Zahl der Asylanträge geht stark zurück
In der EU werden deutlich weniger Asylanträge gestellt. Besonders stark ist der Rückgang in Deutschland – was vor allem daran liegt, dass weniger Syrer Anträge stellen.
In der EU werden deutlich weniger Asylanträge gestellt. Besonders stark ist der Rückgang in Deutschland – was vor allem daran liegt, dass weniger Syrer Anträge stellen.
Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Irak soll eine junge Ukrainerin in Friedland vor den Zug gestoßen haben. Der Fall ruft Debatten über das Dublin-System, Gerichtsverfahren und Behördenverhalten hervor.
Es war nicht alles gut an Merkels Kanzlerschaft. Aber dieser Satz, „Wir schaffen das“, der war gut. Wir könnten mal zurückblicken, was wir alles geschafft haben – und immer noch schaffen könnten.
Die Labour-Regierung gewinnt den Rechtsstreit um die Unterbringung von Asylbewerbern. Doch die britische Migrationsdebatte verschärft sich weiter.
Ohne Wir und ohne Traum bleibt nur der einsame Gang ins Bauhaus: Warum Angela Merkels „Schaffens-Satz“ auch zehn Jahre danach nicht zu den Menschen in diesem Lande passt.
Auch Tadschikistan schickt massenhaft Flüchtlinge zurück in ihre von den Taliban beherrschte Heimat. Warum?
Vor zehn Jahren sagte Merkel ihren wohl berühmtesten Satz: „Wir schaffen das.“ Wie kam es dazu? Welche Folgen hatte er? Ein Rückblick auf den Krisensommer 2015.
Polens neuer Präsident geht zur Regierung von Donald Tusk auf noch härteren Konfrontationskurs als sein Vorgänger Andrzej Duda. Abgesehen hat es Karol Nawrocki besonders auf die ukrainischen Flüchtlinge.
Nigel Farage knüpft sich internationale Menschenrechtsverpflichtungen vor. Eine Regierung unter seiner Partei soll Großbritannien aus sämtlichen Abkommen lösen.
Wie gut hat Deutschland den Flüchtlingsansturm vor zehn Jahren und die Einwanderung danach bewältigt? Die Bilanz ist gemischt. Eine Partei profitiert von den Misserfolgen.
„Wir schaffen das“, sagte Angela Merkel 2015. Über diesen Satz ist wohl so viel gestritten worden wie über kaum einen zuvor. Aber wie steht es um die Integration der Geflüchteten von 2015? Ein Blick auf den Arbeitsmarkt.
Zehn Jahre nach dem „Wir schaffen das“-Ausspruch von Angela Merkel hat die Altkanzlerin ihre Flüchtlingspolitik verteidigt. Eine Überforderung Deutschlands sieht sie nicht.
Die ARD schaut auf „Merkels Erbe – 10 Jahre ,Wir schaffen das!‘“ und findet alles ganz prima. Ingo Zamperoni reist durchs Land und redet die Probleme klein. „Wir schaffen das, jetzt erst recht“, könnte der Titel lauten.
Vor zehn Jahren kam mehr als eine Million Flüchtlinge ins Land. Sie haben sich viel besser integriert, als es ihnen zugetraut wurde. Auch wenn nicht alles rund lief.
Dublin-Zentren sollen das kaputte Asylsystem reparieren. Migranten sollen es dort so schlecht haben, dass sie freiwillig in das Land zurückgehen, das für sie zuständig ist. Aber da ist es oft noch schlimmer.
Das Urteil zur Evakuierung eines Asylhotels in London bringt die britische Regierung in Bedrängnis. Jetzt müssen womöglich Zehntausende Flüchtlinge umziehen – aber wohin?
Wiesbaden steht vor einem finanziellen Dilemma: Soll das Palasthotel saniert oder verkauft werden? Derzeit leben dort zeitweise 13 Flüchtlingsfamilien als Zwischennutzer. Doch in einer anderen Unterkunft zahlt die Stadt für Mieter, die es dort gar nicht gibt.
