Was Orbán Ungarn kostet
Die EU-Kommission hat Zuwendungen an Ungarn in Höhe von 19 Milliarden Euro gesperrt. Mindestens die Hälfte dieser Summe ist wohl dauerhaft verloren.
Wadephul: Symbol für russische Kriegsverbrechen +++ Selenskyj schlägt Angriffstopp auf Energieanlagen vor +++ Mutmaßlicher russischer Spion in Hagen festgenommen +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Die EU-Kommission hat Zuwendungen an Ungarn in Höhe von 19 Milliarden Euro gesperrt. Mindestens die Hälfte dieser Summe ist wohl dauerhaft verloren.
Der frühere Polizist soll dem Betreiber einer Cannabisplantage versprochen haben, Ermittlungen gegen ihn verzögern zu können. Dafür soll er mehr als 80.000 Euro verlangt haben.
Erstmals wird mit Andrés Ritter ein Deutscher den Kampf gegen Korruption und Betrug in der EU anführen. 2025 arbeiteten die Ermittler an einer Rekordzahl an aktiven Fällen.
Mit Liedern gegen Korruption wurde Balendra Shah in Nepal berühmt. Die jugendliche Protestbewegung könnte ihm zum Amt des Ministerpräsidenten verhelfen.
Weil gegen den Präsidenten des argentinischen Fußballverbandes schwerwiegende Vorwürfe erhoben werden, soll im März auf allen Ebenen der Spielbetrieb ruhen. Auch einige Spieler protestieren. Worum geht es?
Lufthansa, Air France und SAS fordern, einen Pakt, der Qatar Airways viele EU-Flüge erlaubt, „unverzüglich“ zu stoppen. Ihr Brief an Kommissionspräsidentin von der Leyen enthält scharfe Worte.
Teile der rumänischen Justiz sind korrupt. Das Muster: Die Richter in Verfahren gegen mächtige Angeklagte werden so lange ausgetauscht, bis die Verjährungfrist eintritt.
Mitten im Wahlkampf hat Ungarns Oppositionsführer Peter Magyar Regierungchef Viktor Orbán Korruption vorgeworfen. Magyars Partei hat laut Umfragen gute Chancen, die Wahlen im April zu gewinnen.
Zivilgesellschaften geraten unter Druck, Gesetze und Budgets für die Bekämpfung von Korruption werden gestrichen. Deutschland stemmt sich gegen den globalen Trend – aber nur scheinbar.
Die Kronprinzessin, Minister und Diplomaten: Die außenpolitische Elite Norwegens ist tief in den Fall Epstein verstrickt. Das passt nicht zur Selbstwahrnehmung des Landes.
Chinas Staatschef Xi Jinping entfernt die Führung der Volksbefreiungsarmee. Es geht um Korruption, Kriegsstrategie – und Macht.
Am Ende bleibt nur einer übrig: Was bedeutet die Absetzung der chinesischen Militärführung für die Kampfbereitschaft des Landes?
In der albanischen Hauptstadt Tirana demonstrieren Tausende gegen die Regierung von Premier Edi Rama. Es kommt zu schweren Ausschreitungen.
Iran steht nach tagelangen Protesten und einem brutalen Vorgehen des Regimes unter massivem Druck. Warum das Regime trotzdem hält – und weshalb gerade wirtschaftliche Machtstrukturen einen Sturz verhindern.
US-Präsident Trump feiert die Verhaftung des venezolanischen Diktators Maduro. Doch bis zur Erdölbonanza ist es ein weiter Weg und die „Donroe-Doktrin“ könnte den USA noch auf die Füße fallen.
Ukrainische Abgeordnete werden beschuldigt, Geldzahlungen für ein bestimmtes Abstimmungsverhalten koordiniert zu haben. Einer der Verdächtigen hat sich wohl ins Ausland abgesetzt.
