Spezialkräfte ohne Korpsgeist?
Verbrechen müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Spezialeinheiten werden aber stets einen besonderen Zusammenhalt pflegen. Das sollten sich die Deutschen klarmachen.
Verbrechen müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Spezialeinheiten werden aber stets einen besonderen Zusammenhalt pflegen. Das sollten sich die Deutschen klarmachen.
Die Linke beschließt auf ihrem Parteitag das Programm für die Bundestagswahl – und versucht, dabei ein Bild der Geschlossenheit abzugeben. Mit der ist es aber nicht allzu weit her.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Rettungskette für verwundete Soldaten verstärken. Deutschlands weiteres Engagement im Land knüpft sie an Bedingungen.
Die AfD steht für eine Entspannungspolitik mit Russland. Der Spitzenkandidat und Fraktionsvize der Partei, Tino Chrupalla, lebt das besonders vor. Er reist abermals nach Moskau. Diesmal spricht er auf einem Gipfel des Verteidigungsministeriums.
Afghanen, die der Bundeswehr ab 2013 bei ihrem Einsatz in Afghanistan geholfen haben, sollen laut Innenminister Horst Seehofer nach Deutschland einreisen können. Denn ihnen droht erhöhte Gefahr durch die Taliban.
Angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen müssten Deutschland und die Bundeswehr mehr Verantwortung übernehmen, glaubt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Auch militärisch.
Bundeswehrsoldaten stehen im Verdacht, sich bei einem Nato-Einsatz in Litauen der sexuellen Nötigung und Beleidigung schuldig gemacht zu haben. Auch Munition fehlt. Das Verteidigungsministerium prüft ihre fristlose Entlassung.
Das Verteidigungsministerium vermutet die ELN-Guerilla hinter dem Anschlag auf eine Militärbasis an der Grenze zu Venezuela. Der Angriff trifft Kolumbien in einem schwierigen Moment.
Brigadegeneral Ansgar Meyer hatte in seiner langen Karriere mit dem KSK lange nichts zu tun. Dennoch übernimmt er nun den Eliteverband. Oder gerade deshalb.
Warum hielt Franco A. die Identität als Flüchtling über 15 Monate aufrecht, wenn es ihm angeblich nur um die Aufdeckung von Missständen ging ? Im Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat er zwar viel gesagt – aber die zentralen Fragen bleiben offen.
Rechtsextreme und antisemitische Lieder sowie ein sexueller Übergriff: Eine exzessive Feier deutscher Panzergrenadiere belastet die deutschen Streitkräfte. Die FDP spricht von „Blödmännern“.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihr Urteil über den skandalgeplagten Eliteverband gesprochen: Sie will das KSK erhalten. Neuer Chef wird der letzte deutsche Kommandeur in Afghanistan.
Im Wahlprogramm der Grünen wird die Möglichkeit, Drohnen für die Bundeswehr anzuschaffen, nicht ausgeschlossen. Der Polizei aber sollen keine weiteren Befugnisse zugebilligt werden.
Auf den ersten Blick hat die NATO wenig mit Klimaschutz zu tun. Doch das Verteidigungsbündnis rückt das Thema auf dem Gipfeltreffen in Brüssel nach vorn auf seiner Agenda – aus eigenem militärischen Interesse.
CDU-Chef Armin Laschet fordert, Deutschland müsse in Afrika und rund um das Mittelmeer mehr tun. Auch sollten künftig– wie von den Nato-Partnern vereinbart – zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in das Militärbudget fließen.
In Paris ist die Ankündigung Macrons, die Operation „Barkhane“ in Mali zu beenden, positiv aufgenommen worden. Folgen für die Präsenz der Bundeswehr im Sahel-Gebiet erwartet man in Berlin nicht.
Die Bundeswehr habe den Auftrag des Parlaments in Afghanistan erfüllt, sagt die Verteidigungsministerin. Beim „Nation-Building“ hapere es noch. Kommandeuren versprach sie Anstrengungen für eine verlässliche Finanzierung.
