Keine Wahl, kleine Freiheit
Am Sonntag lässt sich Weißrusslands Präsident Lukaschenka neuerlich im Amt bestätigen. Seinen wichtigsten Gegner Mikalaj Statkewitsch hat er kürzlich aus der Haft entlassen. Zur Wahl antreten darf der aber trotzdem nicht.
Am Sonntag lässt sich Weißrusslands Präsident Lukaschenka neuerlich im Amt bestätigen. Seinen wichtigsten Gegner Mikalaj Statkewitsch hat er kürzlich aus der Haft entlassen. Zur Wahl antreten darf der aber trotzdem nicht.
In Libyen haben sich die Konfliktparteien auf einen wegweisenden Kompromiss verständigt: eine Regierung der nationalen Einheit. Die Vereinten Nationen sprechen von einer „historischen Chance“.
Sowohl in der Ukrainekrise als auch in der Flüchtlingsfrage hat Bundeskanzlerin Merkel Führungsstärke in Europa gezeigt. Für einige ist sie deshalb die Favoritin auf die Verleihung des Friedensnobelpreises.
Viele Siebenbürger Sachsen sind ausgewandert. Ihre Kirchenburgen aber bleiben zurück. Einige Wehrkirchen erstrahlen dank Hilfe aus Brüssel nun neu.
Mit großem Gefolge ist Kanzlerin Merkel in Indien eingetroffen. Auf dem Programm stehen Afghanistan und der UN-Sicherheitsrat, vor allem aber Wirtschaftskontakte. Das kommt den Indern sehr entgegen.
Auf der 70. Vollversammlung der Vereinten Nationen stockten viele Länder ihre Kontingente für UN-Friedenseinsätze auf. Deutschland machte keine konkreten Zusagen und vergab damit eine Chance für mehr politische Einflussnahme. Ein Gastbeitrag.
Vorschläge zur Lösung der Flüchtlingskrise gibt es viele. Nur keine, mit der sich die Zahl der Flüchtlinge senken ließe. Was ist von Erdogans Besuch in Brüssel an diesem Montag zu erwarten?
Seit Russland mit eigenem Militär in Syrien eingreift, gibt sich Assad siegesgewiss. Bei einem Scheitern drohe die Zerstörung der gesamten Region, sagte der Diktator.
Das Paradies ist immer anderswo. Ein Besuch bei dem Darmstädter Künstler Lukas Einsele, der stets nach einer Form sucht, um das Grauen zu fassen.
Zwei Palästinenser haben mitten in Jerusalems Altstadt zwei Israelis getötet und mehrere verletzt. Die Polizei schränkte daraufhin die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bewohner ein.
Präsident Obama bekundet den Opfern des mutmaßlichen Luftangriffs der Amerikaner auf ein Krankenhaus in Kundus sein Beileid. Die Vereinten Nationen nennen den Vorfall „möglicherweise kriminell“.
Der Kritik westlicher Staaten zum Trotz: Russlands Militär fliegt weitere Luftangriffe in Syrien. Beobachter zählen mindestens 39 getötete Zivilisten.
Neunzehn Menschen sterben in einem Krankenhaus in Kundus. Versehentlich getroffen von amerikanischen Bomben im Kampf gegen die Taliban. Der amerikanische Verteidigungsminister spricht von einem „tragischen Vorfall“
Zum ersten Mal seit Beginn der russischen Angriffe hat sich das Regime von Machthaber Assad geäußert. Der syrische Außenminister lobte die Luftschläge. Sie seien so erfolgreich, weil sie mit der syrischen Regierung abgestimmt wären.
Gestern war Stichtag, jetzt wird gerechnet. Reicht es für einen neuen Weltklimavertrag? 146 Staaten haben ihre Ziele für den Pariser Gipfel schriftlich hinterlegt, nur die Ölscheichs bleiben hart.
Ein mutmaßlicher Amokläufer hat an einem College in Amerika mindestens zehn Menschen getötet.