Das Antikorruptionsbüro der Ukraine ermittelt gegen mehrere Abgeordnete wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit. Wie die Behörde erklärt, sollen diese für ihr Abstimmungsverhalten „systematisch illegale Vorteile“ erhalten haben.
Im Kampf gegen Russland verliert Andrij Holopapa ein Bein. Nach seiner Genesung will er wieder an die Front, doch es kommt anders: Mit Freunden gründet er eine Initiative, um verwundete Soldaten aufzumuntern.
Der Fall des korrupten Oberstaatsanwalts zieht weitere Kreise. Nun ist ein Mittäter des einst hochrangigen Juristen verurteilt worden. Zudem verlangt das Land mehrere Millionen Euro von ihm.
Korruption, Machtkämpfe und bestechliche Rüstungsmanager: Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping räumt unter Generälen und Managern auf. Damit dürfte sich die Strategie gegen Taiwan ändern – und die Gefahr verschärfen.
Wenige Wochen nach dem Ende seiner Amtszeit ist Boliviens Ex-Staatschef Luis Arce verhaftet worden. Er soll öffentliche Gelder in seiner Zeit als Wirtschaftsminister veruntreut haben.
Früher ging in der Ukraine nichts ohne Bestechung. Dann wurde es besser. Nun kommt das alte Übel zurück.
Gegen die frühere EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und zwei Männer laufen Ermittlungen. Alle drei wurden von der Polizei verhört.
Die Europäische Staatsanwaltschaft hat die frühere höchste Diplomatin der EU formell angeklagt. Einstweilen wurden Federica Mogherini und zwei weitere Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt.
Das ukrainische Antikorruptionsbüro ermittelte gegen Bereicherung in Regierungskreisen. Im Sommer sollten die Ermittler entmachtet werden, einige wurden festgenommen. Doch die Regierung geriet unter Druck.
Das Begnadigungsgesuch des Ministerpräsidenten spaltet Israel. Fachleute diskutieren rechtliche Aspekte – und verweisen auf einen Präzedenzfall.
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat bei Israels Staatschef Isaac Herzog offiziell eine Begnadigung beantragt. Der Antrag ist laut Präsidialamt außergewöhnlich.
Geheimdienst: zwei Tanker schwer beschädigt +++ Selenskyj entlässt Stabschef nach Korruptionsskandal +++ Ukraine: Russische Drohnen und Raketen greifen Kiew an +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Wut über den Korruptionsskandal im Energiebereich ist in der Ukraine nicht vergessen. Während Präsident Selenskyj zur Einigkeit aufruft, dringen neue Details ans Licht.
Vor dem Frankfurter Landgericht hat ein Prozess gegen einen Mann begonnen, der mit dem korrupten früheren Oberstaatsanwalt Alexander B. zusammenarbeitete. B. sagt dort, er habe Druck aufgebaut.
In Ungarn fordert Péter Magyar mit Politneulingen Viktor Orbán heraus. Beide Seiten dürften einen harten Wahlkampf führen.
Viktor Orbán steht auch wegen Veröffentlichungen über die Reichtümer seiner Familie unter Druck. Doch die Korruption hat in Ungarn viele Profiteure.
Israels Ministerpräsident Netanjahu versucht, seinen Korruptionsprozess zu verzögern oder sogar ganz abzuwickeln. Zur Not sollen die Geisel-Angehörigen um Gnade für ihn bitten.
Ein Korruptionsskandal erschüttert die Ukraine, und Trump macht mit seinem „Friedensplan“ Druck. Der Westen muss Kiew weiter helfen – und den Kampf gegen Korruption stärken.
Bei einem Treffen mit der Fraktion seiner „Diener des Volkes“ kündigt der Präsident keine personellen Veränderungen an. Doch der Druck auf ihn wird damit nicht einfach verschwinden.
Über den von amerikanischen Medien veröffentlichten, angeblichen Friedensplan für die Ukraine sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Nico Lange und dem F.A.Z.-Korrespondenten Stefan Locke.