Die Vergabekammer des Bundes hält die Auftragsvergabe für ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr an Heckler und Koch für gerechtfertigt. Der Nachprüfauftrag des unterlegenen Herstellers wurde damit zurückgewiesen.
Mit der Ankunft weiterer 2000 Afghanen wird im Juli gerechnet. Den Mitarbeitern der Bundeswehr und anderer deutscher Organisationen droht Gefahr, weil sie von den Taliban als Unterstützer eines militärischen Besatzungsregimes angesehen werden.
Frankreichs Präsident Macron will einen Großteil der französischen Soldaten aus Mali abziehen. Er kündigte einen detaillierten Zeitplan an. Die Form der Präsenz sei nicht mehr „dem Geschehen angemessen“.
Eva Högl sieht das Kommando Spezialkräfte für die Zukunft gut aufgestellt. Aber sie ist besorgt, dass die Bundeswehr in anderen Einheiten auf weitere rechtsextreme Verdachtsfälle stoßen könnte.
Das Verteidigungsministerium sieht die Spezialeinheit kurz vor dem Ende ihres Reformprozesses. Ein rechtsextremes Netzwerk sei nicht erkannt worden; wohl aber rund 50 Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Rechtsextremismus und Reichsbürgertum.
Mustafa Alizai hat in Afghanistan als Ortshelfer für die Bundeswehr gearbeitet. Jetzt lebt er mit seiner Familie in ständiger Furcht vor Racheakten der Taliban. Von Deutschland fühlt er sich im Stich gelassen.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Die Lage in Mali ist nicht gut, die Bundeswehr soll trotzdem bleiben. Wieder zeigt sich, dass Probleme in Entwicklungsländern nur schwer militärisch zu lösen sind.
Bei den Grünen flammt nach Habecks Äußerungen in der Ukraine ein uralter Konflikt wieder auf. In den neunziger Jahren fanden auch die Pazifisten die Greuel in Bosnien abscheulich, aber intervenieren wollten sie nicht.
Seit 2018 muss das amerikanische Verteidigungsministerium einen jährlichen Bericht über zivile Opfer vorlegen. Im Jahr 2020 seien es 23 getötete Zivilisten gewesen. Nichtregierungsorganisationen gehen von einer höheren Zahl aus.
Die Bundeswehr ist in Mali an einem UN-Stabilisierungseinsatz sowie an einer EU-Ausbildungsmission beteiligt. Laut Kanzlerin Merkel soll sich das nach dem Putsch im Krisenland nicht ändern – auch aufgrund der geplanten Wahlen.
Wenige Monate vor der Wahl legt sich die Verteidigungsministerin mit den Abgeordneten an. In der SPD heißt es gar, man sähe es „mit Unbehagen“, wenn sie nach der Wahl für die Truppe zuständig bliebe.
Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw steht unter Beobachtung. Die 2. Kompanie wurde aufgelöst, das droht noch immer dem gesamten Verband. Doch ein Besuch bei der Truppe und deren Berichte zeigen: Sie wird gebraucht.
Soldat Franco A., der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag geplant haben soll, inszeniert sich zum Prozessauftakt als treuer Staatsdiener. Seine Anwälte zerren die Asylpolitik der vergangenen Jahre vor Gericht.
Ein Soldat gibt sich als Flüchtling aus und soll Sprengstoff gehortet haben, um einen Anschlag zu verüben. Was ihm die Anklage vorwirft – und wieso es Zweifel daran gibt.
Der Streit ums Sturmgewehr ist zu einer juristischen Schlammschlacht geworden. Wer sind diese Büchsenmacher aus Thüringen, die den Traditionslieferanten Heckler & Koch herausgefordert haben? Ein Besuch.
Die Bundeswehr in Afghanistan rüstet sich für die letzte Phase des Abzuges vom Hindukusch.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer plant wenige Monate vor der Wahl die Neuausrichtung der Bundeswehr. Sie soll effektiver werden. Koalitionspartner und Opposition ärgern sich.
Allen Abzugsbeschlüssen zum Trotz: Deutschland und seine Partner müssen sich auch in Zukunft weiter um Afghanistan kümmern, sagt Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Wir fragen nach.