Großteil der Ortskräfte aus Afghanistan will nach Deutschland
Vor dem Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan suchen 80 Prozent der einheimischen Mitarbeiter in Deutschland Schutz. Über ihre Aufnahme müssen nun offizielle Stellen entscheiden.
Vor dem Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan suchen 80 Prozent der einheimischen Mitarbeiter in Deutschland Schutz. Über ihre Aufnahme müssen nun offizielle Stellen entscheiden.
Die Zahl der Verdachtsfälle von rechtsextremen Soldaten liege im vierstelligen Bereich, teilt der Bundeswehrverband mit. Dessen Chef hält den Anteil für überschaubar.
Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf eine Moschee nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) findet keinen Weg aus der Misere um den G36-Nachfolger. Stattdessen duckt sie sich weg. Fehlorganisation und Unfähigkeit beim Beschaffungswesen bleiben.
Die Armada aus 13 Booten näherte sich dem amerikanischen Verband bis auf 140 Meter. Es ist bereits die zweite Provokation dieser Art. Im Juni steht in Iran eine Präsidentschaftswahl an.
Die Armada aus 13 Booten näherte sich dem amerikanischen Verband bis auf 140 Meter. Es ist bereits die zweite Provokation in diesem Monat. Im Juni wird in Iran der Präsident gewählt.
Zwanzig Jahre lang wurde von Fortschritten geredet, wo keine waren. Deutsche Soldaten haben Großes geleistet, aber wenig erreicht.
Joana Cotar und Joachim Wundrak wollen als AfD-Spitzenduo in den Wahlkampf ziehen – und sich gegen das bekanntere Duo Weidel und Chrupalla durchsetzen. Beim Nominierungsparteitag in Frankfurt müssen die beiden noch zueinander finden.
Willi Steuls Liebe gilt Afghanistan. Präsident Ghani ist sein Freund, andere wurden umgebracht. Wenn unser Autor jetzt hört, Deutschland werde die Afghanen nicht allein lassen, fehlt ihm der Glaube. Ein Gastbeitrag.
Das US-Verteidigungsministerium verfolgt den Absturz mit Sorge. Die Weltraum-Rakete abzuschießen, werde derzeit nicht beabsichtigt.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Führung der Streitkräfte reformieren. Die SPD beklagt „Gerüchte und Halbinformationen.“
Strafverfolger haben auf Anordnung des Tübinger Amtsgerichts Handy und Computer von KSK-Kommandeur Kreitmayr beschlagnahmt. Neben einem Wehrdisziplinarverfahren droht dem Offizier nun auch eine zivile Verurteilung.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Das Gewaltniveau in Afghanistan ist unverändert hoch. Die Bundeswehr beginnt unterdessen mit dem Abzug. In einem vertraulichen Dokument zeichnet das Verteidigungsministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage.
Außenminister Maas signalisiert in Kabul, dass Berlin nach dem Bundeswehr-Abzug im Land aktiv bleiben will. Für das Engagement deutet er aber Bedingungen an.
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.
Mit dem Rückzug der Amerikaner aus Afghanistan stellt sich auch jenseits der Bundeswehr die Frage, wer noch im Land bleiben kann: Wie können deutsche und lokale Mitarbeiter künftig geschützt werden?
Der Vizekanzler stellt einen „schönen, unbeschwerteren Sommer“ in Aussicht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder drängt derweil auf die Aufhebung der Impfreihenfolge ab Mai. Auch Schüler ab 16 Jahren sollen gemäß Söders Forderung geimpft werden.
Wenn die Amerikaner gehen, können die Deutschen nicht bleiben. Deshalb drückt Berlin jetzt beim Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aufs Tempo. Vieles bleibt zurück am Hindukusch.
Das Ziel, Al Qaida zu zerschlagen, sei erreicht worden, sagt die Verteidigungsministerin zum Ende des Afghanistan-Einsatzes. Einige Vorstellungen für das Land seien jedoch von Anfang an unrealistisch gewesen.
Die Entscheidung der Amerikaner, Afghanistan bis September zu verlassen, setzt die Verbündeten unter Druck. Auch die verbliebenen deutschen Polizeiausbilder sollen nun zügig bis Ende des Monats abgezogen werden.
Die Bundeswehr ist auf einen früheren Abzug aus Afghanistan vorbereitet.
Die nächste Pandemie könnte von Terroristen herbeigeführt werden. Laut Bundeswehr-Sanitätsdienst werden darum 4000 zusätzliche Kräfte gebraucht. Für das Verteidigungsministerium war die Mitteilung ein Schock.
Eigentlich wollte die Bundeswehr alle deutschen Soldaten bis Mitte August aus Afghanistan abgezogen haben, doch nun könnte es schon Anfang Juli so weit sein.
Der Abzug vom Hindukusch könnte deutlich an Tempo zulegen. Für die Bundeswehr wäre das eine Herausforderung. Sie könnte gezwungen sein, Material zurückzulassen oder zu zerstören.
Wer als Afghane sein Leben für deutsche Truppen riskiert habe, dürfe nicht schutzlos zurückgelassen werden, sagt die Verteidigungsministerin. Die Ortskräfte sollen schneller nach Deutschland kommen können.
Außenminister Heiko Maas betont, dass die zivile Unterstützung des Landes weitergeht. Bundeswehrvertreter fordern eine ehrliche Aufarbeitung des Einsatzes. Weil die Frage nach dem „Wofür“ nicht beantwortet worden sei, bleibe ein bitterer Nachgeschmack.
Mehr als 150.000 deutsche Soldaten haben seit 2001 in Afghanistan gedient. Inzwischen bereitet sich auch die Bundeswehr auf den Abzug vor – ohne die Amerikaner wäre sie dort kaum einsatzfähig.
Die Verteidigungsministerin gesteht beim Schutz gegen Drohnen „eine akute Fähigkeitslücke“ der Bundeswehr ein. Denn: Diese hatte ihre Flugabwehr abgeschafft. Jetzt braucht sie wegen der Gefahr von Drohnenangriffen dringend Ersatz.
In die Kasernen rücken 325 Rekruten ein, die künftig vor allem im Inland Dienst tun sollen. Die Verteidigungsministerin bedauert, den Begriff „Heimat“ zu lange den Rechten überlasen zu haben.
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat den Dienst am Dienstag vorgestellt und gegen Kritik verteidigt.
Dass der Dienst später ganz anders aussieht, als er vorher dargestellt wurde, sei für viele ein Problem, sagt Eva Högl. Beim neuen Dienst für den Heimatschutz will die Wehrbeauftragte diesen Fehler nicht wieder sehen.
Thomas de Maizière über Glauben und Durchstecherei, das Grundgesetz und neue Regeln für den Ausnahmezustand, sowie über die Frage, wer Angela Merkel erfand.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Im Anschluss appellierte er an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen.
Im Zuge der Munitionsaffäre beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr hat die Staatsanwaltschaft Tübingen nun Ermittlungen gegen KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr aufgenommen.
Leistungsfähige zivile Einsatzkräfte könnten künftig die Aufgaben erfüllen, die bei der Corona-Amtshilfe gerade die Bundeswehr übernimmt, schlägt der Inspekteur der Streitkräftebasis vor. Er denkt etwa auch an Cyberattacken.