Selber Grenzgänger spielen und Soljanka essen
Wo Hessen in Gießen einst Flüchtlinge aufnahm, dient ein Museum von nationalem Rang seit einem Jahr als Lernort und Gedenkstätte. Auch auf dem Hessentag in Fulda und der Gamescom zeigt sich das Haus.
Die Kleinstadt Peretschyn in der Westukraine war schon fast ausgestorben. Dann kam der Krieg und immer mehr Flüchtlinge aus der Ostukraine. Sie prägen jetzt den Ort. Das führt auch zu Zoff.
Wo Hessen in Gießen einst Flüchtlinge aufnahm, dient ein Museum von nationalem Rang seit einem Jahr als Lernort und Gedenkstätte. Auch auf dem Hessentag in Fulda und der Gamescom zeigt sich das Haus.
Die Privilegierung der ukrainischen Flüchtlinge rächt sich. Hätten die Länder darauf gedrungen, dass die Ukrainer in Arbeit kommen, hätten sie heute weniger Sorgen.
An diesem Freitag tritt das neue EU-Asylrecht in Kraft. Was ändert sich, welche Probleme gibt es noch? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Das neue Asylsystem der EU könnte zu sinkenden Zahlen führen. Aber es wird keinen kompletten Stopp der irregulären Migration bewirken.
Strengere Regeln für Asylverfahren, Trump sieht Fortschritte bei Verhandlungen mit Iran und Elon Musk auf dem besten Weg Billionär zu werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
2025 waren weniger Menschen auf der Flucht als im Jahr zuvor. Das UN-Flüchtlingshilfswerk sieht dennoch keine Entspannung und warnt vor unsicheren Rückkehrorten.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf will arbeitende Asylbewerber vor Abschiebungen schützen. Der Vorstoß ist gut gemeint – stellt aber das gesamte Migrationsrecht auf den Kopf. Die Regierungskoalition muss jetzt Farbe bekennen.
In den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber sind derzeit drei von vier Plätzen nicht belegt. Jetzt reagiert die Landesregierung.
EU-Parlament und Mitgliedstaaten haben sich geeinigt: Künftig dürfen EU-Staaten Menschen ohne Schutzanspruch in Drittstaaten abschieben. Deutschland sucht bereits nach Partnerländern.
Deutschland und vier weitere EU-Staaten wollen abgelehnte Asylbewerber in Drittstaaten abschieben. Die Niederlande skizzieren jetzt ihren Plan.
Die Niederlande wollen Schutzsuchende fair verteilen – doch dagegen rührt sich zunehmend gewaltsamer Protest.
Die Zuwanderung aus vielen Teilen der Welt nimmt deutlich ab, und zahlreiche Flüchtlinge kehren in ihre Heimat zurück. Die hessische Arbeitsministerin Hofmann sieht die Entwicklung mit gemischten Gefühlen.
Die Erstaufnahmeeinrichtung des Wetteraukreises in Friedberg ist nur zu einem guten Zehntel belegt. Dennoch bleibt sie bestehen. Dies liegt aber nicht an vermehrten Neuzugängen im Kreis. Der Anstieg hat einen statistischen Grund.
Syrische Flüchtlinge riskieren ihren Schutztitel, wenn sie in ihrer Heimat nach dem Rechten sehen. Das muss sich ändern, fordern die linken Parteien im Bundestag in der F.A.Z.
Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben.
Ein gutes Zeichen: Wenn die Fluchtgründe entfallen, müssen syrische Flüchtlinge zurück in ihre Heimat. Deutschland muss helfen, im eigenen Interesse.
Ilja Schkolnyj sitzt in Bayern in Abschiebehaft – obwohl er Teil der russischen Opposition war und mit einer Deutschen verheiratet ist. In Russland droht ihm der Kriegsdienst.
Innenminister Alexander Dobrindt glaubt, dass Union und SPD die Mitte der Gesellschaft wieder zusammenbringen können. Den Kampf gegen die AfD begreift er als Auftrag.
Zur Wahl in Dänemark überbieten sich die Parteien mit Vorschlägen für eine noch härtere Migrationspolitik. Dabei kommen in dem Land kaum noch Flüchtlinge an.
Mit dem Film „Forest“ und einer anschließenden Diskussion touren polnische Helfer durch Deutschland, um über die Lage von Flüchtlingen an der Grenze zu Belarus zu informieren. Sie beklagen die Praktiken der Regierung.
In Büdingen und in Friedberg gibt es Erstaufnahmen für Flüchtlinge. Beide Städte müssen investieren und bekommen Windräder in der Nachbarschaft. Doch die politische Stimmung könnte unterschiedlicher kaum sein.
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Fünf von sieben Mitgliedern der iranischen Frauen-Nationalmannschaft entscheiden sich um und verlassen Australien. Nach dem stillen Protest wächst die Sorge, dass die Rückkehrerinnen und ihre Familien unter Druck geraten.
Die Zahl neuer Asylverfahren vor hessischen Verwaltungsgerichten ist 2025 stark gestiegen. Trotz mehr Personal warnt die Richterschaft vor Engpässen.
Bald müssen alle Nicht-EU-Bürger in einer neuen Datei erfasst werden. Die meisten Staaten sind gut vorbereitet – mit drei Ausnahmen.
Im mecklenburgischen Dabel wurden viele Flüchtlinge untergebracht, gegen den Willen der Gemeinde. Nun gehen die Kinder auf die Dorfschule – für die Dorfbewohner ist es nicht das einzige Ärgernis.
Die britische Innenministerin rückt die Labour-Partei weiter nach rechts – und vergrößert den Abstand zu den Grünen.
Darf ein deutsches Gericht schneller über Asylanträge entscheiden, wenn Italien Migranten nicht zurücknehmen will? Nein, sagt nun der Europäische Gerichtshof.
Prag wurde ab 1933 zum Zentrum des deutschen Exils. Hier trafen sich Intellektuelle, Kommunisten, Künstler. Bis die Wehrmacht auch dort einmarschierte.
Künftig sollen Asylbewerber schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. Ein Forscher erwartet im Gespräch mit der F.A.Z. nur einen geringen Effekt. Bei den Integrationskursen zu sparen, hält er für einen großen Fehler.
Fast zehn Millionen Ukrainer verloren wegen Russlands Angriff ihr Zuhause. Wo leben sie heute? Und wie gelingt ihre Integration am neuen Ort? Ein Überblick.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind viele Flüchtlinge nach Hessen gekommen. Hier Arbeit zu finden, fällt vielen schwer, das liegt nicht nur an der Sprache.
Iran bereitet sich auf einen Krieg vor, das US-Zollurteil sorgt noch nicht für Aufatmen und Asylbewerber sollen schneller arbeiten können. Der F.A.Z. Frühdenker.
„Teilhabe durch Tätigkeit“ nennt Innenminister Dobrindt als Ziel. Es läuft wohl darauf hinaus: Wer in einer Aufnahmeeinrichtung länger als drei Monate auf den Ausgang seines Asylverfahrens wartet, soll bereits arbeiten dürfen.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Wenn Polizisten für eine Abschiebung klingeln, sind Flüchtlinge oft weg. Hessens Innenminister Roman Poseck drängt auf mehr Befugnisse für Beamte. Kritiker werfen ihm „Fantasien eines Überwachungsstaats“ vor.