Syrische Staatsfolter vor deutschen Gerichten
Ein syrischer Geheimdienstmitarbeiter kommt als Flüchtling nach Deutschland - und muss sich hier vor Gericht verantworten. In dem ersten Prozess zur syrischen Staatsfolter überhaupt.
Ein syrischer Geheimdienstmitarbeiter kommt als Flüchtling nach Deutschland - und muss sich hier vor Gericht verantworten. In dem ersten Prozess zur syrischen Staatsfolter überhaupt.
Über 190.000 Menschen baten vergangenes Jahr um Asyl hierzulande. Abermals stammen die meisten Schutzsuchenden aus Syrien. Etwa 30.000 Menschen flohen aus Afghanistan nach Deutschland.
Australiens Ministerpräsident hat ein feines Gespür für die Stimmung der Bevölkerung. Das erklärt seine Position im Fall Novak Djokovic. Doch der stellt die Selbstsicherheit der politischen Elite bloß.
In Sammelunterkünften für Flüchtlinge gelten strenge Corona-Regeln. Aber alle Vorsicht kann nicht verhindern, dass das Virus auch in die Unterkünfte gelangt. In Büdingen steht eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge unter Quarantäne.
Sich für die Demokratie einzusetzen, ist nach dem Machtwechsel in Afghanistan lebensgefährlich. So auch für den 35 Jahre alten Sayed Mosavi, der es mit seiner Familie nach Kelkheim geschafft hat. Jetzt brauchen sie eine Wohnung.
Bis zum Jahresende mussten alle Flüchtlinge die Unterkunft am Alten Flugplatz in Bonames verlassen. Das Umweltdezernat überlegt, wie es nun weitergeht an dem Standort neben dem beliebten Erholungsgebiet im Grünen.
Im belarussischen Grenzort Brusgi warten zum Jahreswechsel zahlreiche Männer, Frauen und Kinder darauf, in die EU zu gelangen. Minsk setzt Sanktionen gegen die EU in Kraft.
Von „Einwanderung in die Sozialsysteme“ war sorgenvoll die Rede, als 2014 Rumänen und Bulgaren die volle Freizügigkeit bekamen. Viele Befürchtungen sind nicht eingetroffen, besagt eine Studie.
Das, was sich in Bautzen ereignet hat, ist eine Wiederholung dessen, was während der Flüchtlingskrise passierte. Rechtsextremisten instrumentalisieren die Corona-Maßnahmen, um sich bürgerlichen Teilen der Gesellschaft anzudienen.
Die Menschen wurden bei mehreren Rettungseinsätzen von Ärzte ohne Grenzen im Mittelmeer an Bord genommen. Die Sea-Watch 3 wartet mit 440 Geretteten weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens.
Dem Regime von Kim Jong-un haben sie den Rücken gekehrt. In Südkorea beginnen sie nun von vorne. Vier junge Erwachsene erzählen von ihrem neuen Leben in Freiheit.
Baden-Württemberg hat unter den westdeutschen Bundesländern die niedrigste Impfquote. Nun sollen Integrationsmanager Migranten über die Impfung aufklären. Doch der Plan hat einen Haken.
Im Oktober sind an der deutschen Grenze zu Polen mehr als 5000 Migranten gezählt worden, die über Belarus eingereist sind. Im Dezember sind bislang 470 entsprechende Einreisen festgestellt worden.
Mindestens 30 Menschen seien seit Mittwoch in der Ägäis ertrunken, Dutzende würden noch vermisst, berichtet die griechische Küstenwache. Sie macht Schlepper und die Türkei dafür verantwortlich.
In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat es mehr als 100.000 Anträge auf Asyl in Deutschland gegeben. Damit liegt das Land deutlich über dem EU-Durchschnitt und ist Hauptziel in der Union.
Die EU-Staaten müssen entscheiden, ob sie Warschau überstimmen und ein erleichtertes Asylverfahren zulassen. Wie die neue Innenministerin Nancy Faeser darüber denkt, bleibt offen.
Immer wieder reist Papst Franziskus in Flüchtlingslager auf Mittelmeerinseln. Dabei findet er klare Worte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sie Gehör finden.
Reem Alabali-Radovans Eltern sind vor ihrer Geburt aus dem Irak geflüchtet, zur Welt kam sie in Moskau. Nach nicht einmal zwei Jahren in der Landespolitik von Mecklenburg-Vorpommern zieht sie nun als Integrationsstaatsministerin ins Kanzleramt ein.
