„Europa muss für seine Autos Batterien bauen“
Hinter dem Siegeszug des Lithium-Ionen-Akkus steckt ein japanischer Wissenschaftler. Akira Yoshino war schon mehrfach Kandidat für den Chemie-Nobelpreis. Er sieht noch einiges Entwicklungspotential.
Hinter dem Siegeszug des Lithium-Ionen-Akkus steckt ein japanischer Wissenschaftler. Akira Yoshino war schon mehrfach Kandidat für den Chemie-Nobelpreis. Er sieht noch einiges Entwicklungspotential.
Was ist 248 Meter lang, sieht wie ein Flugzeugträger aus, hat aber nur Helikopter an Bord? Es ist der japanische Zerstörer Izumo. Nun soll das Schiff so umgebaut werden, dass auch Flugzeuge starten können. Es wäre Japans erster Flugzeugträger seit dem Zweiten Weltkrieg.
Sieben wichtige Banken aus Großbritannien haben einen Stresstest der Bank of England bestanden. Doch der Wirtschaft würde im Falle eine ungeordneten Brexits eine heftige Rezession drohen.
Ein Bombenfund hat im hessischen Bensheim für eine großräumige Evakuierung gesorgt. Der 130 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde nun entschärft.
Großbritannien ist mit Abstand die führende Militärmacht Europas. Sollte nach dem Brexit der Graben zur EU größer werden, könnte das Land jeder Form strategischer Zusammenarbeit ablehnend gegenüberstehen. Ein Gastbeitrag.
Auftakt zu einem Epos, das die Comics verändern könnte: Émile Bravos erster Band seines neuen Spirou-Abenteuers „Die Hoffnung“, der umfangreichsten Geschichte, die diese Serie je gesehen hat. Ihr Thema: die Belgier im Zweiten Weltkrieg.
Die CSU verlor bei der Landtagswahl ausgerechnet Würzburg, wo sie sich doch von ihrer sanftesten Seite gezeigt hatte. Lernt die Partei aus ihren Fehlern?
Denn das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung: Der Künstler Christian Boltanski macht Zwangsarbeiter in Völklingen sicht- und hörbar. Seine Ausstellung ist ein Mahnmal.
Auf dem Pazifik-Wirtschaftsforum kommt es zu einer offenen Konfrontation der Systeme. Koordinierte Zusagen von Amerikas Partnern schieben China einen Riegel vor – doch auch Amerika hat eigene Motive.
Wie die Migration zu einer Bereicherung führt – mindestens unseres Wortschatzes.
Der Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen hat im Frankfurter Stadtviertel Ostend am Donnerstagabend eine Weltkriegsbombe gesprengt. Die Autobahnabfahrt auf die A661 blieb wegen Kontrollarbeiten weiterhin gesperrt.
Eine Bildungsreise der Jungen Union Hessen nach Berlin endet im Eklat. In einer Kneipe singen Mitglieder des Parteinachwuchses das umstrittene „Westerwaldlied“, das besonders bei der Wehrmacht populär war.
Wie es ausgeht, wenn die Franzosen sich ohne die Amerikaner zu verteidigen suchten, habe man in der Vergangenheit gesehen, stichelt Amerikas Präsident. Es ist nicht die einzige beißende Kritik an seinem Pariser Amtskollegen.
Jane Gardams wiederentdeckter Romanerstling „Weit weg von Verona“ schildert eine englische Jugend um 1940. Aber er fragt auch, was Jungsein überhaupt heißt. Die Geschichte der zwölfjährigen Jessica Vye ist furios.
Die Landschaft, der Tod, der Zweite Weltkrieg – das sind die bestimmenden Themen in diesem Gedicht. Wo ist neben ihnen noch Platz für die Kunst?
Zweiter Weltkrieg, deutsche Teilung, Wiedervereinigung: Nicht nur in „Deutschland 86“ spielt Ludwig Trepte sich durch die jüngere deutsche Geschichte. Dabei überragt er oft alle anderen – auch in seinen Nebenrollen. Ein Treffen.
