Woran man sie erkennen kann
Moral schlägt Empirie: Ginge es nach Volkes Stimme, dann wäre das Land voll von Populisten. Aber wissen die Leute überhaupt, was der Begriff meint? Ein Gastbeitrag.
Moral schlägt Empirie: Ginge es nach Volkes Stimme, dann wäre das Land voll von Populisten. Aber wissen die Leute überhaupt, was der Begriff meint? Ein Gastbeitrag.
Verkehrsminister Dobrindt gibt Kanzlerin Merkel die Schuld am Erstarken der AfD und warnt vor schwarz-grünen Bündnissen: „Wenn Politik immer nur auf Konsens setzt, sucht der Wähler nach einer Alternative.“
Die Zeit der großen Mitgliederparteien ist vorbei. Besonders CDU und SPD müssen dies schmerzlichst erfahren. Nun muss es zu einer Modernisierung kommen.
Nach ihrem Parteitag kann die AfD laut einer neuen Umfrage weiter zulegen. Die SPD fällt auf ein Rekordtief. In Ostdeutschland sind die Zahlen noch drastischer.
Bei der ersten Republica wollten noch alle reich werden, aber nach zehn Jahren ist der Hass eines der wichtigsten Themen. Eventuell besteht ein Zusammenhang mit dem begrenzten ökonomischen Erfolg der Szene.
Uwe Becker setzt auf die Grünen statt auf die FDP. Der Frankfurter CDU-Vorsitzende muss hoffen, dass seine Partei den kleinen Koalitionspartner so mag wie er.
Am 24. Mai 2016 diskutiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit zwei renommierten Politikredakteuren wie die Flüchtlingswelle Deutschland verändert.
Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm wirft der AfD vor, einen „Kampf der Kulturen“ heraufzubeschwören. Die Partei setze auf „Abgrenzung, Abwertung, ja Ausgrenzung“ von Muslimen.
Kanzlerin Merkel will der AfD mit „guten Argumenten“, aber „ohne Schaum vorm Mund“ begegnen. Eine Strategie oder gar einen Kurswechsel habe sie im CDU-Präsidium am Montag entgegen anderslautenden Berichten nicht ausgegeben.
Gemäßigte Töne zum Islam sind aus dem Programm der AfD am Wochenende weggefallen. Doch es hätte noch viel schlimmer kommen können.
Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat die Einstellung von Ermittlungen gegen Frauke Petry aufgehoben. Nun wird wieder wegen Meineides und uneidlicher Falschaussage ermittelt.
Nach der Verabschiedung des Grundsatzprogramms wächst die Kritik in der AfD. Der Hamburger Fraktionsvorsitzende Kruse findet Passagen albern, töricht und peinlich. Selbst Thilo Sarrazin will die pauschale Ablehnung des Islam so nicht teilen.
Erstmals seit den Landtagswahlen knicken die Umfragewerte der AfD ein. Ebenso verliert die SPD weiter an Zustimmung in der Sonntagsfrage. Es gibt nur einen Gewinner.
Manche reagieren auf die AfD, indem sie sie zum Feind erklären und an die dreißiger Jahre erinnern. Dabei kann man der Partei gar keinen größeren Gefallen tun.
Die Kanzlerin hat die Präsidiumsmitglieder einem Bericht zufolge davor gewarnt, auf die AfD und ihre Wähler zu schimpfen. Stattdessen solle man sich wieder mehr um konservative Bürger bemühen.
Nach dem Parteitag hagelt es für die AfD heftige Kritik von allen Seiten. Der Tenor: Mit der Partei sei kein Staat zu machen. Vor allem eine Partei teilt kräftig aus.
Mit scharfer Kritik hat Bundesjustizminister Heiko Maas auf die Beschlüsse der AfD zum Islam. Im F.A.Z.-Gespräch wirft der SPD-Politiker der rechtspopulistischen Partei ein verfassungswidriges Rechtsverständnis vor.
Der Islam gehört nicht zu Deutschland, sagt die AfD. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Deutschen Muslime, zeigt sich im FAZ.NET-Gespräch schockiert. Die Ablehnung des Islam durch die AfD sei „purer Populismus und verheerende Demagogie“.
