Flüchtlinge kämpfen in der Wüste ums Überleben
Täglich sterben Menschen im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Die tunesische Regierung setzt Flüchtlinge angeblich in der Wüste aus. Libysche Grenzschützer schicken viele von ihnen zurück.
Täglich sterben Menschen im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Die tunesische Regierung setzt Flüchtlinge angeblich in der Wüste aus. Libysche Grenzschützer schicken viele von ihnen zurück.
Die kleine Gemeinde Kefenrod beschäftigt ihre erste Koordinatorin für die Flüchtlingshilfe. Virginia Appel kommt zwar nicht aus der Verwaltung, kennt sich aber mit Integration aus.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt bietet im August und September vier Führungen für ukrainische Flüchtlinge an. Der Eintritt ist frei.
Mit seiner eigenen Erstaufnahme in Friedberg will der Wetteraukreis den Kommunen den Umgang mit Flüchtlingen erleichtern. Die Städte und Gemeinden stellen derweil vor der nächsten Aufgabe.
Zwei große Leichtbauhallen nebst Containern hat der Wetteraukreis auf einem alten Kasernengelände aufstellen lassen. Das hat mit seiner neuen Linie bei der Zuweisung von Flüchtlingen an die Kommunen zu tun.
Im Bodenseekreis mietete das Landratsamt ein Flüchtlingsheim an. Weil es baufällig war, zog keiner dort ein. Trotzdem kostete es Hunderttausende Euro. Wie kam es dazu?
Ausgestaltung Individual-Asylrecht +++ nachhaltige Lösung des Asylrechts +++ Gefahr für Staatsfinanzen +++ Bundesverfassungsgericht zu Suizidbeihilfe
Die Objekte in Sulzbach, Flörsheim, Eppstein, Kelkheim, Hattersheim und Liederbach sollen Platz für 300 Menschen bieten.
Der Integrationspreis der Landeshauptstadt geht in diesem Jahr an das Caritas Ukraine-Hilfezentrum.
Der Politiker Thorsten Frei hatte mit seinem Vorschlag, das individuelle Asylrecht abzuschaffen und durch Flüchtlingskontingente zu ersetzen, eine Debatte ausgelöst. In der Bevölkerung findet er dafür wenig Rückhalt.
Laut einer Forsa-Umfrage halten 64 Prozent der Befragten es für richtig, dass das individuelle Asylrecht in der Europäischen Union erhalten bleibt. Nur unter AfD-Wählern plädiert ein Großteil für eine Abschaffung.
Nach dem Vorstoß von Thorsten Frei präsentiert die CSU eigene Ideen zur Begrenzung der Zuwanderung. Sie will stärker auf Sachleistungen setzen – und Asylbewerber zum Arbeiten anhalten.
Das gegenwärtige Asylsystem hat einen Konstruktionsfehler. Die Schlüsse, die der CDU-Politiker Thorsten Frei daraus zieht, sind allerdings falsch, meinen zwei Migrationsforscher. Ein Gastbeitrag.
Dem CDU-Politiker Thorsten Frei wird ein Angriff auf Grundgesetz, Flüchtlingskonvention und Menschenrechte vorgeworfen, weil er in der F.A.Z. vorschlug, das individuelle Asylrecht durch Kontingente zu ersetzen. Juristisch ist das zu einfach.
Der CDU-Vorschlag, das individuelle Asylrecht abzuschaffen und Flüchtlinge stattdessen über Kontingente aufzunehmen, stößt auf heftige Kritik. Was genau würde die Idee rechtlich bedeuten – und wie realistisch ist sie?
Der CSU-Chef nennt den Vorstoß von Thorsten Frei zur Abschaffung des Individualrechts auf Asyl „spannend“. Söder wirft „aus Gerechtigkeitsgründen“ die Frage auf, welche Hilfen Ukrainer künftig bekommen sollen.
Um die Bevölkerungsentwicklung der Ukraine stand es schon vor Russlands Invasion nicht gut. Jetzt verdüstern sich die Aussichten.