Die Doku „AfD – Aufstieg in der Flüchtlingskrise“ zeigt, was die Partei Angela Merkel und deren „Wir schaffen das“ verdankt. Die AfD scheint bärenstark. Doch ist sie das? Und wo führt ihr Umfragehoch hin?
Schauen Sie hier den Trailer von der Doku „AfD - Aufstieg in der Flüchtlingskrise“, die ab dem 19. August im ZDF läuft.
Anfang Mai reisten drei junge Somalier über Polen nach Deutschland. Sie beantragten Asyl, wurden zurückgewiesen, hatten vor Gericht Erfolg. Die Art, in der „Bild“ darüber berichtete, hat das Landgericht Frankfurt nun untersagt.
Zwei Thüringer SPD-Landräte fordern, Sozialleistungen nur noch als Darlehen auszuzahlen. Der Landesverband geht auf Distanz.
Der Kontakt zu Gleichaltrigen könnte schulpflichtigen Flüchtlingen die Integration erleichtern – und käme auch dem Erwerb der deutschen Sprache zugute.
Die illegale Migration über den Ärmelkanal ist auf Rekordwerte gestiegen. Nun preist die britische Regierung das Rückführungsabkommen mit Frankreich als wirksames Gegenmittel.
Flüchtlinge müssen vom Bürgergeld ins Asylsystem wechseln. Der Gesetzentwurf dazu liegt nun vor. Einsparungen werden nicht erwartet. Wie die Integration in Arbeit besser gelingen soll, bleibt offen.
Ein früherer Mitarbeiter von AfD-Mann Krah steht wegen Spionage vor Gericht. 170 Staaten verhandeln über ein Abkommen gegen die Plastikflut. Und eine Studie nimmt die Freizeitbeschäftigungen der Deutschen unter die Lupe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Weil das Bundesamt für Migration mit zusätzlichem Personal Asylanträge schneller bearbeitet und gegebenenfalls ablehnt, gehen bei den Gerichten in ganz Deutschland viel mehr Klagen ein.
Nur wenn die gesamte Bevölkerung in einem Land sicher sei, könne es als sicheres Herkunftsland eingestuft werden, urteilt der Gerichtshof der Europäischen Union. Das Urteil könnte Auswirkungen für Deutschland haben.
Der Europäische Gerichtshof nimmt die EU-Mitgliedstaaten im Asylrecht in die Pflicht. Die Bundesjustizministerin stellt den Ländern eine halbe Milliarde Euro für die Justiz in Aussicht. Deutschland diskutiert weiter über den Schwangerschaftsabbruch.
Im September 1940 nahm sich der Philosoph Walter Benjamin in Spanien auf der Flucht vor den Nazis das Leben. Die Oper „Benjamin in Portbou“ von Antoni Ros-Marbà erinnert nun an ihn. In Barcelona wurde sie uraufgeführt.
In Deutschland fehlen immer mehr Arbeitskräfte für einfache Jobs. Bisher erledigten das oft Asylbewerber. Einen Plan für die Zukunft gibt es nicht. Unternehmen und Verbände schlagen Alarm.
Das ZDF rückt die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung in ein schlechtes Licht. Trübe allerdings ist das journalistische Vorgehen von „heute“ und „heute journal“.
Die Jobcenter sollen sich nicht mehr um Ukrainer kümmern. Aber wie läuft dann die Integration in den Arbeitsmarkt? Die Zweifel an den Plänen der Koalition wachsen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt tauscht sich auf Deutschlands höchstem Berg mit einigen Amtskollegen über Migrationspolitik aus. Am Ende stehen vor allem Bekenntnisse.
Warum kann die Stadt Frankfurt ihre leerstehenden Immobilien nicht dazu nutzen, Flüchtlinge einzuquartieren? Die Hürden sind sehr hoch, und das aus gutem Grund.
Ein Afghane steht in Hanau wegen Mordes vor Gericht. Die komplexen Familienverhältnisse und seine Verteidigung werfen Fragen auf, der Angeklagte bestreitet die Tat.