Ausweg aus der Klima-Sackgasse
Die Treibhausgasemissionen müssen sinken. Aber sie steigen. Ein Durchbruch ist auf dem Klimagipfel in Paris nicht in Sicht. Dabei ist kluge Klimapolitik ganz einfach.
Die Treibhausgasemissionen müssen sinken. Aber sie steigen. Ein Durchbruch ist auf dem Klimagipfel in Paris nicht in Sicht. Dabei ist kluge Klimapolitik ganz einfach.
Die Preise für Lösungen der Flüchtlingskrise mögen in die Höhe schnellen. Aber sie sind bezahlbar, solange Einigkeit über die Werte besteht, auf deren Grundlage sie zustande kommen. Patentvorschläge und Kontrollversprechen helfen wenig.
Mit bis zu 400 Kilometern pro Stunde war „Patricia“ als schwerster Hurrikan seit Beginn der Messungen angekündigt. Doch vom „Monstersturm“ blieb nicht viel übrig.
Warum waren die Klima-Gipfel bisher fast alle Pleiten? In Paris muss das anders werden. Eine Rekapitulation des Versagens.
Nach kontroversen Verhandlungen einigen sich Unterhändler auf einen Rahmenentwurf für den UN-Klimagipfel in Paris. Besonders die ärmsten Länder wurden benachteiligt, so Kritiker.
Klassische Drogen, synthetisches Rauschgift und psychoaktive Substanzen: immer neue Betäubungsmittel kommen auf den Markt. Ein Gespräch mit Wolfgang Götz, seit 20 Jahren Leiter der europäischen Drogen-Beobachtungsstelle.
Schwere Vorwürfe gegen die tschechische Regierung erheben die Vereinten Nationen. Die Inhaftierung von Flüchtlingen erfolge willkürlich und systematisch. Ungarn will unterdessen bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber im großen Stil helfen.
Der Iran habe mit dem Test gegen eine Resolution der Vereinten Nationen verstoßen, kritisieren die Vereinigten Staaten und westliche Verbündete. Sie fordern eine Untersuchungskommission des Sicherheitsrates.
Bisher haben die Gipfeltreffen der EU wenig zur Lösung der Flüchtlingskrise beigetragen. Nun will Kommissionspräsident Juncker mit einem Sondertreffen Soforthilfen für Staaten an der Balkan-Route auf den Weg bringen.
Er bastelte eine Uhr - und wurde in der Schule als Bombenbauer verdächtigt. Nun hat der 14 Jahre alte Ahmed Mohamed ein Stipendium bekommen und zieht samt Familie nach Qatar.
Die Staaten der europäischen Union liegen auf Kurs: Bis 2020 könnten die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent seit 1990 reduziert werden. Das sagt eine Studie der Europäischen Umweltagentur.
Dass die Taliban Kundus einfach überrennen konnten, hat das Vertrauen in die afghanische Regierung schwer beschädigt. Nicht nur der Gouverneur ist kriegsmüde und würde am liebsten nach Deutschland auswandern. Besuch in einer erschütterten Stadt.
Er ist Fachmann für Gefahrgüter und Geistlicher der orthodoxen Kirche - ein Wanderer zwischen zwei Welten. Da ist auch öfters mal ein schneller Kleiderwechsel fällig.
Die Situation in Israel spitzt sich zu: Wieder hat es Messerattacken von Palästinensern gegeben, wieder gibt es viele Tote und Verletzte.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich auf seine Iran-Reise gefreut – obwohl er keine Hoffnung haben konnte, die Konflikte der Region zu lösen.
Die Bundeskanzlerin über den Flüchtlingsstrom nach Deutschland, das Asylgesetz, Horst Seehofer, die Ängste in der Bevölkerung, Syrien und ihre Reise in die Türkei.
Verteidigungsministerin von der Leyen will mehr Soldaten nach Mali schicken – zu einer der gefährlichsten UN-Missionen. Die Bundeswehr soll dort auch mit Waffengewalt vorgehen dürfen.
Nach Ungarns Grenzschließung haben Kroatien und Slowenien einen Busverkehr eingerichtet, um die Flüchtlinge an die österreichische Grenze zu transportieren. Allerdings nur so lange, wie Deutschland seine Grenzen offen hält.