Der Unionspolitiker Thorsten Frei hat in der F.A.Z. gefordert, das Asylrecht auf europäischer Ebene von einem Individualrecht in eine Institutsgarantie umzuwandeln. Was bedeutet das? Wo liegen mögliche Schwierigkeiten?
SPD, Grüne und FDP lehnen den Vorstoß der CDU ab, das Asylrecht abzuschaffen und durch eine Kontingentlösung zu ersetzen. Das sei populistisch und ein Anschlag auf das Grundgesetz.
Die SPD sieht bei der Union das „Populismusfieber“ ausgebrochen. Nicht einmal die AfD heißt den Vorschlag des CDU-Abgeordneten Thorsten Frei gut. In der CDU gibt es zustimmende Töne, es ist von einem „Denkanstoß“ die Rede.
Es wäre unmenschlich und verantwortungslos, das Grundrecht auf Asyl weiter hochzuhalten, ohne der Wirklichkeit ins Auge zu blicken. Die Fluchtursachen werden seit Jahrzehnten bekämpft.
Reformen führen nicht weiter, wenn sie das Grundproblem nicht angehen: Unser individuelles Recht auf Asyl führt zu einer zutiefst inhumanen Auswahl und gefährdet die Gesellschaften in Europa. Ein Gastbeitrag.
Die Aktivistin wurde bekannt, als sie als Kapitänin des Schiffs Sea-Watch 3 mit geretteten Migranten nach wochenlangem Warten in den Hafen von Lampedusa einlief – trotz Verbots der italienischen Behörden.
Das britische Oberhaus lehnt die Migrationsnovelle der konservativen Regierung ab. Sollte das ein zweites Mal passieren, könnten Migranten nicht vor dem Asylantrag abgeschoben werden.
Die Geflüchteten aus der Ukraine fassen in Deutschland langsam Fuß. Mütter mit kleinen Kindern tun sich allerdings schwer – nur ein Bruchteil von ihnen hat schon Arbeit.
Der Migrationsexperte Luigi Achilli über das Verhältnis von Flüchtlingen und Schleusern, unterschiedliche Geschäftsmodelle – und die wahren Schuldigen an der Misere.
Butzbach in der Wetterau hat bisher deutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen als nötig. Bürgermeister Michael Merle (SPD) über Puffer am Wohnungsmarkt und Fingerspitzengefühl bei der Belegung von Häusern.
28 verletzte Einsatzkräfte, 131 Festnahmen: So lautet die Bilanz nach dem umstrittenen Eritrea-Festival in Gießen. OB Becher spricht von „unerträglichen“ Bildern. Politiker und Gewerkschafter rügen Verwaltungsrichter.
Die griechische Küstenwache hat rund 120 Migranten unbekannter Herkunft vor der Halbinsel Peloponnes aus Seenot gerettet. Das Boot war auf Grund gelaufen.
Regierung am Streit über Asylrecht zerbrochen. Partner geben Rutte die Schuld.
Weil Vermieter gute Erfahrungen mit dem Kreis als Mieter machten, wird wieder mehr Wohnraum für Flüchtlinge bereitgestellt. Aber meist nur für Ukrainer.
Die EU-Asylreform steht bei Linken in der Kritik. UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi aber sieht sie eher positiv – mit einer Ausnahme. Er sagt auch, warum er vom Begriff Klimaflüchtling nichts hält.
Das kleine Kefenrod nimmt bisher zu wenige Flüchtlinge auf. Deshalb gab es Überlegungen für eine große Notunterkunft. Das ist jetzt jedoch Geschichte.
Die Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge bindet erhebliche Kräfte der Verwaltungen, die anderswo fehlen. Die Kunst besteht darin, die anderen notwendigen Vorhaben nicht zu vernachlässigen.
Sind Armutslagen generell mit anderen Einstellungsmustern verbunden? Gibt es reiche Kommunitaristen und arme Kosmopoliten? Eine neue Studie gibt Aufschluss über den Zusammenhang zwischen politischen Einstellungen und dem Einkommen.
Bis zum Jahresende werden im Kreis Darmstadt-Dieburg 1000 weitere Flüchtlinge erwartet. Nach dem Brand einer Containeranlage steht nun ein saniertes Gebäude in Griesheim bereit.