Herbstlicher Phrasennebel
Die Frage, ob Merkels Macht zerfällt, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – jedenfalls für die Gäste von Maybrit Illner. Wer will sich kurz vor der Wahl in Hessen schon zu weit aus dem Fenster hängen?
Die Frage, ob Merkels Macht zerfällt, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – jedenfalls für die Gäste von Maybrit Illner. Wer will sich kurz vor der Wahl in Hessen schon zu weit aus dem Fenster hängen?
Sogar die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion stellt alte Gewissheiten in CDU und CSU kurzfristig in Frage. Selbst Alexander Dobrindt schlüpft in eine ungewohnte Rolle.
In der CSU brodelt es, diese Woche entlud sich der Zorn über Horst Seehofer im Parteivorstand. Und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder trifft schon ganz eigene Vorkehrungen.
Wie konnte Ralph Brinkhaus den Favoriten Volker Kauder stürzen? Bei der Nachbetrachtung wird klar: Eine Revolte hatte der neue Mann an der Spitze der Unionsfraktion nie geplant.
Die Abwahl Volker Kauders als Chef der Unionsfraktion ist eine Revolte gegen die Kanzlerin. Wie lange kann sich Angela Merkel noch halten?
Es gab keine Strategie der Merkel-Kritiker, um Kauder zu stürzen. Eine ganze Reihe von Gründen führte zum Verdruss. Die SPD blickt sogar mit etwas Hoffnung auf den Wechsel zu Brinkhaus.
Angela Merkel hätte Volker Kauder zum Abtreten bewegen können. Sie tat es nicht. Nun folgen die Abgeordneten ihr nicht mehr. Warum hielt sie an Kauder fest?
Der Sturz des Unionsfraktions-Vorsitzenden und Merkel-Vertrauten Volker Kauder sorgt für gemischte Reaktionen innerhalb und außerhalb der Partei. FDP-Chef Lindner fordert Konsequenzen.
Das erste Mal seit 1973 sind mehrere Kandidaten zur Wahl des Unionsfraktionschefs angetreten. Ein Sieg wurde dem Kauder-Herausforderer zuvor nicht zugetraut. Jetzt ist alles anders gekommen.
Am Ende einer turbulenten Woche hängt die Koalition am Schicksal eines Beamten. Horst Seehofer hat sich weit vorgewagt. Findet er noch den Weg zurück? Eine Chronologie der Ereignisse
Entlassen, versetzen – aber wann und wohin? Der Rückhalt für Verfassungsschutzpräsident Maaßen schwindet. Während Andrea Nahles auf eine schnelle Klärung dringt, tritt Horst Seehofer Spekulationen über einen Koalitionsbruch entgegen.
Die CSU ist im Wahlkampf und muss die zur AfD abgewanderten Wähler zurückgewinnen. Und wenn Polarisierung hilft, hat Horst Seehofer seiner Partei vielleicht sogar einen Gefallen getan.
In fünf Wochen ist bayerische Landtagswahl. Die CSU-Landesgruppe will sich in einem Preußenschloss in Wahlkampfstimmung bringen. Ministerpräsident Söder vermutet derweil einen Plan hinter der Bürgerwehr der AfD.
Viele Flüchtlingshelfer sehen sich vom Staat in ihren Vorhaben behindert – dabei füllen sie nach eigener Ansicht eine Lücke, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle hat die Sprache von CSU-Politikern in der Asyldebatte gerügt – und dabei auch Horst Seehofer angegriffen. Der reagiert empört.
Stephan Bloch aus München hat die „Union der Mitte“ gegründet, weil er sich mit dem Kurs seiner CSU nicht mehr identifizieren kann. Im Interview erklärt er, warum er sich für seine Partei schämt – und wie er der CSU helfen will.
Der Verweis auf das verlorene konservative Erbe der CDU ist ein altes Klagelied. Und schon Angela Merkels Vorgänger mussten auf Erfolge von Parteien rechts der Union reagieren. Was kann die CDU von heute aus dem Umgang mit dem BHE, der NPD und den Republikanern lernen?