Nicht nur Vertreter der Muslime fühlen sich angesichts wachsender Zustimmung für die AfD an finstere Zeiten in Deutschland erinnert. Auch der Verband der Juden Europas zieht einen Vergleich zum Aufstieg der NSDAP und fordert die Kanzlerin zum Eingreifen auf.
Weniger Fremde, mehr Deutschtum: Mit ihrem Programm will die AfD Deutschland grundlegend verändern – das betrifft nicht nur die Ablehnung des Islam. Eine Auswahl von 20 Forderungen, nach deren Umsetzung das Land nicht wiederzuerkennen wäre.
Die AfD gehört seit ihrem Stuttgarter Programmparteitag zu den politischen Kräften, die einen Geist der Einschüchterung verbreiten. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, ist autoritär.
„Plump“, „wirr“, „irrsinnig“ – die etablierten Parteien reagieren entsetzt auf die auf dem Parteitag beschlossenen Forderungen der AfD. Eine Zusammenarbeit schließen sie konsequent aus.
Sehen so Liberale aus? Das soll konservativ sein? Der Stuttgarter Programmparteitag der AfD wirft Fragen zu ihrer politischen Ideologiefähigkeit auf.
Union und SPD attackieren AfD - Stegner: „Wirre Rechtsaußen-Partei“. Grün-Schwarz präsentiert Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg. Internetkonferenz re:publica geht in die zehnte Runde.
Die AfD diskutiert auf ihrem Parteitag darüber, wo sie steht und was sie will. Frei nach dem Motto: Bloß keine Mäßigung. Zentrale Themen bleiben dabei Einwanderung und der Islam.
Die AfD will den Staat, „der seine Bürger ausbeutet“, zurückdrängen. Sie ist gegen TTIP und für den Mindestlohn – und will das Kinderkriegen belohnen.
Viele haben ein Problem mit der EU, wollen weniger Integration: Die AfD ist mit ihrem Willen auszutreten trotzdem in der Minderheit. Wie geschichtsvergessen kann man sein?
„Simpel und dumm“, nennt ein Gewerkschaftsführer die Ideen der AfD. Neben der Flüchtlingskrise prägte aber auch die Rentendiskussion die Solidaritätskundgebungen.
Ein Redner spricht dem Islam die Religionsfreiheit ab, ein anderer fordert zum Dialog auf – und wird ausgebuht. Am Ende steht der Satz „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ im Programm. Für Unruhe auf dem Parteitag sorgt außerdem ein Leak von Teilnehmerdaten.
Die AfD wünscht sich eine Rente nach Schweizer Vorbild. Von der Alterssicherung der Eidgenossen kann die Partei tatsächlich etwas lernen.
Das Nationalkonservative überwiegt auf dem Bundesparteitag der Rechtspopulisten. In der Wählergunst legen sie laut einer neuen Umfrage weiter zu. Wie positioniert sich die AfD zum Thema Islam?
Wie sich die AfD den Fahrplan in ein anderes Deutschland vorstellt. Eindrücke vom Programmparteitag in Stuttgart.
Auf dem AfD-Parteitag wird um die Zukunft der Partei gerungen. Der nach rechts hin offene Saar-Landesverband wird kein Teil mehr davon sein. Einige proben schon den Schulterschluss mit dem Front National.
Die zwei AfD-Abgeordneten im Europäischen Parlament sind gezwungen die Fraktion zu wechseln. Während von Storch zu den Europa-Kritikern geht, gibt Petry-Lebensgefährte Pretzell jetzt bekannt, dass er sich dem Front National anschließt.
Parteichef Meuthen will trotz finsterer Jahre sein Land wieder lieben und setzt auf Patriotismus. Beim Programmparteitag will er die Risse kitten. Co-Vorsitzende Petry wirkt trotzdem isoliert.
Mit deutlicher Verspätung hat der Parteitag der AfD begonnen. Vize-Chef Gauland fordert die Mitglieder auf, nicht über jedes Komma zu streiten. Bis zum frühen Nachmittag beschäftigen sie sich aber vor allem mit sich selbst. Verfolgen Sie die Entwicklungen auf FAZ.NET live.