Polen und Ungarn blockieren EU-Verhandlungen zu Migration
Der erste Tag des EU-Gipfels ist ohne Einigung im Asylstreit zu Ende gegangen. Polen fordert die Einigung auf eine verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen rückgängig zu machen.
Der erste Tag des EU-Gipfels ist ohne Einigung im Asylstreit zu Ende gegangen. Polen fordert die Einigung auf eine verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen rückgängig zu machen.
Wie sich Bluttransfusionen vermeiden lassen, wie eine Kommune sich auf Flüchtlinge vorbereitet und wie der Mainzer Oberbürgermeister seine ersten 100 Tage im Amt bilanziert: Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein Berufungsgericht urteilt, Ruanda sei kein sicherer Drittstaat. Londons Pläne, Asylsuchende ohne Verfahren nach Ruanda auszufliegen, verstießen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
„Sind Sie ein Besserwisser?“ Mit ihren bemühten Versuchen, Olaf Scholz zu examinieren, machte es Sandra Maischberger dem Kanzler zu einfach. Interessant war sein Zugeständnis, Europas bisheriges Flüchtlingssystem sei „völlig absurd“.
Ein Vorwurf macht gerade die Runde: Es gebe mehr Mitgefühl für die verunglückten Titan-Passagiere als für die ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer. Doch der Vergleich führt nirgendwo hin.
Das „Sterben im Mittelmeer“ ist zu einer Redewendung verkommen, als handele es sich um ein Naturereignis. Wir müssen wieder lernen, auf die Flüchtlinge ebenso aufmerksam zu schauen wie auf die Besatzung der Titan.
Das aus Tunesien kommende Boot war bereits am Donnerstag bei starkem Wind und hohen Wellen gekentert. Nur wenige Insassen überlebten das Unglück. Unter den Vermissten soll auch ein Kind sein.
Am 8. Oktober wählen die Hessen einen neuen Landtag. Die kommunalen Spitzenverbände haben schon jetzt ihre Forderungen an die künftige Landesregierung bekannt gegeben.
In der Türkei wächst die Flüchtlingsfeindlichkeit. Das könnte viele Syrer dazu bewegen, nach neuen Wegen in Richtung Europa zu suchen.
Mit der Geschichte über ein vermeintlich totes Flüchtlingsmädchen hat der „Spiegel“ letztes Jahr in Griechenland großen Schaden angerichtet. Was folgt daraus für die Beteiligten?
Ein aus Marokko kommendes Flüchtlingsboot ist vor der spanischen Inselgruppe der Kanaren gesunken. 24 Personen konnten gerettet werden, mehr als dreißig gelten als vermisst. Eine Baby-Leiche wurde geborgen.
Nach dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe kommt es zu neuen Kämpfen in Sudan. Flüchtlinge sprechen von großflächiger Zerstörung, Tötungen und Vergewaltigungen in Darfur.
Ohne moralische Diffamierung der Flüchtlinge +++ Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen +++ Glücksmoment der Geschichte +++ Auswanderung empfohlen
In Hessen studieren derzeit mehr als 1600 Ukrainer, viele sind vor dem Krieg geflohen. Zwischen Bürgergeld und Bafög klafft eine Förderlücke, die Stipendien und Notfallfonds schließen – oder auch nicht.
Weil Fachkräfte fehlen, will die Ampel Asylbewerbern den „Spurwechsel“ erlauben. Der Schritt ist hochproblematisch.
Zu den Änderungen gegenüber dem Regierungsentwurf gehört offenbar, Asylbewerbern den sogenannten Spurwechsel zu ermöglichen – also ein Bleiberecht zum Zweck der Arbeit.
Der Wetteraukreis weist von Juli an den Kommunen auch Weltflüchtlinge direkt zu. Städte müssen sich etwas einfallen lassen. Rosbach etwa zieht eigene Notunterkünfte in Betracht, denkt zuerst aber an etwas anderes.
