Ohne Karlsruhe geht es nicht
Das Verfassungsgericht wird siebzig Jahre alt. Es ist ein Glücksfall nicht nur für Deutschland.
Das Verfassungsgericht wird siebzig Jahre alt. Es ist ein Glücksfall nicht nur für Deutschland.
Heinz Fischer-Heidlberger ist Chef der Gebührenkommission Kef. Im Gespräch erklärt er, wie es mit dem Rundfunkbeitrag weitergeht.
Um den Grundrechten zu ihrer Wirkung zu verhelfen, musste sich das Bundesverfassungsgericht erst gegenüber der Politik behaupten – und von weltanschaulichem Druck frei machen.
Kein Mord, sondern ein Justizirrtum? Über ein Verbrechen im hessischen Odenwald an einem Unternehmer im Jahr 2009 wird vermutlich noch einmal verhandelt.
Elisa Hoven und Thomas Hestermann haben digitalen Hass erforscht. Ihre Studie legt nahe, dass Maßnahmen gegen Hass im Netz Wirkung zeigen – und widerlegt einige Annahmen. Hat gar die Pandemie zu einer Versachlichung geführt?
Im US-Bundesstaat Texas gilt seit Mittwoch das strengste Abtreibungsgesetz des Landes. Es verbietet Abtreibungen bereits ab der sechsten Schwangerschaftswoche. US-Präsident Biden kritisierte den Obersten Gerichtshof scharf.
Hat die polnische Verfassung Vorrang vor dem EU-Recht? Warschau zögert eine Entscheidung des Verfassungsgerichts hinaus. Das hat auch mit Milliarden Euro zu tun, die Polen aus dem EU-Wiederaufbaufonds zugesagt wurden.
Nach dem gescheiterten Versuch mit dem Mietendeckel in Berlin startet die Linke einen neuen Vorstoß . Doch was halten Sozialdemokraten und Grüne davon, den Wohnungsmarkt strenger zu regulieren?
Streit um das EuGH-Urteil des Bundesverfassungsgerichts +++ Einsatz in Kabul +++ Gendern +++ Gastbeitrag von Friedenspreisträger Kermani zu Afghanistan
Sandra von Möller ist eigentlich Geschäftsführerin einer Beleuchtungsfirma. Im Frühjahr ist sie in ein Metier eingestiegen, in dem es ebenfalls darauf ankommt, die Dinge ins rechte Licht zu rücken: in die Politik.
Neuregelung des Bundeswahlgesetzes +++ Spießgesellen +++ Viktor Jerofejew +++ Europäische Zentralbank
Grundrechte werden mit Freiheit assoziiert. Das Gefahrenpotenzial der Grundrechte wird jedoch selten beleuchtet. Die Risiken einer freiheitlichen Verfassung. Ein Gastbeitrag.
Nach der Anpassung der Steuerzinsen ist es erst mal vorbei mit den jährlichen Milliarden-„Nebeneinkünften“. Wohin die Reise für die Steuerzahler geht? Unser Autor hat Bedenken vor der Gier des Staates.
Das Bundesverfassungsgericht geht auf Instagram: Die ersten Posts atmen Ledersesselmief. Es kann nur besser werden.
Was folgt aus dem wegweisenden Zinsbeschluss des Bundesverfassungsgerichts für Steuerzahler und Unternehmen?
Ingrid Matthäus-Maier war seit den Siebzigern FDP- und SPD-Bundestagsabgeordnete und später Bankmanagerin. Ein Gespräch über Gleichberechtigung und Frauen in der Politik.
Außenminister Maas fordert nach der falschen Lageeinschätzung des Bundesnachrichtendienstes zu Afghanistan Konsequenzen. Ex-BND-Chef Gerhard Schindler weist Kritik zurück: Die deutsche Justiz werfe dem Dienst Knüppel zwischen die Beine.
Für die Neubesetzung wichtiger Posten in der spanischen Justiz ist im Parlament eine Dreifünftelmehrheit erforderlich. Die kommt nicht zustande. Dabei stehen viele wichtige Verfahren an.
