Darf die Nato den Bündnisfall ausrufen?
Nach den Anschlägen in Paris sieht sich Frankreich im Krieg gegen die Terrormiliz IS. Kann das Land als Mitglied der Nato in diesem Verteidigungsfall den militärischen Beistand der Verbündeten fordern?
Nach den Anschlägen in Paris sieht sich Frankreich im Krieg gegen die Terrormiliz IS. Kann das Land als Mitglied der Nato in diesem Verteidigungsfall den militärischen Beistand der Verbündeten fordern?
Frankreichs Politik reagiert mit Drohungen und Symbolik auf den Terror. Präsident Hollande spricht vom Krieg, was er nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ im Januar noch vermieden hatte. Aber kann er diesen asymmetrischen Krieg auch führen?
Der G-20-Gipfel in der Türkei wird überschattet von den Terroranschlägen in Paris. Doch warum treffen sich die 20 Staats- und Regierungschefs eigentlich? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zum G-20-Gipfel.
Frankreichs Außenminister gibt denen recht, die aus dem Klimagipfel in zwei Wochen einen Weltfriedensgipfel machen wollen. Die ersten Absagen sind trotzdem schon angekündigt.
Kurz vor dem Weltklimagipfel warnen die Energiefachleute: Die bisherigen freiwilligen Klimaschutzbeiträge reichen nicht, um den Anstieg der Temperaturen bis 2100 auf 2 Prozent zu begrenzen.
Die Flüchtlingskrise ist Hauptthema des G-20-Gipfels an diesem Sonntag in Antalya. Angela Merkel wird auf einen türkischen Präsidenten treffen, dem es nicht an Selbstbewusstsein mangelt. Doch es gibt auch gemeinsame Interessen.
Eine Software aus Berlin hilft den Vereinten Nationen, den Hunger zu lindern. Nutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben seit Juni fast zwei Millionen Mahlzeiten finanziert. Jetzt soll die ganze Welt sammeln.
Die Preise in China steigen langsamer als erwartet. Das Land will zudem den Yuan bis 2020 als internationale Währung etablieren. Der Nikkei gibt einen Teil seiner Vortagesgewinne ab.
Der Klimagipfel in Paris steht vor einer Chance, die oft vergessen wird: Indigene Völker können und wollen Verantwortung für die Urwälder übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Im Sommer bekamen syrische Flüchtlinge auf ihren Lebensmittelkarten plötzlich weniger Geld. Das war ein Auslöser für den großen Treck nach Europa. Wie konnte es so weit kommen?
In einer weltweiten Umfrage glaubt in 39 von 40 Staaten die Mehrheit der Bürger, dass sie noch persönlich von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden.
Der Medienberater von Israels Regierungschef Netanjahu hat gleich eine ganze Reihe von Spitzenpolitikern beleidigt. Es ist nicht das erste Mal, dass Netanjahus Leute durch steile Äußerungen auffallen.
Strenge Ziele würden die Industrie zu noch schnelleren Innovationen in der Antriebs- und Leichtbautechnik antreiben, glauben Brüssel Klimaschützer. Betrug ist aber auch möglich: Nach dem Diesel kommt nun der Benziner.
Das UN-Klimasekretariat hält die nationalen Klimaziele für einen großen Schritt nach vorne. Wissenschaftler sind viel skeptischer - sie warnen davor, dass sich das Drama einfach fortsetzen könnte.
Im syrischen Bürgerkrieg terrorisiert das Regime sein Volk nicht nur mit Fassbomben. Es werden auch gezielt Menschen entführt. Das Regime verdient daran, berichtet Amnesty International.
Nordkorea lässt eigene Bürger in einem Dutzend Ländern für Devisen arbeiten. Schuldig machen sich laut einem Bericht des UN-Sonderberichterstatters auch deren Regierungen.
Herausforderung bestanden: Italien feiert sich nach dem Abschluss der Expo selbst. Zur Weltausstellung kamen in sechs Monaten insgesamt 21,5 Millionen Besucher.
Nach UN-Angaben sind im Oktober 218.394 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen - fast so viele wie im ganzen vergangenen Jahr. In Deutschland streiten SPD und Union weiter über Transitzonen.