„Jozef, Andzia, Jehuda, Jerzy“, diese Namen gehen dem Erzähler nicht aus dem Kopf. Diese Kurzgeschichte über die Schoa belegte den zweiten Platz beim Rolf-Joseph-Schülerwettbewerb über jüdisches Alltagsleben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand in Frankfurt das größte Lager für Displaced Persons, heimatlose Überlebende. Vor 70 Jahren wurde es geschlossen. Dahinter steckt eine lange Geschichte.
Von der Einheitswissenschaft träumte man im Westen und im Osten. Wie stark hat der Konflikt der Weltmächte die Forschung geprägt?
Ob die Wiederaufnahme des „Weimarer Dreiecks“ oder der Umgang mit Minderheiten– bei dem deutsch-polnischen Treffen gab es viele Themen. Kontroverse Angelegenheiten, wie etwa die Justizreform, kamen nur am Rande vor.
Schulleiter in Großbritannien beklagen einen akuten Finanzengpass. Den Lehreinrichtungen fehle es am nötigsten – und Schatzkanzler Philip Hammond verspricht Geld für „kleine Extras“.
Diese Zeitschrift veröffentlichte Dinge, die nach der Wende in Polen zu konkreter Politik wurden.
Die Frage von Entschädigungen für Japans koloniale Verbrechen steht bis heute zwischen Seoul und Tokio – jetzt erhält sie neue Nahrung durch ein Gerichtsurteil. Dabei müssten die Staaten vor allem in Hinblick auf Nordkorea kooperieren.
Bei Bauarbeiten im Frankfurter Europaviertel ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Noch in der Nacht soll sie entschärft werden. Ein Bereich von 700 Metern rund um den Fundort muss evakuiert werden. 16.000 Menschen sind betroffen.
„Kein erledigtes Thema“: Polens Präsident Duda pocht laut einem Bericht auf weitere Reparationszahlung von Deutschland. Die polnische Regierung argumentiert vor allem mit der nahezu völligen Zerstörung Warschaus.
Der japanische Premierminister Shinzo Abe ist am Donnerstag erstmals zu einem bilateralen Treffen nach Peking gereist. Grund für die Annäherung ist auch der Handelskrieg Amerikas mit China.
Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Nähe Autobahn 5 entdeckt. Die Entschärfung hat Folgen für den Verkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt.
Gauloises und Gitanes gehörten zum Lebensgefühl der Franzosen dazu. Aber Gefühle können sich ändern. Die Zeit uneingeschränkter Tabak-Glorifizierung ist endgültig vorbei.
Nach 1945 wurden Norwegerinnen, die ein Verhältnis zu einem deutschen Soldaten eingegangen waren, öffentlich gedemütigt. Die Behörden hätten dem Rechtsstaat zuwider gehandelt, sagt Ministerpräsidentin Solberg nun.
Ausgerechnet das Unternehmen des Wieners Georg Kapsch übernimmt im deutschen Mautsystem den Part des Kontrolleurs. Dort werden seine Landsleute zur Kasse gebeten.
Vorwürfe gegen „die Juden“ gab und gibt es immer wieder. Ein Beispiel aus dem Polen des Jahres 1968.
Das Konzentrationslager Chaidari galt bei den Griechen als „Vorzimmer zum Tod“. Bis zu 25.000 Menschen waren dort interniert. Die deutsche Besatzung dürfte ein wichtiges Thema beim Besuch des Bundespräsidenten sein.
Rücksichtslos rebellisch: Der Regisseur Yilmaz Güney war ein mutiger Gegner der türkischen Misere. Der Film „Die Legende vom hässlichen König“ erinnert an ihn.
Der immer tiefer sinkende Wasserstand des Rheins wird für Binnenschiffer zur Geduldsprobe. Spaziergänger freuen sich dagegen über auftauchende Kiesbänke. Zugleich kommen alte Sprengkörper zum Vorschein.
Russland heizt die Lage rund um die besetzte Krim auf – mit seiner Politik, mit der Armee und mit einer neuen Brücke. Unser Autor war in Mariupol unterwegs. Dort kann man den Krieg hören und sehen.
Das kommt zur richtigen Zeit: Ein Sammelband hebt zwanzig Schätze der Holocaustliteratur. Darin wird auch die alte Frage neu aufgeworfen, wie Schreiben nach und über Auschwitz möglich ist.