In der neuen Folge des F.A.Z. Einspruch Podcast sprechen wir über die komplizierte Rettung der afghanischen Ortskräfte und die Möglichkeiten, die das deutsche Aufenthaltsrecht bietet.
Wegweisende Entscheidung im Steuerrecht: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Höhe des Nachzahlungszinssatzes für verfassungswidrig. Der Gesetzgeber ist nun zu einer rückwirkenden Änderung gezwungen.
Es ist zu einfach, Karlsruhe die Rolle als Ersatz-Gesetzgeber zuzusprechen. Die Politik hat hohe Zinssätze nicht angepasst und sich damit verzockt.
Sechs Prozent Steuerzinsen sind realitätsfern, hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt. Fachleute begrüßen das Ende eines „unhaltbaren Zustands“ und fordern nun auch Konsequenzen in anderen Bereichen des Steuerrechts. Wer hohe Zinsen vom Finanzamt bekommen hat, muss indes nichts fürchten.
Wer hat das letzte Wort zu den Anleihenkäufen der EZB: Europäischer Gerichtshof oder Bundesverfassungsgericht? Die EU-Kommission täte gut daran, den Konflikt mit Deutschland nicht zuzuspitzen.
Wer dem Finanzamt zeitweise Steuern schuldete und deshalb Zinsen zahlen musste, kann sich freuen: Das Verfassungsgericht kippt den hohen Zinssatz. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Entscheidung.
Vermögensteuer und Erbschaftsteuer sind zwei Worte, die mittelständische Unternehmer nicht gerne hören. Ein Gespräch mit dem Chef der Steuerberatung Rödl & Partner gibt eine Idee von der Angst, die vor der Wahl umgeht.
Seit 45 Jahren müssen Frauen bei der Hochzeit nicht mehr den Namen ihres Mannes annehmen. Die meisten tun es trotzdem. Unsere Autorin träumte einst davon, Müller zu heißen. Das ist vorbei.
Karlsruhe hat den Antrag der Opposition gegen das neue Wahlrecht abgelehnt. Das muss aber nicht das letzte Wort sein. Die Richter machten ihre Zweifel an dem Gesetz sehr deutlich.
Ohne Rücksicht auf Verluste haben Union und SPD eine Reform des Wahlrechts durchgesetzt. Den Bundestag verkleinern werden sie damit nicht. Aber sie setzen die Legitimität des Wahlsystems aufs Spiel.
Die Bundestagswahl kann nach dem von Union und SPD neu beschlossenen Wahlrecht stattfinden. Das Bundesverfassungsgericht wies einen Eilantrag ab, mit dem FDP, Grüne und Linke die Änderungen mit sofortiger Wirkung kippen wollten.
Das Verfassungsgericht entscheidet, ob die von Union und SPD beschlossene Reform am 26. September angewendet wird. Deutschland erinnert an den Mauerbau vor 60 Jahren, und Mönchengladbach empfängt München zum Auftakt der Fußball-Bundesliga.
Fingierter Konsens zum Schutz idealisierter Pluralität: Der Karlsruher Beschluss zur Rundfunkgebühr kam nicht überraschend. Gerade darin liegt das Demokratieproblem.
Der Bundestag wollte keinen Kandidaten der AfD ins Präsidium wählen. Die Partei zog nach Karlsruhe. Warum das Verfassungsgericht ihre Anträge ablehnte.
Palliative Sedierung, also die kontrollierte Ausschaltung des Bewusstseins durch Medikamente, verkürzt nicht das Leben, sondern dient der Linderung der Leiden. Eine medizinethische Klarstellung.
Die AfD pocht auf einen Platz im Parlamentspräsidium. Zwei Eilanträge in der Sache hat das Bundesverfassungsgericht jetzt abgewiesen.
(Fast) nichts geht mehr auf deutschen Schienen, seit die Lokführer streiken. Bund und Länder stellen die Weichen für den Corona-Herbst. Und China schweigt zum Klimabericht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Nach Ansicht der EU-Kommission verstößt das Bundesverfassungsgericht gegen „fundamentale Prinzipien des EU-Rechts“. Stimmt nicht, sagt die Bundesregierung, versucht aber dennoch zu beschwichtigen.