Teils zahlt der „Islamische Staat“ UN-Schätzungen zufolge fünfstellige Summen, um wertvolle Unterstützer anzuwerben. Die höchsten Preise erzielen aber nicht die Kämpfer.
Nach amerikanischen Regierungsangaben gehörte die über der Türkei abgeschossenen Drohne der russischen Armee. Moskau streitet das ab.
Chelsea Clinton ist zur Prominenz verurteilt – und macht das Beste daraus. Amerika liebt die Politikertochter, die in der Familienstiftung als makellose Frau an Bills Seite glänzt. Wird sie als Nächstes Hillarys First Lady?
Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Russland wird neu eingestuft. Der Bundesrat stimmt über die Flüchtlingspolitik ab. Und die Armutskonferenz veröffentlicht einen Bericht zum zehnten Geburtstag von Hartz IV.
In Griechenland betreten die meisten Flüchtlinge aus Syrien oder Afghanistan erstmals den Boden der Europäischen Union. Vorbereitet ist das ohnehin gebeutelte Land darauf jedoch nicht.
Die Buchmesse eröffnet in Frankfurt am Main, die Bundesregierung legt ihre Herbstprognose vor und Ikea Deutschland lädt zur Jahrespressekonferenz.
Hunderttausende Eritreer fliehen vor lebenslangem Militärdienst, Terror und Verfolgung. Die Lage in ihrer abgeschotteten Heimat wird immer bedrohlicher. Als Flüchtlinge kommen sie nach Europa, viele bleiben in Deutschland.
Mehr Politik wagen? Der Weltklimarat soll jetzt endgültig in die Weltrettungsrolle hineinwachsen. Lösungen sind das Ziel. Auch vor politisch unpopulären Vorschlägen schreckt man dabei nicht zurück.
Die Vereinten Nationen raten dazu, dass viel mehr Entwicklungsländer ihre Kleinbauern fördern. Das bringe mehr als Sozialhilfe.
Billigmode überschwemmt nicht nur den Westen, sondern dringt auch immer weiter in andere Ecken der Welt vor. Traditionelle Handwerkstechniken sterben so aus. Einige Labels wollen das ändern.
Das Verfahren für den Gipfel in Paris sieht vor, dass jedes Land eigenständig seinen geplanten Beitrag zum Klimaschutz unterbreitet. Vielversprechender Lösungsansatz oder eine Einladung zum Trittbrettfahren?
Die EU fordert Russland auf, die Bombardierung gemäßigter Rebellengruppen in Syrien zu beenden. Die militärische Hilfe Putins für das Assad-Regime zeigt unterdessen immer größere Wirkung.
Volker Perthes fordert die Vereinigten Staaten, Europa und andere internationale Mächte zwar auf, ihre regionalen Partner im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ zu unterstützen. Den eigentlichen Kampf müssten aber diese Partner führen.
Trotz großer Bedenken, hat das iranische Parlament das Atomabkommen im Grundsatz gebilligt. 139 stimmten für eine Annahme und 100 dagegen. Iran verkündete unterdessen, eine neue Mittelstreckenrakete getestet zu haben.
Um die Not zu lindern, will die Weltbank nun mithilfe von „Flüchtlings“-Anleihen Geld einsammeln. Die Mittel sollen auch für einen künftigen Wiederaufbau Syriens verwendet werden. Die Bank schätzt die Schäden dort auf rund 170 Milliarden US-Dollar.
Am Sonntag lässt sich Weißrusslands Präsident Lukaschenka neuerlich im Amt bestätigen. Seinen wichtigsten Gegner Mikalaj Statkewitsch hat er kürzlich aus der Haft entlassen. Zur Wahl antreten darf der aber trotzdem nicht.
In Libyen haben sich die Konfliktparteien auf einen wegweisenden Kompromiss verständigt: eine Regierung der nationalen Einheit. Die Vereinten Nationen sprechen von einer „historischen Chance“.
Sowohl in der Ukrainekrise als auch in der Flüchtlingsfrage hat Bundeskanzlerin Merkel Führungsstärke in Europa gezeigt. Für einige ist sie deshalb die Favoritin auf die Verleihung des Friedensnobelpreises.