Öffentliche Trauerarbeit: Das Rote Kreuz in Sizilien hilft dabei, aus dem Mittelmeer geborgene Leichen von Migranten zu identifizieren. Das ist für die Hinterbliebenen von existentieller Bedeutung.
Auf dem gesunkenen Schiff waren vermutlich mehr als 300 pakistanische Flüchtlinge. Regierungschef Sharif kündigt ein hartes Vorgehen gegen Schlepper an.
Nicht mehr mein Europa? Wer meint, Migration nicht kontrollieren zu müssen oder auch nur zu dürfen, wird sich bald in einem Europa wiederfinden, das wirklich nicht mehr seins ist.
Westeuropäische Städte seien unsicher für Frauen, sagt die PiS. Im Wahlkampf wettert sie nun gegen die Brüsseler Migrationspolitik. Das zieht bei vielen Polen.
Ein Mann hat am Freitag unter den überlebenden Flüchtlingen im Hafen von Kalamata seinen jüngeren Bruder entdeckt. Bisher konnten nur rund hundert Personen von 700 Passagieren lebend geborgen werden.
Neun Ägyptern werde unter anderem Menschenschmuggel zur Last gelegt, heißt es aus dem griechischen Schifffahrtsministerium. Bei dem Schiffsuntergang waren wohl mehrere hundert Migranten ertrunken.
Nach dem schweren Bootsunglück vor Griechenland sind bisher 78 Tote und 104 Überlebende geborgen worden. Aber die Behörden gehen von einer wesentlich höheren Opferzahl aus.
Vor Griechenland ist ein Boot mit Migranten gekentert. Gerettete geben an, es könnten Hunderte an Bord gewesen sein. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich „zutiefst betrübt“ über die Zahl der Toten.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen verzeichnet den stärksten Anstieg jemals. Die Zahl der Vertriebenen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der zuständige Hochkommissar appelliert an die Konfliktparteien.
Der Spracherwerb stellt ein entscheidendes Element zur Integration dar. Doch die Zahl der Flüchtlinge übersteigt das Budget. Spenden sollen helfen.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen verzeichnet den stärksten Anstieg jemals. Die Zahl der Vertriebenen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der zuständige Hochkommissar appelliert an die Konfliktparteien.
In Deutschland stellt mittlerweile eine Mehrheit in der Bevölkerung das Asylrecht infrage. Und nicht nur die EU verschärft ihre Migrationspolitik. Was verschiebt sich da gerade – und welche Ideen gibt es?
Nicht einmal AfD-Politiker glauben, dass ihre Umfragewerte so hoch bleiben. Extreme Parteien profitieren von Zeiten großer Unzufriedenheit, aber nie dauerhaft.
Der Messerangriff eines abgelehnten Asylbewerbers aus Syrien am See von Annecy hat die Debatte über die Asylpolitik in Frankreich verschärft.
Die EU-Staaten haben sich nach zähem Ringen auf eine Reform der gemeinsamen Asylpolitik verständigt, mit der der Zuzug von Flüchtlingen begrenzt werden soll. Die Innenminister der 27 Mitgliedstaaten einigten sich am Donnerstag in Luxemburg auf neue Vorgaben.
Migranten ohne Bleibeperspektive sollen künftig unter haftähnlichen Bedingungen festgehalten werden, die Solidarität mit Ländern mit EU-Außengrenzen ist fortan verpflichtend: Der Asyl-Kompromiss wirkt harsch, sei aber nötig gewesen, sagen Faeser und Baerbock.
Der Kirchentag diskutiert über Flucht und Migration, während in Brüssel die EU-Staaten über Abschottung verhandelt wird. In Nürnberg hat man dazu eine klare Position.
Die EU-Innenminister haben am Donnerstag um eine gemeinsame Haltung zur Reform des EU-Asylrechts gerungen.
Ein ehemaliger Anführer der Neonazi-Szene in Saarlouis wird festgenommen. Der Generalbundesanwalt wirft ihm vor, vor mehr als 30 Jahren den mutmaßlichen Täter zu dem Brandanschlag bestärkt zu haben.