Gebraucht, aber nicht willkommen
Kein Land hat so viele Syrer aufgenommen wie die Türkei. Die Bevölkerung will sie gern loswerden. Die Wirtschaft kann kaum ohne sie.
Kein Land hat so viele Syrer aufgenommen wie die Türkei. Die Bevölkerung will sie gern loswerden. Die Wirtschaft kann kaum ohne sie.
Ohne den Ukrainekrieg kämen kaum noch weitere Flüchtlinge in der Mitte Hessens an. Gleichwohl spricht der Wetterauer Landrat nicht ohne Grund von einer weiter hohen Belastung für Kreis und Kommunen.
Großbritannien und Dänemark fordern Reformen der Europäischen Menschenrechtskonvention. Sie wollen eine strengere Auslegung des Asylrechts.
Freiburg ist die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg. Seit auf dem Stühlinger Kirchplatz Männer aus dem Maghreb präsent sind, beobachtet die Polizei mehr „Rohheitsdelikte“. Wie schlimm ist die Lage?
Menschen ohne Bleiberecht erwarten neue Pflichten sowie Leistungskürzungen bei mangelnder Kooperation mit den Behörden. Darauf haben sich die EU-Innenminister in Brüssel geeinigt.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung blicken ehemalige DDR-Bürger im früheren Notaufnahmelager Gießen auf ihre Flucht in den Westen und die Eingewöhnung in der neuen Heimat zurück. Und sehen ungeahnte Parallelen zur Gegenwart.
Die an der A45 gefundenen abgetrennten Hände konnten einer 32-jährigen Frau zugeordnet werden. Die Suche nach ihr blieb bislang erfolglos. Ihr Baby war am Sonntag vor einem Kloster gefunden worden.
Wie sicher ist es in Syrien? Kann man dort menschenwürdig leben? Müssen Syrer in ihre Heimat zurückkehren? Wir haben mit Deutschsyrern gesprochen.
Die britische Regierung kündigt neue einschränkende Maßnahmen für Asylbewerber an. Die Innenministerin der Labour-Partei droht auch den Herkunftsländern von Straftätern.
Selenskyj will in Paris Waffen für die Luftverteidigung der Ukraine kaufen, die Bundeswehr will 2026 nur wenig wachsen und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft braucht gegen die Slowakei einen Punkt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die britische Innenministerin Shabana Mahmood plant die „umfassendste Änderung des Asylsystems seit Jahrzehnten“. Nach dem Vorbild Dänemarks sollen bestimmte Asylbewerber kein Geld mehr bekommen.
Die Soziologin Hannah Pool hat Flüchtlinge auf dem Weg von Iran nach Deutschland begleitet. Dabei hat sie herausgefunden, wie sie ihre Flucht finanzieren.
Millionen Geflüchtete müssen sich laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk auf einen Winter ohne ausreichende Hilfe einstellen. Das UNHCR warnt vor den Folgen gesunkener staatlicher Mittel und ruft private Spender zur Hilfe auf.
Litauens Hauptstadt Vilnius ist zum politischen Zentrum der belarussischen Opposition geworden. Doch in der Stadt, die die Flüchtlinge einst mit offenen Armen empfangen hat, wächst das Misstrauen.
Flüchtlinge haben oft Schreckliches erlebt: Folter, Haft, Verfolgung, Vergewaltigung. Psychologische Hilfe könnten sie künftig noch seltener bekommen als bisher.
Die neue Obergrenze markiert einen historischen Tiefstand für die USA. Aufgenommen werden sollen laut der Regierung vor allem weiße Südafrikaner.
Die derzeitige politische Stimmung erschwert die Integration von Ausländern auf dem Land, sagt eine neue Studie aus Baden-Württemberg. Ein größeres Problem ist aber die Bürokratie.
Drei Asylsuchende haben erfolgreich in Karlsruhe geklagt. Ehe sie festgenommen wurden, hätten die Ausländerbehörde Gerichtsbeschlüsse einholen müssen. Auch am Freitagnachmittag.
In Uganda leben mehr Flüchtlinge als in jedem anderen afrikanischen Staat – auch viele aus Sudan. Seit die Entwicklungshilfe gestrichen wurde, droht in dem Land eine humanitäre Katastrophe.
Tausende Migranten wagen jedes Jahr die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer. Wieder kentert ein Boot. 40 Menschen kommen ums Leben, darunter auch Frauen und Kleinkinder
Die Niederlande wollen abgelehnte Asylbewerber nach Uganda bringen. Ein Gespräch mit Außenminister David van Weel über das Modell, an dem auch andere schon Interesse äußern.
In Hessen dauern Verfahren an Verwaltungsgerichten mehr als 20 Monate. In Rheinland-Pfalz nur ein halbes Jahr. Woran liegt das?
Bei einer Auseinandersetzung in einer Asylbewerberunterkunft in Bad Homburg ist ein Mann erstochen worden. Der Tatverdächtige befindet sich auf der Flucht.
Das Oberlandesgericht Koblenz hatte 2024 einen der Beihilfe zum tödlichen Brandanschlag von 1991 Angeklagten freigesprochen. Nun hat der Bundesgerichtshof die Entscheidung bestätigt.
Ukrainische Flüchtlinge erhalten für höherstufige Sprachkurse kaum Unterstützung. Die sind für anspruchsvollere Berufe aber oft erforderlich.
Erstmals seit 2016 hat ein EU-Staat ein afrikanisches Land gefunden, das ihm Asylbewerber abnimmt. Ein Gefängnis soll das Zentrum nicht werden, verspricht der zuständige Minister.
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof erlaubt die Rückführung eines weiteren syrischen Straftäters aus Österreich. Die Regierung in Wien begrüßt das Urteil.
Monatelang haben die Niederlande mit Kampala über die Aufnahme abgelehnter Asylbewerber verhandelt. Nun scheint Uganda bereit zu sein, Rückkehrpflichtige bei sich aufzunehmen.
Großbritanniens Rückführungsabkommen mit Paris stockt. Französische Politiker wettern schon gegen die Vereinbarung und meinen: Es werde mehr Flüchtlinge anziehen.
Die Zahl der Kirchenasyle steigt trotz sinkender Asylanträge. Ist diese Institution noch zeitgemäß?
Deutschland hat in der UN-Generalversammlung für eine Resolution gestimmt, in der es um Palästinenser, ihr Rückkehrrecht und die Zweistaatenlösung geht – trotz absehbarem israelischem Groll.
Verfasser von Hasskommentaren nutzen die Räumung eines Hochhauses in Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, um rechte Hetze zu verbreiten. Der Bürgermeister wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Stadt lasse die Bewohner im Stich.
In Polen und Tschechien leben, gemessen an der Bevölkerung, deutlich mehr Ukraine-Flüchtlinge als in Deutschland – und sie sind besser in den Arbeitsmarkt integriert. Wie machen die das?
Die Zurückweisung dreier Asylsuchender an der polnischen Grenze waren rechtswidrig, entschied im Juni ein Gericht. Die Bundesregierung verzichtet nun wohl auf eine Klärung im Hauptsacheverfahren.
Aufschwung bei VW +++ Verhandlungen über Plastikabkommen +++ Angela Merkels „Schaffens-Satz“
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