Die Wiederkehr von Boris
Als Journalist berichtete Boris Johnson nicht immer akkurat aus Brüssel - und sorgte so regelmäßig für Gelächter und für Unmut. Nun ist er als frischgebackener Außenminister zurückgekehrt.
Als Journalist berichtete Boris Johnson nicht immer akkurat aus Brüssel - und sorgte so regelmäßig für Gelächter und für Unmut. Nun ist er als frischgebackener Außenminister zurückgekehrt.
Der Anschlag von Nizza führt auf traurige Weise vor Augen, wie alltäglich der Terror in Westeuropa geworden ist. Ein Blick in die Statistik belegt, wie sehr Frankreich mittlerweile im Fokus der Attentäter steht.
Griechenlands Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Nichts funktioniert. Die Regierung Tsipras knüpft an die Vorgänger an: Sie versagt auf ganzer Linie.
War es ein böses Omen? Gleich bei seinem ersten Einsatz als Außenminister muss die Maschine des Brexit-Befürworters Boris Johnsons notlanden. Das Ziel des Fluges war, ausgerechnet: Brüssel.
Teile der SPD erklären TTIP schon für tot, der Wirtschaftsminister ist skeptisch und Amerika findet das Abkommen nach dem Brexit nicht mehr ganz so spannend. Das Ringen um einen Abschluss ist komplizierter als je zuvor.
Europa hat der EU viel zu verdanken, aber der Hinweis auf diese historische Wahrheit reicht nicht, um die Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Sie kann nur dann wieder erfolgreich werden, wenn sie den Bürgern das Gefühl von Sicherheit zurückgibt.
Die Agrarminister der Bundesländer treffen sich auf einer Sonderkonferenz zur Milchpreiskrise. Für die Kuka-Aktionäre endet die erste Frist, das Angebot des chinesischen Hausgeräte-Herstellers Midea anzunehmen.
360 Milliarden Euro: Auf diese Summe summieren sich die faulen Kredite italienischer Banken. Die Regierung in Rom würde dem Problem gerne mit Staatsgeld auf den Leib rücken. Aber die EU bremst.
Europas Banken sind erneut angeschlagen und ersuchen Staatshilfen. Doch Jeroen Dijsselbloem lehnt dies vehement ab. Der Vorsitzende der Eurogruppe fordert ein Ende der Rettung auf Kosten der Steuerzahler.
Nach dem Brexit-Votum ist der bisherige britische EU-Kommissar Jonathan Hill zurückgetreten. Jetzt hat Cameron einen Nachfolger nominiert.
Die Briten haben für den EU-Austritt gestimmt. Wie sollte die EU die Austrittsverhandlungen gestalten, und welches Ergebnis sollte sie anstreben?
Der Finanzminister plädiert dafür, dass sich die EU-Kommission zurückhält, wenn sie Probleme nicht schnell lösen kann. Zwei Themen hat er besonders im Blick.
Das Brexit-Votum der Engländer und Waliser hat in den Schotten den Drang nach Unabhängigkeit wieder geweckt. Eindrücke aus einem Land, in dem viele mit London hadern.
Die EU-Kommission will über das Handelsabkommen mit Kanada (Ceta) im Alleingang bestimmen – oder „mit dem Kopf durch die Wand“, wie Sigmar Gabriel den Ausschluss der nationalen Parlamente nennt. Viele deutsche Politiker sind empört.
Bislang hat Vodafone seinen Hauptsitz in London. Ob das nach dem Brexit so bleibt, werde jetzt nochmals überdacht, sagt das Unternehmen. In einem ersten Schritt wird zunächst der Standort Brüssel gestärkt.
Das Wachstum in der Eurozone könnte in den nächsten drei Jahren um insgesamt 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen als bisher angenommen, warnt EZB-Chef Mario Draghi.
Die EU-Staaten können sich nicht auf eine Verlängerung Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat einigen. Deshalb handelt nun die Kommission.
Sigmar Gabriel und Martin Schulz plädieren für einen Neuanfang von Europa. Auch dem EU-Parlamentspräsidenten könnte ein Neuanfang bevorstehen – bei der Bundestagswahl.
