Unschuld vom Rande
Eine Politikerin der AfD hat für einen rechtsextremen Verein geworben. Der trifft sich in einem Rittergut in Thüringen. Ein Besuch bei Menschen, die glauben, dass Hitler den Frieden wollte.
Eine Politikerin der AfD hat für einen rechtsextremen Verein geworben. Der trifft sich in einem Rittergut in Thüringen. Ein Besuch bei Menschen, die glauben, dass Hitler den Frieden wollte.
Heinrich Böll wurde im Zweiten Weltkrieg an einem weitgehend vergessenen Kriegsschauplatz eingesetzt. Wie hat ihn das geprägt?
James Baldwin und John Okada gehörten derselben Generation und jeweils amerikanischen Minderheiten an: der schwarzen und der japanischen. Ihre Romane sagen dem Rassismus den Kampf an.
Lange konnte sich kaum ein Jude vorstellen, in der Bundeswehr Dienst zu tun. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, erklärt, warum die jüdische Gemeinschaft der Bundeswehr jetzt wieder eine eigene Militärseelsorge anbietet. Ein Gastbeitrag.
Zwischen Nürnberg und Fürth ist eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und erfolgreich gesprengt worden. Bisher gibt es keine Berichte über Schäden.
Ökonomen schauen zu viel auf materielle Interessen, wenn sie das Verhalten der Menschen analysieren. Entscheidend ist indes auch etwas anderes.
Auf der Flucht durch die polnischen Wälder: In „Totenvogel“ schildert Edward Dębicki in schlichten, klaren Worten seine Erinnerungen an das Schicksal der polnischen Roma im Zweiten Weltkrieg.
Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch gilt bis heute als einer der bedeutendsten deutschen Mediziner. Die Serie „Charité“ thematisiert nun sein Verhältnis zum NS-Regime. Weniger bekannt ist die Tragik seiner letzten Jahre.
Bei einer Gedenkfeier lässt EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani das „italienische Istrien“ und das „italienische Dalmatien“ hochleben. In Slowenien und Kroatien kommt das gar nicht gut an.
In der Debatte um den Diesel gibt es täglich neue Akzente. Doch was sagen die Bewohner in München oder Berlin zu den Fahrverboten? Ihnen hört niemand zu, wie bei Sandra Maischberger.
1979 hätte kaum jemand für möglich gehalten, dass der „Gottesstaat“ seinen 40. Jahrestag erleben würde. Jetzt ist es soweit.
Aufgelebt, und wie: Else Lasker-Schüler wäre an diesem Montag 150 Jahre alt geworden. Eine Leipziger Tagung fragte nach ihrem Verhältnis zu Palästina, der „Sternwarte ihrer Heimat“.
Auf verschlungenen Dienstwegen: Amerikanische Feldhandbücher klären über Sabotage und psychologische Kriegführung im Zweiten Weltkrieg auf.
Europäer, die in Amerika geboren wurden oder einen amerikanischen Elternteil haben, sind oft auch dort steuerpflichtig – und wissen es meistens nicht. Das wird jetzt zum Problem.
Werden die nach 1945 abtransportierten Kulturschätze aus Deutschland jemals restituiert? Russlands Kulturminister nennt das Ansinnen inzwischen eine Unverschämtheit – und preist sein Land als großherzig.
Frankfurts Oberbürgermeister möchte die sanierungsbedürftige Paulskirche stärker als Zentralort der Demokratie inszenieren. Die Gelegenheit, gleich die nähere Umgebung aufzuwerten, ist günstig.
Die islamische Revolution in Iran veränderte den ganzen Nahen Osten. Mit ihr begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Region.
Taucher der türkischen Marine haben nordöstlich von Istanbul das im zweiten Weltkrieg gesunkene U-Boot U-23 entdeckt. Das Unterwasserboot hatte eine kuriose Reise bis ins Schwarze Meer hinter sich – und zwar über Land.
Die Schrebergarten-Idylle ist nicht mehr das, was sie einmal war. Sie hat sich längst vom Privatvergnügen zur politischen Verpflichtung gemausert. Und in NRW hat hat es das „Kleingartenwesen“ sogar in die Verfassung geschafft.
