Wo das Konzept Brandmauer an seine Grenzen stößt
Der Bundestag stimmt bald ohne Fraktionszwang über ethische Fragen ab. Mehrheiten mit der AfD sollte man da nicht verteufeln, rät der Vorsitzende des Ethikrates.
Angesichts des russischen Angriffskriegs schüttelt die Bundesrepublik ihren falsch verstandenen Pazifismus ab. Zugleich gewinnt eine Partei an Gewicht, die wieder in Bismarckschen Kategorien von Großmachtpolitik denkt.
Der Bundestag stimmt bald ohne Fraktionszwang über ethische Fragen ab. Mehrheiten mit der AfD sollte man da nicht verteufeln, rät der Vorsitzende des Ethikrates.
In Roger Köppels „Weltwoche Daily“ kann sich Björn Höcke frei entfalten. Seine Geschichtsdeutung, Opfererzählung und Russland-Thesen findet Köppel zum Jauchzen. Hier wird politische Agitation als Analyse ausgegeben.
Der Chef des Rassemblement National distanzierte sich von der AfD. Alice Weidel tut das als Opportunismus ab. Doch dahinter steht eine Grundsatzdebatte in der Partei.
Die AfD verbreitet falsche Furcht vor Altersarmut. Und ihre Rezepte sprengen nicht nur finanzielle Grenzen. Von den vielen Milliarden würden vor allem bessergestellte Rentner profitieren.
Parteiverbote gelten als schärfstes Schwert gegen Extremismus. Doch ein Blick auf die Ursprünge der „militant democracy“ zeigt: Wehrhaftigkeit entsteht nicht nur durch Repression, sondern durch Bildung und Bürgermut.
In den Bierzelt-Reden am Aschermittwoch zeigt sich die Brisanz des politischen Augenblicks: Wer verfügt über die populistischste Rhetorik? Und wie geht die AfD mit dem Vorwurf um, sich den Staat zur Beute gemacht zu haben?
Die AfD will sich einig zeigen. Und ist es kaum vor lauter Konflikten. Ein entscheidender dreht sich um die Frage: regieren oder nicht?
Israel und Libanon verhandeln in Washington, der Sohn des letzten Schahs besucht Berlin, die AfD will die Brandmauer überwinden, und der VfB Stuttgart träumt von der Pokal-Titelverteidigung. Der F.A.Z. Frühdenker.
Zu Gast auf der Wahlparty des geschlagenen AfD-Landratskandidaten Felix Teichner, von dem der berühmte Schlagersänger Heino jetzt 250.000 Euro Schadensersatz fordert.
Wie wäre es mit ein bisschen konditionierter Gesprächsbereitschaft? Der Historiker Andreas Rödder beschwört die Illusion einer anderen AfD.
Die Deutschen wählen ihre Lieblingspartei, ärgern sich aber später, dass nicht ihre Lieblingskoalition regiert. Lässt sich das ändern? Unser Autor hat einen Vorschlag.
Für die AfD ist Orbáns Niederlage ein harter Schlag – manche sehen sie auch als Menetekel. Und dann wird auch noch interner Streit öffentlich.
Die AfD fordert schon länger den Abzug der Alliierten. Nun hat Parteichef Chrupalla klargemacht, wer aus seiner Sicht dabei den Anfang machen sollte.
Am Abend der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt sich im SWR, wie die FDP verschwindet und die SPD nicht begreift, warum sie verloren hat. Für die unausweichliche „große“ Koalition in Mainz wird es knifflig.
Am Abend der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt sich im SWR, wie die FDP verschwindet und die SPD nicht begreift, warum sie verloren hat. Für die unausweichliche „ große“ Koalition in Mainz dürfte es knifflig werden.
Die AfD hat das beste Ergebnis bei einer Landtagswahl im Westen erzielt – und muss doch wieder in die Opposition. Trotzdem profitiert sie. Eine Analyse in fünf Abschnitten
Mit dem Sieg der CDU in Rheinland-Pfalz endet eine Ära. 35 Jahre lang wurde das Land von der SPD geführt – nun bahnt sich ein Machtwechsel an.
Vor dem Europäischen Rat in Brüssel hält Merz eine Regierungserklärung. Er betont die Rolle der EU – und bekommt Lob für seine Selbstbehauptung gegenüber Amerika.
Auch da, wo sie keine Kandidaten aufstellt, gewinnt die AfD in Hessen hinzu. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Christian Stecker zur Frage, warum ihre Wähler so schwer zurückzugewinnen sind.
In den Neunzigern war es die PDS, heute die AfD: Der Osten nutzt seine Stimme als Schockmittel gegen den Westen, erklärt Jana Hensel. Doch wo bleibt die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen?
Europas populistische Rechte ist hin- und hergerissen in Sachen Irankrieg. Nur wenige heißen ihn ausdrücklich gut, aber Trump kritisieren wollen sie auch nicht.
Die Grünen haben die Wahl in Baden-Württemberg mit nur kleinem Vorsprung gewonnen und ziehen mit ebenso vielen Sitzen in den Landtag wie die CDU. 121211111uuu
Die Grünen haben die Wahl in Baden-Württemberg mit nur kleinem Vorsprung gewonnen und ziehen mit ebenso vielen Sitzen in den Landtag wie die CDU.
Die AfD hat in Baden-Württemberg ihr Ergebnis fast verdoppelt. Aber gemessen daran, wie sie sich selbst sieht, ist Platz drei auch eine Niederlage.
Die AfD in Baden-Württemberg sieht das Ergebnis als Wählerauftrag für eine schwarz-blaue Koalition. Spitzenkandidat Frohnmaier versucht, CDU und Grüne zu entzweien.
Hochrechnungen sehen die CDU am Wahlabend auf Platz zwei. Die AfD landet klar abgeschlagen auf dem dritten Platz.
Cem Özdemir und die Grünen sind die Sieger der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Der Bundesgerichtshof urteilt über eine Impfschaden-Klage. Und in Iran steht die Nachfolge Khameneis fest. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die Grünen kommen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir auf Platz eins in Baden-Württemberg. Die AfD kann ihr Ergebnis von 2021 fast verdoppeln.
Der Irankrieg spaltet die AfD. Weidel und Chrupalla äußern Kritik, der außenpolitische Sprecher lobt Trump. Eine Benzinpreis-Kampagne soll davon ablenken.
Was ist, wenn die AfD nicht gesichert rechtsextremistisch ist? Nach dem Kölner Gerichtsbeschluss bricht das Kartenhaus der Ausgrenzung zusammen.
AfD, Linke und das BSW sehen den Angriff auf Iran kritisch. Doch die Gründe dafür sind unterschiedlich.
Vetternwirtschaft gibt es überall. Aber die AfD treibt es besonders bunt. Weil sie den Filz als Machtinstrument nutzt – und die Wähler sie lassen.
Auch nach der Klatsche für den Verfassungsschutz besteht für die AfD zum Triumphieren kein Anlass. Sie hat es noch einmal schriftlich, dass es Grenzen gibt.
Der Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch behandeln. Die Parteispitze fordert, die Debatte über ein Parteiverbot zu beenden.
Die CSU hält sich zurück, wenn es um die Vetternwirtschaftsaffäre in der AfD geht. Denn vor 13 Jahren hat sie Ähnliches erlebt.
In Hamburg feiert eine Zeitung Geburtstag, in Dresden kommt eine neue heraus. Holger Friedrichs „Ostdeutsche Allgemeine“ kultiviert einen Gestus des Widerstands und verspricht Rache für die Gekränkten.