Angela Merkels Flüchtlingspolitik bedeutet den Verzicht auf die wichtigsten Gestaltungsmittel der Politik. Mit ihrem Vorgehen nimmt die Bundeskanzlerin das Ende des Westens vorweg.
Australiens früherer Premierminister Abbott empfiehlt Europa seine Flüchtlingspolitik als Vorbild. Asylbewerber werden erst gar nicht ins Land gelassen. Doch auch das kostet hohe Summen.
Am Bahnhof von Kabul brechen Tausende nach Deutschland auf, sie sehen keine Zukunft in ihrem Land. Terror und Perspektivlosigkeit treibt die Afghanen zur Flucht - doch viele schaffen es nur bis Iran.
Die Pläne der großen Nationen zum Klimaschutz reichen nicht aus, um den Anstieg der Temperatur auf mehr als zwei Grad zu verhindern. Manche Inselstaaten haben schon Angst vor den Konsequenzen.
Es herrschte Einigkeit auf dem Syrien-Gipfel in Wien. Bis auf einen Punkt. Über die Zukunft des syrischen Machthabers Baschar al Assad bleiben die Außenminister Russlands und Amerikas uneinig.
Die Gespräche in Wien zur Beendigung des Krieges in Syrien haben begonnen. Für Bundesaußenminister Steinmeier könnte es „ein ganz wichtiger Tag für Syrien“ werden.
Noch mehr Monumentalbauten und hin und wieder gar eine Luxuslimousine – auf den ersten Blick hat sich Pjöngjang gewandelt, wären da nicht die ständigen Stromausfälle. Auf dem Land aber leben die Menschen weiterhin in bitterer Armut. Ein Besuch in Nordkorea.
Showdown in Wien: Am Freitag treffen die Vertreter Irans und Russlands auf dem Syrien-Gipfel zum ersten Mal auf die Gegner Assads. Eine Annäherung zwischen den Konfliktparteien soll erreicht werden. Ob das gelingt?
Angesichts der andauernden Gewalt in Syrien tagen heute Außenminister und Vertreter der UN-Vetomächte sowie etlicher regionaler und internationaler Akteure in Wien.
Hunderttausende Flüchtlinge leben in Jordanien. Ihre Hilfe wird stetig gekürzt. Die meisten haben deshalb nur ein Ziel: Almaniya. Manche bleiben, um das syrische Elend zu dokumentieren - und könnten damit auch den deutschen Behörden weiterhelfen.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit neuem Skandalpopanz, schippernden Klimagipfel-Emissären und kognitiven Defiziten durch Treibhausgase.
China hat die Kanzlerin freundlich empfangen, der Produktpiraterie abgeschworen, allerlei Abkommen geschlossen – und Interesse an der Lösung der Syrien-Krise bekundet.
Die Vereinten Nationen werfen Nordkorea staatlich organisierten Menschenhandel vor: Um an Devisen zu kommen, habe Nordkorea 50.000 seiner Bürger zur Zwangsarbeit ins Ausland geschickt.
Die neue australische Regierung will sich mit einem möglichen Einstieg in die Atomenergie befassen. Vor dem Klimagipfel stellt sie sich zudem hinter ihre Kohleindustrie: Weil australische Kohle sauberer als anderswo sei, habe man die moralische Verpflichtung zum Export.
Die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes ins nördliche Mali kommt der Bundesregierung zupass. Man zeigt Flagge nicht zuletzt gegenüber dem Bündnispartner Frankreich.
Der Bundeswehreinsatz im nördlichen Mali könnte größer und gefährlicher werden, als die Bundesregierung bisher verlautet hat. Interne Berichte gehen von einer kriegerischen Bedrohungslage aus, wie die deutschen Soldaten sie in Afghanistan erleben mussten.
Wer das Krebsrisiko durch Fleisch nicht ernst nimmt, übersieht leicht, worum es darüber hinaus geht: um die Eindämmung eines besinnungslosen Konsumrausches.
Bei dem Beben in Afghanistan und Pakistan sind mehr als 300 Menschen getötet worden. Tausende Menschen übernachten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Freien. Doch Pakistan lehnt internationale Hilfe ab.