China lobt mit Hintergedanken
Russland reagiert auf die Kanzlerwahl in Berlin mit einer Salve von Boshaftigkeiten. Chinas Staatschef Xi Jinping hingegen überschüttet Friedrich Merz mit netten Worten – und offenbart eigene Ziele.
Russland reagiert auf die Kanzlerwahl in Berlin mit einer Salve von Boshaftigkeiten. Chinas Staatschef Xi Jinping hingegen überschüttet Friedrich Merz mit netten Worten – und offenbart eigene Ziele.
Bis vor Kurzem war Russland noch Chinas abhängiger Juniorpartner, jetzt droht Xi Jinping selbst die Eindämmung. Für Europa ist das eine schwierige Entwicklung, denn sie stärkt Putin.
In Moskau werden wieder mehr Staatsgäste zum achtzigsten Jahrestag des Sieges von 1945 erwartet – anderen voran Chinas Präsident Xi Jinping. Auch der Regierungschef eines EU-Lands soll kommen.
Xi Jinping hatte einst den Aufstieg zur Fußball-Weltmacht angeordnet. Seither reiht nicht nur die Nationalmannschaft Misserfolg an Misserfolg. Doch nicht jeder hat den Glauben an den Aufstieg verloren.
Xi Jinping präsentiert sich auf seiner ersten Auslandsreise des Jahres als Bewahrer des Freihandels – und versucht so, seinen Einfluss in Südostasien weiter auszubauen.
Die Stadt an Chinas Ostküste wurde einst von Xi Jinping regiert und ist heute das Zentrum für Autobatterien: Hier sitzt CATL, der wertvollste Hersteller der Welt. Doch nun herrscht Krise.
Xi Jinping reist nach Vietnam, Malaysia und Kambodscha – Schlüsselstaaten im Handelskrieg. Peking sieht eine Chance, fürchtet aber auch, abgedrängt zu werden.
Xi lässt den zweithöchsten General des Landes entfernen. Das könnte auf Instabilität hindeuten – oder auf Xis wachsende Macht.
Pedro Sánchez reist als erster europäischer Regierungschef nach Trumps Zollankündigung nach Peking. Das stößt in Washington auf Kritik.
China knickt vor Trumps Druck nicht ein. Im Gegenteil: Die Regierung beschwört die Härten unter Maos Herrschaft herauf.
Während derzeit alle Augen auf die USA gerichtet sind, verfolgt China konsequent seinen Plan, die Weltordnung im eigenen Sinne umzugestalten. Eine Sinologin erklärt, wie Europa China besser lesen könnte.
Der Zollstreit zwischen Amerika und China könnte eine lange Auseinandersetzung werden, in der Trump die Einheit des Westens schon verspielt hat. Immerhin ist die EU nicht so schwach wie andere.
Die Volksrepublik ändert die Strategie. Statt Verzögerung und Mäßigung folgt China jetzt dem Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Noch ist Xi Jinping Putins wichtigster Verbündeter, aber jetzt will Trump mit Russland zusammenarbeiten. Als Gegengewicht sucht China die Annäherung an Europa. Eine verkehrte Welt.
Chinas Staatspräsident trifft internationale Vorstandschefs – auch von deutschen Autokonzernen. Seine Avancen an die Wirtschaft überraschen.
Peking umwirbt die Chefs von BMW, Mercedes und weiterer Konzerne. In Richtung Trump teilt Präsident Xi aus: „Wenn man eine andere Lampe ausbläst, wird die eigene nicht heller.“
Die „America First“-Politik bestätigt Xi Jinping in seiner Strategie der Abkopplung vom Westen. Das ist mit Risiken für die innere Stabilität der Volksrepublik verbunden.
Draußen die Stürme, drinnen weiter wie bisher: Der chinesische Volkskongress folgt den Vorgaben Xis und lässt die Ausrichtung des Landes trotz Wirtschaftskrise und Trump unverändert.
Die Regierung in Peking hebt die Verteidigungsausgaben auf umgerechnet rund 230 Milliarden Euro an. Präsident Xi Jinping verspricht eine „Armee auf Weltklasseniveau“.
Trumps neueste Zölle schlagen mitten hinein in den Nationalen Volkskongress. Peking setzt auf Schulden und hofft inständig auf die Kauflaune der Chinesen.
Peking verbreitet gewohnte Kritik an den USA, geht aber den Präsidenten nicht persönlich an. Man will Trump nicht verärgern – er ist für China derzeit zu wertvoll.
China, Kanada, Mexiko und die EU: Schon in seiner ersten Amtszeit legte Trump sich mit dem Rest der Welt an, schimpfte, drohte, erhob Zölle. Viel erreicht hat er nicht.
China hatte sich dem syrischen Regime zuletzt stark angenähert. Sechs Tage lang machten die Assads letztes Jahr Urlaub in dem Land – dabei unterzeichnete der nun gestürzte Präsident ein wichtiges Projekt für Peking.
Die Säuberungen im chinesischen Militär weiten sich aus. Nun trifft es mit Dong Jun einen Mann aus der Kriegsmarine – und den dritten Verteidigungsminister in Folge.
Am Rande des G-20-Gipfels in Rio spricht Olaf Scholz mit Xi Jinping über den Ukraine-Krieg, den Nahen Osten sowie mutmaßlichen chinesischen Drohnenlieferungen an Russland. Auch die Zukunft der Wirtschaftsbeziehungen stand auf der Agenda.
Der Krieg in der Ukraine überschreitet eine traurige Wegmarke. Am Rande des G-20-Gipfels in Rio spricht der Bundeskanzler mit Chinas Staatspräsidenten. Und die deutsche Nationalelf bestreitet ihr letztes Länderspiel des Jahres. Der F.A.Z. Newsletter.
Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping hat den scheidenden US-Präsidenten Joe Biden am Wochenende in Peru abermals vor der Gefahr einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen gewarnt.
Bei allem Starker-Mann-Gehabe, das Trump kultiviert, hat er auch eine Schwachstelle: Er will keine Kriege führen. Das könnte China zugutekommen.
Chinas Staatschef Xi betont beim Treffen mit US-Präsident Biden, man wolle auch mit der zukünftigen Regierung in Washington zusammenarbeiten. Doch Donald Trumps geplante Handelspolitik birgt Streitpotential.
Chinas Staatschef Xi warnt den designierten US-Präsidenten Trump vor Streit. Sein Land rätselt, wer amerikanischer Wirtschaftsminister wird – und wappnet sich für einen Handelskrieg.
Der Regierung in Peking gefallen die nordkoreanischen Soldaten an Putins Seite nicht. Man fürchtet den Verlust von Einfluss. Trotzdem unternimmt Präsident Xi dagegen wenig.
China schickt sich an, die nächste globale Führungsmacht zu werden, und propagiert eigene Werte. Für viele Länder sei dies attraktiv, warnt der frühere deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen.
Donald Trump oder Kamala Harris? Aus Sicht der Führung in Peking ist es nicht wichtig, wer die anstehende Wahl in den USA gewinnt. Sie denkt in ganz anderen Dimensionen.
Politische und wirtschaftliche Macht bedingen sich gegenseitig, sagt der Politologe Herfried Münkler. Das macht China stark und Russland so gefährlich. Und die Europäer müssen aufpassen.
Maos Politik nach der Gründung der Volksrepublik löste Hungersnöte aus. Ein Bauer aus Anhui hatte nur Gras zu essen. Später rissen die Repressionen nicht ab, selbst ein Professor aus Peking und Mao-Anhänger wurde inhaftiert. Zeitzeugen berichten.