Als Wehrpflichtige eine Losnummer bekamen
Franz Josef Strauß führte das Losverfahren für Wehrpflichtige schon in den 1960er-Jahren ein. Nach fünf Jahren wurde es wieder abgeschafft.
Franz Josef Strauß führte das Losverfahren für Wehrpflichtige schon in den 1960er-Jahren ein. Nach fünf Jahren wurde es wieder abgeschafft.
Die Chefs der Streitkräfte in Deutschland und Dänemark, Carsten Breuer und Michael Hyldgaard, sprechen über die Gefahr durch Drohnen. Ist die NATO gut genug aufgestellt?
Geht es nach dem Kanzler, wird die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas. Geht es nach China, ist die Zeitenwende abgeblasen. Leider sitzt China am längeren Hebel.
Stadtbild +++ Bundeswehr +++ Brandmauer +++ Blaumachen +++ Bahn
Wehrpflicht-Debatte +++ Losverfahren +++ Elektromobilität
Das Saarland wehrt sich gegen den Vorstoß von fünf Ministerpräsidenten, einen Rüstungsdeal neu zu vergeben. Auch sonst ist die Atmosphäre vor der Konferenz der Länderchefs nicht besonders harmonisch.
Die AfD nutzt parlamentarische Anfragen, um sensible Informationen zu erhalten. Thüringens Innenminister sagt nun: im Auftrag Moskaus.
Es werde mehr freiwillige Soldaten geben als erwartet, sagt Patrick Sensburg – und dennoch sei eine Wehrpflicht nötig. Denn im Kriegsfall brauche es Reserven.
Der Grünen-Verteidigungspolitiker Niklas Wagener wirbt für ein Pflicht-Gesellschaftsjahr mit Auswahlmöglichkeiten. Es lasse junge Männer und Frauen reifen und dürfe ruhig einiges kosten.
Wehrpflicht +++ Wolffsohn zu Gaza-Abkommen +++ Gastbeitrag Andreas Rödder +++ Titelbild auf dem Kopf
Die Bundeswehr will Islands Hafenanlagen stärker nutzen. Auch eine Stationierung von Aufklärungsflugzeugen steht im Raum. Hintergrund ist die Bedrohung durch Russland.
Pflichtjahr statt Wehrpflicht. Das fordern mehrere Grünen-Politiker in einem Antrag für den Parteitag. Der Dienst soll in der Bundeswehr, im Katastrophenschutz oder im Sozialdienst abgeleistet werden können.
Die Koalition ist mit dem Anspruch angetreten, der Realität ins Auge zu blicken. Aber wo tut sie das? Die Beispiele Wehrpflicht, Rente und Klima zeigen: Sie weicht ihr aus.
Kurz vor seiner Regierungserklärung spricht Merz mit einer SPD-Politikerin. Er dürfte das Bild bewusst erzeugt haben – Siemtje Möller hat gerade die Pläne ihres Parteifreunds Pistorius zum Wehrdienst zerlegt.
Union und SPD konnten sich bislang nicht auf einen Wehrdienst einigen. Dennoch steht der Gesetzentwurf auf der Tagesordnung des Bundestages. Worum es bei dem Streit geht und was die Opposition von der Debatte hält.
Boris Pistorius fühlt sich durch den Wehrdienst-Kompromiss der Unterhändler düpiert – und stellt im Gegenzug die Vierergruppe bloß. Die Koalition hat sich in eine Sackgasse manövriert.
Auf dem Kurzvideoportal Tiktok zeigt sich die Ablehnung vieler junger Menschen gegen eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht. Manche reagieren mit Belustigung auf die Debatte, andere mit Wut.
Union und SPD sind uneins über ein mögliches Losverfahren beim künftigen Wehrdienst. Für Streit sorgt die Rolle von Verteidigungsminister Pistorius. Dieser verteidigt das Vorgehen der Sozialdemokraten.
Fachpolitiker von Union und SPD hatten sich auf eine Reform des Wehrdienstgesetzes geeinigt. Doch die SPD-Bundestagsfraktion will da erst einmal nicht mitmachen.
Wie bekommt die Bundeswehr die Soldaten, die sie braucht? Es geht nicht nur um die schiere Zahl – sondern auch um die Auswahl.
In Andernach entstand 1956 die erste Kaserne der Bundeswehr. Damals wie heute kam die Bedrohung aus Russland. Auch die Aufgabe blieb gleich: Verteidigung durch Abschreckung.
Die Bundeswehr sollte zumindest alle Männer und Frauen mustern und ihnen Angebote machen. Ein Losentscheid wäre ein Armutszeugnis.
Union und SPD verhandeln noch über Details für den neuen Wehrdienst. Offenbar soll auch ein Losverfahren eingeführt werden.
Was hilft heute gegen Angriffe von morgen? Das fragen sich NATO-Offiziere seit Langem. Wurde je rechtzeitig auf sie gehört? Armin Wagner sucht nach Antworten.
Leserreaktionen zu „Mehr Scharnhorst wagen“ +++ Comic über Oberbrechen
Es ist Unfug, bei der Drohnenabwehr ein Entweder-Oder zu konstruieren. Die Aufgabe liegt sowohl bei den Landespolizeien, als auch bei der Bundespolizei, als auch der Bundeswehr.
Russland und China besetzten wichtige strategische Höhen im All, sagt der Bundesverteidigungsminister. Um darauf antworten zu können, soll Deutschland die Abhängigkeit von den USA verringern.
Bislang dürfen Soldaten keine Drohnenpiloten verfolgen, selbst wenn sie nur wenige Meter vom Kasernenzaun entfernt sind. Woran die Abwehr bisher scheitert und was die Koalition ändern will – die wichtigsten Antworten.
Kanzler Merz will einen freiwilligen Wehrdienst, bezweifelt aber dessen Erfolg. Verteidigungsminister Pistorius erklärt die Bedenken der Union für unbegründet – und seine Partei stört die Debatte an sich.
Die Drohnen über dem Münchner Flughafen zeigen: Deutschland kann sich nicht gegen unbemannte Fluggeräte verteidigen. Das hat zwei Gründe.
Innerhalb der Regierung gibt es Kritik an Dobrindts Plänen, die Bundeswehr zur Drohnenabwehr einzusetzen.
Unionspolitiker glauben nicht, dass der freiwillige Wehrdienst ausreicht – und fordern einen klaren Weg zur Wehrpflicht. Die erste Lesung im Bundestag zum Gesetzentwurf wird nun verschoben.
Die Truppe erhält von den USA den Seefernaufklärer P-8A Poseidon. Er ist mit modernen Sensoren und Torpedos ausgestattet. Eine Soldatin, die ihn fliegen wird, zeigt sich begeistert.
Bundesrepublikanische Betulichkeit hilft nicht weiter, wenn es um die Drohnenabwehr geht. Soll sie effektiv gelingen, dann muss die Bundeswehr ran.
Zwei Generale, zwei Generationen: Vor 35 Jahren entstand unter Schmerzen die Armee der Einheit. Wie steht es mit ihr heute? Ein Gespräch.
Scharnhorsts Prinzip des schnellen, eigenverantwortlichen Entscheidens spiegelt sich nicht mehr im militärischen Alltag der Bundeswehr, erst recht nicht in den Führungsstäben. Zeit für eine radikale Reform.