Kanzlerin Merkel hält eine Regierungserklärung zum Brexit, die EU-Staats- und Regierungschefs beraten auf ihrem Gipfel in Brüssel über die Entscheidung der Briten, die Union zu verlassen. Und die Mindestlohnkommission setzt die Lohnuntergrenze ab 1. Januar 2017 fest.
Der scheidende britische Premierminister sieht keine Notwendigkeit für einen genauen Austritts-Zeitplan. Wie geht es nach dem Referendum und seinem Rücktritt weiter in Großbritannien?
Die Außenminister der sechs EU-Gründerstaaten wollen in Brüssel einen Tag nach dem britischen Referendum ein klares Bekenntnis zur EU abgeben. Auch auf anderen Ebenen gibt es Beratungen.
Die Krümmung der Gurke ist immer wieder für einen Anti-Brüssel-Witz gut. Aber wer zuletzt lacht, lacht am besten. Hier kommt die Wahrheit über die Gurke.
Der EU-Kommissionspräsident muss an vielen Fronten kämpfen. Mit den Ungarn über Flüchtlinge, mit den Briten über den Brexit und den Türken über das Abkommen. Im Gespräch mit der F.A.Z. erklärt Jean-Claude Juncker seine Sicht der Dinge. Und warum mehr Europa für ihn keine Lösung ist.
Haus & Grund Deutschland beantwortet auf einer Pressekonferenz die Frage, was der Müll in deutschen Städten kostet, das Bundeslandwirtschaftsministeriums veranstaltet die Konferenz „Politik gegen Hunger“ und aus Brüssel kommt der Index Verbrauchervertrauen für den Euroraum im Juni.
Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen um sechs Monate verlängert werden. Darauf haben sich die EU-Staaten nach Angaben von Diplomaten verständigt.
Offiziell grenzen sich die rechtspopulistischen Parteien in Europa gerne voneinander ab. Doch im Hintergrund läuft die Vernetzung. Vor allem der politische Nachwuchs ist aktiv.
Nach einer Räumung hat die Polizei den Brüsseler Hauptbahnhof am Sonntagmittag wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Zuvor waren dort zwei verdächtige Koffer gefunden worden.
Möglicherweise wollten Attentäter Fußballanhänger auf Fanmeilen attackieren. Deshalb hat die belgische Polizei dutzende Razzien durchgeführt – gegen drei Personen hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben.
Aus Protest will sich Ärzte ohne Grenzen künftig ohne EU-Gelder finanzieren. Die Hilfsorganisation verurteilt damit die „Politik der Abschreckung“ gegenüber Flüchtlingen.
Es ist der größte mit Schusswaffen verübte Massenmord in der Geschichte Amerikas. Erhärtet sich der Verdacht einer islamistisch motivierten Tat, wird es den Wahlkampf weiter vergiften.
Verschärfte Registrierungspflicht, Einschränkung des Online-Handels bis hin zum Verbot: Es ist ein schwieriger Kompromiss der EU zum Waffenhandel. Einigen Mitgliedsstaaten geht er zu weit, anderen ist er zu lasch.
Nach dem Vorbild des Flüchtlingsvertrags mit der Türkei will die EU-Kommission nun auch Abkommen mit Staaten in Afrika und dem Nahen Osten schließen. Das will sich die Union einiges kosten lassen.
Der ehemalige Bürgermeister von London, Boris Johnson, ist der schrillste Politiker Großbritanniens. Mit antideutschen Tiraden will er sein Land aus der EU treiben – doch dahinter steckt noch ein anderer Plan.
Nach dem Ultimatum an Polens Regierung ist die EU-Kommission um Entdramatisierung bemüht. Warschau reagiert dagegen mit Vorhaltungen. Trotzdem bleibt man in Brüssel gelassen.
Polens Verfassungsreform hatte nicht nur im eigenen Land für Verwerfungen gesorgt, sondern auch die EU auf den Plan gerufen. Brüssel will eine schriftliche Stellungnahme abgeben.
In Brüssel findet der Europäische Wirtschaftsgipfel statt, in Frankfurt am Main veranstaltet die Deutsche Bundesbank das Symposium „Bankenaufsicht im Dialog“ und in Braunschweig lädt die Salzgitter AG zur Hauptversammlung.