleich mit der Wahl 2008 stieg die Beteiligung in Bayern um sechs Punkte auf fast 64 Prozent. Davon profitierte vor allem die CSU - sie bekam mehr Stimmen früherer Nichtwähler als alle anderen Parteien zusammen.
Die absolute Mehrheit im Rücken und die Bundestagswahl vor Augen ist die CSU freigebig mit guten Noten für den scheidenden Koalitionspartner. Aber Leihstimmen für die FDP, die soll es trotzdem nicht geben.
Eine Bevormundungspartei mit Vergangenheit: Die Grünen zeigen ihr wahres Gesicht. Und verhalten sich wie jene, die sie sonst geißeln.
Mobilisierung allein genügt nicht. Die SPD setzt gegen die asymmetrische Demobilisierung nach der Landtagswahl in Bayern auf ein neues Mittel: die dialektische Mobilisierung.
In Berlin wird das Ergebnis der Landtagswahl als Signal für die Bundestagswahl gedeutet. Für die FDP könnte das Fiasko in Bayern, so eine der Theorien, im Bund sogar von Nutzen sein.
Ministerpräsident Seehofer vermeidet auch nach dem Wahlsieg jeden Triumphalismus. Auffällig müht sich die CSU, dem gestrauchelten Koalitionspartner nicht noch einen Stoß zu versetzen. Bei den anderen Parteien beginnt die Fehleranalyse.
Die bayerische FDP will erst nach der Bundestagswahl über Konsequenzen ihres schlechten Abschneidens bei der Landtagswahl beraten.
Nach Hochrechnungen erringt die CSU in Bayern 49 Prozent - und kann wieder allein regieren. Ihr bisheriger Koalitionspartner FDP scheitert klar an der Fünfprozenthürde. Die SPD gewinnt leicht hinzu, Freie Wähler und Grüne liegen etwa gleichauf.
Vor fünf Jahren ging Horst Seehofer als Nothelfer von Berlin nach München - mit dem Wahltag ist für ihn eine lange Bewährungszeit zu Ende gegangen. Zwar stieg die Zahl der Seehoferianer in der CSU zuletzt stündlich - aber viele überfordert er mit seinen Volten.
Das Geschäftsmodell der CSU funktioniert noch. Kaum einer hat es so ausgereizt wie Horst Seehofer.
Der abermalige Sturz unter die Fünfprozentmarke ist für die Liberalen in Bayern eine besonders schmerzliche Erfahrung. Denn klarer als in diesem Ergebnis können die Bürger nicht zum Ausdruck bringen, dass die FDP nicht mehr um ihrer selbst gewählt wird, sondern nur noch als Funktionspartei.
Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern klar gesiegt, bei der FDP herrscht Katerstimmung. Alles zur Wahl im FAZ.NET-Liveticker.