Ein fotobegeisterter Lehrer hat Hanau vor dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert. Seine Werke bilden den Kern des Medienzentrums der Stadt.
Eine Dokumentation dekonstruiert Adolf Hitlers Talent als Militärstratege – an das freilich nur er selbst glaubte. Diese offene Tür rennt Arte immerhin mit Schmackes ein.
Wie soll die Welt zusammenarbeiten, um Frieden zu wahren und nachhaltige Fortschritte zu beschleunigen? Der Gründer des Weltwirtschaftsforums meint: Wir brauchen neue Regeln. Dafür muss der Westen eine Tugend wiederentdecken.
Die parteipolitische Polarisierung ist heute größer als zu jedem anderen Zeitpunkt der amerikanischen Geschichte. Das bedroht die Funktionsfähigkeit des politischen Systems, ist dieses doch auf die Fähigkeit und die Bereitschaft zum Kompromiss aufgebaut.
Viele Menschen wollen sich nicht mit ihrem Letzten Willen befassen, weil sie sich dann auch mit ihrer Sterblichkeit auseinandersetzen müssten. Aber: Verdrängen hilft niemandem.
Es sagt sich so leicht. Aber der Schmerz will nichts davon wissen, dass er angeblich vergeht. Eine Suche nach der Weisheit einer Redensart – beim Arzt, im Zeitlabor, in der Seele.
Wo man „Europäische Literatur und Lateinisches Mittelalter“ von Ernst Robert Curtius auch aufschlägt, stößt man auf Arbeitsspuren. Die scheinbare Formlosigkeit kennzeichnet ein durch und durch modernes Werk.
In Ost- und Nordsee liegen mehr als eine Million Tonnen Munition aus den Weltkriegen. Die gefährlichen Bruchstücke werden immer wieder an die Strände gespült. Das ist nicht nur für die Umwelt gefährlich.
Um das geplante Museum zum Warschauer Getto tobt in Polen und in Israel ein Streit. Dies auch, weil die Regierung für das Projekt einen prominenten israelischen Historiker gewonnen hat.
Jetzt gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, und immer weniger junge Menschen rücken in den Arbeitsmarkt nach. Was kann Deutschland tun, um den Wohlstand zu sichern – und die Sozialsysteme bezahlbar zu halten? Eine Analyse.
Das ZDF habe in der Serie „Unsere Mütter, unsere Väter“ ehemalige polnische Kämpfer gegen Nazi-Deutschland inkorrekt dargestellt, urteilte ein polnisches Gericht. Dies habe Auswirkungen auf die „Ehre und Würde“ der Kläger. Der Sender will sich wehren.
Die rüden Attacken Donald Trumps gegen die amerikanische Federal Reserve haben es in sich. Er verkennt, wie wichtig unabhängige Notenbanker sind.
Von Erinnerungen erwartet man gemeinhin (nostalgische) Rückblicke. Keine Regel ohne Ausnahme, wie Johano Strasser zeigt.
Eine Flusskreuzfahrt von Sankt Petersburg nach Moskau ist etwas für jene, die große Landschaften und goldene Kuppeln schätzen. Große Angst vor Touristenfallen sollte man auf der russischen Rennstrecke aber nicht haben.
Am 21. Dezember schließt Prosper-Haniel, die letzte deutsche Steinkohlezeche. Damit enden 200 Jahre Bergbaugeschichte, die die deutsche Wirtschaft und Entwicklung maßgeblich prägten.
Wer war der Politiker, wer der Mensch George H.W. Bush? Ein Gespräch mit einem alten Weggefährten, seinem ehemaligen Rechtsbeistand im Weißen Haus und Familienfreund Clayland Boyden Gray.
Mit dem Ende des Steinkohlebaus an Rhein und Ruhr endet auch eine jahrhundertelange Tradition. Dank der Kohle entwickelte sich das Ruhrgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Industrierevier der jungen Bundesrepublik Deutschland.