Moskau entfacht in Syrien einen globalen Stellvertreterkrieg. Für Assad ist die russische Machtdemonstration ein Glücksfall. Doch Putins Vorgehen ist auch für ihn riskant.
Was Deutschland beizutragen hat: Föderalismus, stadtrepublikanische Freiheit, das Recht als Werteordnung
In seiner Plenarsitzung berät der Deutsche Bundestag über das Gesetz zur Änderung des Asylverfahrens, in Athen trifft sich das neugewählte Parlament zur konstituierenden Sitzung und in der EU müssen alle neuen Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem Notrufsystem „eCall“ ausgerüstet werden.
Die Vereinigten Staaten werfen Russland vor, in Syrien nicht nur die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ anzugreifen, sondern auch von den Amerikanern unterstützte Rebellen. Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück.
Der palästinensische Präsident Abbas greift vor der UN-Vollversammlung Israel mit scharfen Worten an. Nach seiner Drohung, den Friedensprozess aufzukündigen, will in New York jeder mit ihm reden. Doch seine Landsleute sind enttäuscht.
Je näher der Pariser Klimagipfel rückt, desto deutlicher der Stimmungswandel: Nicht Ideologie oder Apokalypsenrhetorik prägen die Debatte, sondern soziale Werte.
Sollte Russland in Syrien Gebiete bombardiert haben, die nicht den Dschihadisten zuzuordnen sind, zweifelt Amerika an Putins „ernsthaften Absichten“ beim Kampf gegen den Terror. Russland behauptet, nur IS-Stellung angegriffen zu haben.
Russland wagt ein neues militärisches Abenteuer und tritt in den Syrien-Krieg ein. Das könnte die Weltpolitik verändern. Ein Kommentar.
Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir seien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise dazu berufen, weltweit das Gute zu verwirklichen – gegebenenfalls auch im Alleingang. Er darf nicht zu unserer Lebenslüge werden. Ein Gastbeitrag.
Der Energiekonzern stimmt zu, Zentral- und Westeuropa weiter mit Gas zu versorgen. Grund für den Sinneswandel: Russland ist auf zahlungskräftige Europäer angewiesen.
Deutschland und die anderen großen Industrienationen (G7) stellen mehr Geld zur Verfügung, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Am Rande der UN-Vollversammlung kündigten sie Hilfen von annähernd 1,9 Milliarden Dollar an.
Die Einnahme von Kundus durch die Taliban wird die Lage in Afghanistan weiter destabilisieren – und noch mehr Menschen bewegen, ihr kaputtes Land zu verlassen.
Das Treffen Obamas und Putins wird von beiden Seiten als konstruktiv bezeichnet – konkrete Schritte zur Lösung des Syriens-Konflikts wurden aber nicht vereinbart
Mit Spannung war das Treffen von Obama und Putin in New York erwartet worden. Das Gespräch verlief „produktiv“. Doch ob Assad oder Ukraine – die großen Differenzen traten offen zutage.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat es in seiner Rede vor den Vereinten Nationen als Fehler bezeichnet, die syrische Regierung von Baschar al-Assad in Frage zu stellen. Damit stellte er sich gegen Barack Obama, für den der Machthaber ein "Tyrann" ist.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Taliban-Einheiten haben Kundus eingenommen. Einst verteidigte die Bundeswehr die afghanische Stadt - nun wurden Regierungstruppen überrannt.
Der amerikanische Präsident hat seine Bereitschaft erklärt, auch mit Russland oder Iran zusammenzuarbeiten, um den Konflikt in Syrien zu lösen. Eine Zukunft gebe es für das Land aber nur ohne Machthaber Baschar al Assad, sagte Barack Obama vor den Vereinten Nationen.
In New York beginnt an diesem Montag die Generaldebatte der Vereinten Nationen. Verfolgen Sie die Debatte auf FAZ.NET im Livestream.