Bei Facebook werben Schlepper Menschen aus dem Nahen Osten für die Reise nach Deutschland an. Was tut der Konzern dagegen? Fast nichts. Was sollte die EU tun? Ein Gespräch mit der Sicherheitsanalystin Monika Richter.
Facebooks Algorithmen sollen Gewalt gegen Rohingya in Myanmar angefacht haben. Die UNO hatte die Vertreibung der mehrheitlich muslimischen Volksgruppe aus Myanmar im Jahre 2017 als Genozid bezeichnet.
Papst Franziskus ist bei einem Besuch auf der griechischen Insel Lesbos und in Athen abermals hart ins Gericht gegangen mit Europas Umgang mit Bootsmigranten. Aber es gab auch eine Entschuldigung in eigener Sache.
Die EU wirke zuweilen blockiert, „anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein“, beklagte Papst Franziskus bei einer Rede im Präsidentenpalast in Athen. Am Sonntag will er Flüchtlinge auf der Insel Lesbos treffen.
Papst Franziskus hat den Umgang mit Flüchtlingen in Europa erneut scharf kritisiert. „Die von nationalistischen Egoismen zerrissene Europäische Gemeinschaft wirkt zuweilen blockiert und unkoordiniert, anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein", sagte das Oberhaupt der Katholiken in Athen.
Es sei eine „symbolische Initiative“: Papst Franziskus will nach seinem Besuch in Zypern 50 Migranten mit zurück nach Italien nehmen. Die Mittelmeerinsel verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Ankünfte von Flüchtlingen.
Die Prager Analysefirma Semantic Visions zeigt, welche Rolle Facebook in der Flüchtlingskrise an Polens Grenze spielt. Schlepper werben hier offen für ihr Geschäft.
Bei aller berechtigten Kritik an den Irrtümern der Kanzlerin: Nach sechzehn Jahren an der Spitze der Regierung gebühren Angela Merkel auch Dank und Anerkennung.
Die EU-Kommission legt einen umstrittenen Vorschlag vor: Die Nachbarländer von Belarus sollen ein beschleunigtes Asylverfahren anwenden dürfen – so wie an Flughäfen üblich.
Ein Bündnis aus Nichtregierungs-Organisationen hat am Sonntag vor dem Reichstag in Berlin 6000 Lichter für die Flüchtlinge, die an der belarussisch-polnischen Grenze ausharren, angezündet. Mit der Aktion soll die deutsche Poltik zum Handeln bewegt werden.
Sachbearbeiter von Asylverfahren haben immer einen Ermessensspielraum. Im Falle des Ezîden Yousif Majel Darwish wurde er zu dessen Ungunsten ausgelegt.
Merkels Telefonate mit dem belarussischen Machthaber hätten zur Legitimation des Regimes beigetragen, sagt Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Und hofft auf einen Kurswechsel der neuen Regierung bei Nord Stream 2.
Die EU-Kommission tritt der Kritik entgegen, Europa schotte sich ab. Seit 2015 seien mehr als 840.000 Migranten von Frontex aus Seenot gerettet worden. In Calais wird heute über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal beraten.
Nach dem Tod von 27 Migranten im Ärmelkanal appelliert Paris an die Europäer, mehr gegen Schleuser zu unternehmen. London fordert mehr französischen Einsatz am Kanal und bietet eigene Grenzschützer an.
Auf die weiche Tour: Die Einwanderungspolitik der neuen Regierungskoalition lässt die Willkommenskultur zurückkehren. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt.
Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Polen ihre „volle Solidarität“ angesichts der Flüchtlingskrise an der Grenze zu Belarus zugesichert. Belarus warf sie eine „hybride Attacke“ vor, wie sie an der Seite des polnischen Regierungschefs Mateusz Morawiecki in Berlin sagte.
Auf dem Ärmelkanal ist am Mittwoch ein Boot mit Migranten gekentert. 27 Menschen kamen ums Leben. Frankreich und Großbritannien beschuldigen sich gegenseitig für die Tragödie.
Die neue Regierung will, dass Ausländer leichter die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen können. Im Gegenzug sollen Abschiebungen im Rahmen einer Offensive konsequenter umgesetzt werden.