Vorigen Sonntag blickte die CSU in einen Abgrund. Sie sah nicht nur die Spaltung der Union, sondern auch ihre eigene. Eine Aufarbeitung.
Die Kanzlerin bezeichnet die erreichte Eingung als „sachgerechten Kompromiss“. Innenminister Seehofer will derweil noch diese Woche nach Österreich reisen, um die Details zu verhandeln.
Seehofers Rücktritt schwebt als Drohung über Deutschland. Und die CSU setzt Merkel in Berlin die Pistole auf die Brust. Doch warum sollte in Stunden gelingen, was in mehreren Wochen nicht möglich war?
Was sich im Asylstreit zwischen CDU und CSU abspielt, ist kein „Affentheater“. Es ist eine ziemlich klare, ziemlich rationale Sache. Man kann es aber auch eine Intrige nennen.
Horst Seehofer droht mit Rücktritt – und fordert ein letztes Gespräch mit Kanzlerin Merkel. Wirft er wirklich hin? Wenn ja, was bedeutet das für die Regierung und die Fraktionsgemeinschaft?
In der CSU überschlagen sich die Ereignisse. Horst Seehofer will zurücktreten, die Parteispitze ihn nicht gehen lassen. Protokoll einer dramatischen Nacht.
Der Asylstreit zwischen CDU und CSU treibt seinem Höhepunkt entgegen. Kommt es heute zu einem Friedensschluss zwischen den Schwesterparteien, oder endet die Woche mit einem Desaster?
CDU und CSU steuern auf ein furioses Finale zu. Wer dreht als Erster bei? Eine wahnwitzige Woche in Berlin, Bayern und Brüssel.
Der CSU-Landesgruppenchef sieht die EU-Asylbeschlüsse angesichts widersprüchlicher Äußerungen skeptisch. Einem Bericht zufolge scheitern Rückführungen derzeit vor allem an Deutschland.
Der Asylstreit in der Union ist nach dem EU-Gipfel längst nicht vom Tisch. CSU-Politiker wollen am Plan von Horst Seehofer festhalten. Auch die FDP beklagt sich.
Die CSU bekommt im Asylstreit laut einer Umfrage nur wenig Zustimmung. Besonders schlecht schneidet Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ab. Bei der Kanzlerin sind die Befragten gespalten.
Nach den Beschlüssen des EU-Gipfels am Freitag reagieren CDU und CSU unterschiedlich, während die CDU den Neuigkeiten in der europäischen Asylpolitik positiv gegenübersteht, zeigt sich die CSU verhalten. Dobrindt lehnt die Pläne aber nicht ab.
Deutschland hat mit Spanien und Griechenland bei der Rückführung von Flüchtlingen einen Durchbruch erzielt. Dafür gibt die Bundesregierung einige Versprechen. Nun naht der Showdown mit der CSU.
In ihrem Streit über die Asylpolitik gibt es von CDU und CSU mal Annäherungssignale, mal Zeichen der Härte. Die Bundestagsdebatte bietet beides. Ein verwirrendes Schauspiel, bei dem ein Hauptprotagonist fehlt.
Im Koalitionsausschuss sind die Unionsparteien in der Migrationsfrage nicht weitergekommen. Am heutigen Mittwoch diskutieren die Gremien der Fraktion weiter, um eine Einigung zu erreichen.
Seit Wochen ringt die Union um ihren Kurs in der Migrationspolitik. Während die Haltung der CSU eindeutig scheint, kommt man bei der CDU zu unterschiedlichen Ergebnissen – und bemerkenswerten Erkenntnissen.
Nach dem Spitzentreffen von SPD, CDU und CSU bleibt die Lage angespannt. Auf ein übliches gemeinsames Statement verzichtet die Runde.
Versöhnliche Töne – aber in der Sache weiter keine Fortschritte: Am Abend treffen sich die Spitzen der großen Koalition zur Krisensitzung im Kanzleramt. Vor allem die SPD wird langsam ungeduldig.
Mit deutlichen Worten mischt sich der Bundespräsident in den Asylstreit der Union ein. Innenminister Seehofer legt derweil weiter nach: Merkels Verhalten mache ihn „ratlos“.