Neues Sturmgewehr mit taktischen Defiziten
Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr mit kleinem Kaliber. Das nährt Zweifel. Taugt es für die Landesverteidigung?
Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr mit kleinem Kaliber. Das nährt Zweifel. Taugt es für die Landesverteidigung?
Die Bundeswehr nimmt als erste Armee in Europa das Arrow-3-System in Betrieb. Es soll Raketen schon außerhalb der Erdatmosphäre abwehren – und auch Europa schützen.
Robert Müller überlebte eine Raketenexplosion in Afghanistan, aber seine seelische Verwundung heilt nicht. In Deutschland musste der Veteran hart dafür kämpfen, dass die Bundeswehr sein Trauma anerkennt.
Das Bundesverteidigungsministerium bestätigt: Aus einem unbewacht abgestellten Lastkraftwagen sind etwa 20.000 Schuss Munition gestohlen worden.
Geheimdienst: zwei Tanker schwer beschädigt +++ Selenskyj entlässt Stabschef nach Korruptionsskandal +++ Ukraine: Russische Drohnen und Raketen greifen Kiew an +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Auf dem Parteitag der Grünen werden kontroverse Debatten erwartet: Nicht alle Delegierten wollen eine kriegstüchtige Bundeswehr.
Der Bundeswehrverband wählt seinen stellvertretenden Vorsitzenden, Marcel Bohnert, überraschend ab. Sein Nachfolger will die Stellung der einfachen Soldaten stärken.
Die Bundeswehr bekommt Geld in großen Mengen, aber viele Dinge liegen trotzdem im Argen. Was kann, was soll Boris Pistorius daran ändern?
Ukraine und Gaza +++ 70 Jahre Bundeswehr +++ Umbruch im Westen +++ Kunst in Kontroversen +++ Laubbläser
Christian Freuding ist der oberste Soldat des deutschen Heeres. Im Gespräch sagt der Inspekteur: Deutschland kann durch Hingabe und Innovationen kriegstüchtig werden.
Alle Achtzehnjährigen sollen vom kommenden Jahr an von der Bundeswehr kontaktiert werden. Schon jetzt verweigern immer mehr den Dienst an der Waffe.
Gastbeitrag von Niall Ferguson und Moritz Schularick +++ Wehrpflicht-Debatte +++ Geld für Afghanen
Unicredit-Chef +++ Postbank verärgert Kunden +++ Geld für Afghanen +++ Bundeswehr
Eine Drohnenabwehr in alle Himmelsrichtungen, eine Luftverteidigung bis in den Weltraum – und das Kampfflugzeug der Zukunft. Europa rüstet an allen Ecken auf. Aber nicht überall geht es voran. Ein Überblick.
Um Deutschland verteidigen zu können, soll die Bundeswehr auf 270.000 aktive Soldaten anwachsen. Aber erst im Jahr 2035 soll sie dieses Ziel erreichen, wie die Pläne von Schwarz-Rot zeigen.
Italiens Präsident hält zum Volkstrauertag die zentrale Rede im Bundestag. Er mahnt, die Stärke des Rechts durchzusetzen – nicht das Recht des Stärkeren.
Gerade ist die Bundeswehr 70 Jahre alt geworden. Im Interview spricht Verteidigungsminister Boris Pistorius über die Streitkräfte der Zukunft, das Wachrütteln der zivilen Welt – und die Frage, ob Drohnen einen Krieg entscheiden können.
Kunst in Kontroversen +++ Krankenversicherung +++ 70 Jahre Bundeswehr +++ Spitzname für Johann Wadephul
„Bedarfswehrpflicht“, flächendeckende Musterung, Zielmarken zum Aufwuchs der Streitkräfte: Union und SPD haben sich auf einen neuen Wehrdienst verständigt – ein Punkt bleibt offen.
Die Musterung soll bereits 2026 zurückkehren. Das geht aus einem Schreiben an die Mitglieder der SPD-Fraktion vor. Der Bundesverteidigungsminister ist „sehr zufrieden“.
An Geld mangelt es nicht, dennoch kommen die deutschen Streitkräfte nicht zu Kräften. Es fehlt an Controlling und Konsequenzen.
Am 12. November 1955 wurden in Bonn die ersten 101 Soldaten der Bundeswehr ernannt. Die entscheidende Frage war: Können Offiziere, die Hitler gedient haben, zu Verteidigern der Demokratie werden?
Fachleute und Vertreter der jungen Generation kritisieren den geplanten Wehrdienst scharf. Die Pläne seien „ambitionslos“, sagen die einen. Junge Menschen würden zum „Spielball“ gemacht, sagen die anderen.
Auch in der kirchlichen Friedensethik zieht durch den Ukrainekrieg ein neuer Realismus ein. Trotzdem bleibt der Pazifismus bitter nötig.
Wieder einmal ist ein Regierungsflugzeug defekt. Außenminister Johann Wadephul muss nun mit einem Linienflug zum EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien reisen.
Am Donnerstagabend und Freitagmorgen musste wieder der Luftraum über Flughäfen in Belgien gesperrt werden. Die Regierung kündigte nun Maßnahmen an – Deutschland soll dabei helfen.
Generalinspekteur Carsten Breuer zeichnet auf einer Bundeswehrtagung in Berlin ein dramatisches Bild der Lage. Kanzler Merz fordert mehr Tempo von der Bundeswehrführung.
Die deutsche Marine bekommt mehr Durchblick mit dem ersten neuen Seefernaufklärer aus den USA. Er soll U-Boote orten und bekämpfen. Die Grünen sprechen von einem Ablenkungsmanöver.
Mehrfach wurden in Belgien in den vergangenen Tagen Drohnen gesichtet. Nun hat die belgische Regierung um Hilfe bei der Drohnenabwehr gebeten. Und auch im schwedischen Göteborg muss wegen Drohnen der Flugverkehr eingestellt werden.
Verteidigungsstaatssekretär Nils Hilmer spricht über den Umwandlungsstopp der Bundeswehrstandorte für zivile Zwecke. Er sagt, dass es dafür „im Großen und Ganzen“ viel Verständnis gebe.
Europa muss sich in die Lage versetzen, den russischen Aggressor durch eigene Stärke abzuschrecken. Zeit für eine Reform von Beschaffung und Produktion von Rüstungsgütern.
Die Mitglieder der mutmaßlichen Terrorgruppe um Prinz Reuß wirken skurril und hängen kruden Theorien an. Doch der Prozess gegen sie zeigt: Die Gruppe war gefährlich – und extrem gut vernetzt.
Ökonomen sagen, eine Wehrpflicht sei teurer als eine Armee von Berufssoldaten. Politiker wollen sie trotzdem – sie haben noch andere Aspekte als nur die Kostenfrage im Blick.
Die Bundeswehr soll wieder anwachsen und braucht dafür Liegenschaften. Das tut weh. Aber die Träume von einer „Friedensdividende“ sind leider ausgeträumt.
Die Entscheidung, die Umwandlung von Militärstandorten für zivile Zwecke zu stoppen, stellt Kommunen vor Probleme. In Gütersloh oder Bielefeld steht der Bau dringend benötigter Wohnungen infrage.
Seit der Einheit wurden Hunderte militärische Liegenschaften für die zivile Nutzung geöffnet – damit soll nun Schluss sein. Die Bundeswehr braucht Platz.